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Marie-Lou Sellem

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Marie-Lou Sellem (* 19. Juni 1966 in Göttingen) ist eine deutsch-französische Schauspielerin und Regisseurin.

Leben

Als Kind lebte Marie-Lou Sellem mehrere Jahre im französischen Rennes. Da ihr Vater Franzose ist, besitzt sie die deutsche und die französische Staatsbürgerschaft. Sellem studierte Schauspiel an der Essener Folkwang Hochschule mit Abschluss 1988.<ref>Marie-Lou Sellem bei Filmmakers; abgerufen am 30. April 2023</ref> Am Theater Essen bekam sie 1988 ihr erstes Engagement. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle in Tom Tykwers Winterschläfer und an der Seite von Sonja Kirchberger in den beiden RTL-Fernsehkrimis Kill me softly und Sommernachtstod. 2002 war Marie-Lou Sellem für den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin für Mein Bruder der Vampir, Nichts bereuen und Hilfe, ich bin ein Junge! nominiert. 2006 spielte sie neben Nadja Uhl und Ulrich Tukur in dem Fernsehfilm Dornröschen erwacht.

In den vom Saarländischen Rundfunk produzierten Folgen des ARD Radio Tatorts spricht sie die Hauptkommissarin Kathrin Krämer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: radiotatort.ard.de, abgerufen am 2. Juni 2025.</ref>

2023 wurde Marie-Lou Sellem für ihre Arbeit in Knochen und Namen von Fabian Stumm mit dem Deutschen Schauspielpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet.<ref>Deutscher Schauspielpreis. Filmportal.de</ref> 2024 erhielt sie für ihre Rolle eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie beste weibliche Nebenrolle.<ref>Deutscher Filmpreis 2024: Die Nominierungen. Abgerufen am 7. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sellem ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.<ref>Marie-Lou Sellem. In: deutsche-filmakademie.de. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 6. April 2024.</ref>

Im Jahr 2024 legte sie ihre erste Regiearbeit Die Schule der Frauen vor, für die sie auch das Drehbuch verfasste.<ref>DIE SCHULE DER FRAUEN. Abgerufen am 7. Oktober 2024.</ref>

Filmografie

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Regie

  • 2023/2024: Die Schule der Frauen (Dokumentarfilm, auch Drehbuch)

Hörspiele

Literatur

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 399 f.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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