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Alexander von der Groeben

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Alexander von der Groeben Vorlage:SportPicto
Datei:Alexander von der Groeben (GER) 2008.jpg
Alexander von der Groeben (2008)
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 5. Oktober 1955
Geburtsort Ratingen
Beruf Sportjournalist
Schauspieler
Karriere
Verein VfL Wolfsburg
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften
Bronze 1989 Belgrad Offene Klasse
Europameisterschaften
Bronze 1981 Debrecen Schwergewicht
Bronze 1983 Paris Schwergewicht
Gold 1984 Lüttich Schwergewicht
Gold 1985 Hamar Offene Klasse
Silber 1985 Hamar Schwergewicht
Bronze 1987 Paris Schwergewicht
Silber 1988 Pamplona Schwergewicht
Bronze 1990 Frankfurt am Main Offene Klasse

Sigurd Alexander Adalbert Graf von der Groeben (* 5. Oktober 1955 in Ratingen) ist ein deutscher Sportjournalist, Schauspieler und ehemaliger Judoka.

Familie

Alexander von der Groeben entstammt dem Adelsgeschlecht von der Groeben. Seine Eltern waren Johann-Albrecht von der Groeben (1922–1994) und dessen zweite Ehefrau Ingeborg Baumeister (* 1931).

Am 12. Oktober 1991 heiratete er in Köln Ulrike Elfes (* 1957), die als Ulrike von der Groeben die langjährige Sport-Moderatorin beim Nachrichtenmagazin RTL aktuell war. Ihre gemeinsamen Kinder sind die Schauspieler Maximilian (* 1992) und Carolin von der Groeben (* 1995).

Leben

Von der Groeben war in den 1980er Jahren ein erfolgreicher Judokämpfer. Neben Titelgewinnen bei den deutschen Meisterschaften sowohl in der Einzelwertung wie auch zusammen mit seiner Mannschaft vom VfL Wolfsburg waren seine wichtigsten sportlichen Erfolge seine Siege bei den Europameisterschaften 1984 in Lüttich und 1985 in Hamar sowie der dritte Platz bei den Weltmeisterschaften 1989 in Belgrad. 1984 und 1988 nahm er an den Olympischen Spielen teil, gewann aber keine Medaille.

Im Jahre 1988 trat von der Groeben in einer Statistenrolle in dem Film Walter Bockmayers Geierwally auf. Er stellte einen der ausschließlich mit Lederhosen und Faschings-Tirolerhüten bekleideten Pagen der von Elisabeth Volkmann dargestellten Erbfürstin dar, und obwohl seine Rolle keinen Dialog und ausschließlich scherzhaft-dekorativen Charakter hatte, wurde er im Nachspann mit vollständigem Namen genannt.

Nach seiner Sportlerkarriere war von der Groeben als Kommentator bei Premiere tätig.<ref name="presseportal.de">Alexander von der Groeben neuer ZDF-Boxmoderator</ref> Von 1993 bis 1995 moderierte er bei Sat.1 die Sportsendung „täglich ran“.<ref name="ran.de"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alexander von der Groeben – Kommentator (Memento vom 31. Januar 2023 im Internet Archive)</ref> Später war er Kommentator beim Sportsender Eurosport, wo er besonders die Kampfsportarten Judo und Sumō betreute.<ref name="presseportal.de" /> Als Nachfolger von René Hiepen moderierte er von 2007 bis 2010 Boxen live im Zweiten.<ref>Letzter Gong im ZDF</ref> 2011 kehrte er als Box-Kommentator zu Sat.1 zurück.<ref name="ran.de" /> Bei den Olympischen Sommerspielen 2012, 2016, 2021 und 2024 kommentierte er die Judo-Kämpfe<ref>Mehr Mut zum Unpopulären</ref> sowie bei den Olympischen Winterspielen 2026 die Curling-Wettkämpfe<ref>1569 – Olympia 2026 – die TV-Teams – kommentatorenblog.de. 5. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026.</ref> für das ZDF.

Seit Ende der 1990er Jahre ist Alexander von der Groeben auch vermehrt als Schauspieler in Film und Fernsehen, seit Mitte der 2000er zudem am Theater tätig. Ende Februar 2009 spielte er eine Nebenrolle in der RTL-Soap Alles was zählt, bei der auch seine Tochter Carolin mitwirkte. Einen gemeinsamen Auftritt der beiden gab es jedoch nicht.

Erfolge im Judosport

  • Deutsche Meisterschaften<ref name=":0">JudoInside – Alexander Von der Groeben Judoka. Abgerufen am 14. November 2024.</ref>
    • Deutscher Meister (Einzel, über 95 kg): 1981, 1983, 1984, 1985, 1988, 1989
    • Internationaler Deutscher Meister (über 95 kg): 1980, 1981, 1982, 1984, 1985, 1988, 1989
    • Deutscher Meister (Mannschaft, mit dem VfL Wolfsburg): 1986, 1987, 1989, 1990
  • Europameisterschaften<ref name=":0" />
    • 1981 Bronze (Schwergewicht), 1983 Bronze (Schwergewicht), 1984 Gold (Schwergewicht), 1985 Gold (Offene Klasse) und Silber (Schwergewicht), 1987 Bronze (Schwergewicht), 1988 Silber (Schwergewicht), 1990 Bronze (Offene Klasse)
    • Europacup-Sieger (mit dem VfL Wolfsburg)<ref>Europapokal Männer (1976–2008). 1. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Februar 2014; abgerufen am 14. November 2024.</ref>: 1979, 1980, 1981
  • Weltmeisterschaften<ref name=":0" />
    • 1989 Bronze (Offene Klasse)

Filmografie

Buchveröffentlichungen

  • Alexander von der Groeben, Simone Mennemeier: Sumo – Kampf der Giganten. Bonn: Verlag Dieter Born, 2000. ISBN 3-922006-16-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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