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Ebeleben

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Ebeleben COA.png
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 17′ N, 10° 44′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|16065014}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 17′ N, 10° 44′ O
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  }}
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Erfüllende Gemeinde: für Abtsbessingen
für Bellstedt
für Freienbessingen
für Holzsußra
für Rockstedt
Höhe: 245 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|16065014}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 99713
Vorwahl: 036020
Kfz-Kennzeichen: KYF, ART, SDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 014
Stadtgliederung: 6 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstraße 2
99713 Ebeleben
Website: www.ebeleben.de
Bürgermeister: Steffen Gröbel
Lage der Stadt Ebeleben im Kyffhäuserkreis
<imagemap>

Bild:Ebeleben in KYF.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 135 111 136 0 0 0 0 109 Thüringen poly 83 199 93 193 96 188 81 184 73 189 68 187 75 197 Abtsbessingen poly 186 170 198 162 201 153 213 154 229 147 234 152 228 162 239 166 250 177 245 178 240 173 229 175 223 181 232 194 223 202 217 199 221 194 218 189 208 188 206 180 201 178 196 178 An der Schmücke poly 245 195 251 184 245 179 240 180 230 185 An der Schmücke poly 236 122 228 125 228 145 232 145 241 152 247 146 252 146 266 150 273 149 272 139 266 139 258 141 255 138 259 130 255 128 251 120 243 122 Artern poly 191 117 189 124 181 123 181 131 183 136 178 138 174 152 176 161 187 166 196 160 199 153 209 152 217 150 228 146 228 131 222 128 215 124 208 122 203 124 194 124 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser poly 93 187 102 176 87 180 85 188 Bellstedt poly 217 130 226 124 220 114 213 119 Borxleben poly 131 218 137 209 134 198 131 187 135 202 121 204 121 212 Clingen poly 73 214 82 209 76 196 72 188 82 184 82 175 86 177 88 168 75 163 66 156 62 172 76 173 68 185 54 183 Ebeleben poly 106 188 113 183 101 181 94 188 Ebeleben poly 211 200 217 187 207 186 200 194 Etzleben poly 78 222 94 212 90 194 81 202 87 215 Freienbessingen poly 246 172 253 160 261 154 244 155 236 165 Gehofen poly 150 219 150 208 154 205 156 198 153 198 144 205 138 196 129 216 Greußen poly 96 210 103 208 114 211 116 208 117 200 116 190 119 187 147 189 144 182 147 168 129 167 123 167 119 173 105 172 103 180 113 187 98 190 92 198 Greußen poly 43 176 38 162 22 162 12 172 4 167 6 159 1 152 12 139 19 128 42 138 70 163 61 171 51 177 Helbedündorf poly 70 183 53 182 47 174 62 171 74 173 Holzsußra poly 275 149 258 147 255 137 244 140 241 152 262 157 Kalbsrieth poly 133 124 130 131 136 136 141 150 137 156 125 150 128 159 133 160 135 168 148 170 154 161 159 162 165 180 173 175 177 160 173 151 177 137 184 134 180 129 182 123 189 124 191 117 177 111 159 119 154 117 158 112 150 112 143 120 Kyffhäuserland poly 254 140 273 139 275 129 259 129 Mönchpfiffel-Nikolausrieth poly 164 184 151 169 154 188 Niederbösa poly 166 177 160 164 155 156 151 165 164 183 Oberbösa poly 232 184 235 181 248 178 243 174 231 172 223 178 223 185 228 188 Oberheldrungen poly 236 165 243 161 247 154 236 144 229 145 230 153 227 162 Reinsdorf poly 85 189 89 179 82 174 74 184 Rockstedt poly 274 148 274 153 264 158 258 158 258 163 252 169 251 175 258 178 257 182 264 189 279 200 288 191 288 184 293 176 297 172 290 164 280 155 284 152 Roßleben-Wiehe poly 168 151 172 146 173 137 166 133 164 137 162 146 Kyffhäuserland poly 164 168 168 161 176 157 173 151 165 152 156 157 Kyffhäuserland poly 102 178 85 183 94 170 62 152 36 133 45 133 84 125 102 114 124 122 135 125 133 132 138 141 138 155 128 145 125 157 130 161 130 166 Sondershausen poly 185 137 178 129 189 115 176 109 154 116 156 120 162 133 Kyffhäuserland poly 146 202 153 196 157 185 146 186 131 188 135 199 Topfstedt poly 141 187 155 187 151 165 143 180 Trebra poly 123 199 136 190 117 185 112 197 Wasserthaleben poly 121 212 125 205 134 204 131 186 119 199 117 199 Westgreußen

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Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Ebeleben ist eine Landstadt im thüringischen Kyffhäuserkreis. Sie hatte ein großes Schloss, das im April 1945 zerstört wurde.

Geografie

Ebeleben liegt in Nordthüringen und ist im Nordosten von der Hainleite, im Nordwesten vom Dün und im Süden von den Heilinger Höhen umgeben.

Gewässer

Durch Ebeleben fließt die Helbe, der hier der aus Holzsußra kommende Urbach zufließt.

Stadtgliederung

Zur Stadt Ebeleben gehören neben der Kernstadt die fünf Ortschaften Allmenhausen, Gundersleben, Rockensußra, Thüringenhausen und Wiedermuth. Für die Gemeinden Abtsbessingen, Bellstedt, Freienbessingen, Holzsußra und Rockstedt fungiert Ebeleben als Verwaltungsstandort.

Ein Stadtteil von Ebeleben ist Marksußra.

Geschichte

Die Gründung des Ortes durch Angeln und Warnen wird für die Zeit zwischen dem 4. und dem 6. Jahrhundert angenommen. Der Ebelebener Ortsteil Marksußra wird 732 in der Bonifatiuslegende genannt und 772 auch urkundlich nachgewiesen. Ebeleben selbst wird erstmals 1198 urkundlich erwähnt. Im westlichen Teil der Stadtmitte gab es eine mittelalterliche Burg. Ministeriale der Thüringer Landgrafen waren die Herren von Ebeleben. 1198 wurde ein Ritter von Ebeleben erwähnt. Später waren die Ebelebener Vasallen der Grafen von Schwarzburg. 1372 teilte man das Lehen: Oberlehnsgeber waren nun die Grafen von Schwarzburg und der Landgraf von Thüringen. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg von Bauern und Bürgern der Stadt Mühlhausen zerstört. Im Jahr 1544 wurde in Ebeleben die Reformation durch Hans von Ebeleben eingeführt. Die Stadt Mühlhausen finanzierte den Mühlhäuser-Neubau im Park.

Datei:August Friedrich Wilhelm Nothnagel Ansicht von Schloss Ebeleben 1855.jpg
Schloss Ebeleben (1855)

1616 verkauften die verschuldeten Ebelebener den Besitz mit dem Amt Ebeleben an den Grafen von Schwarzburg. 1651 starb das Geschlecht derer von Ebeleben aus. Das Schloss Ebeleben wurde von den Schwarzburgern ausgebaut und diente von 1651 bis 1681 als Residenz. 1774 verfüllten sie die Nordwestecke des Wallgrabens, um einen französischen Park einzurichten.<ref>Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 88.</ref><ref>Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 146/147.</ref>

Bis 1918 gehörte der Ort zur Unterherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen. 1928 bekam Ebeleben das Stadtrecht verliehen. 1932 bis 1934 wurde die Kirche St. Bartholomäus renoviert. Während des Zweiten Weltkrieges mussten Zwangsarbeiter aus von Deutschland besetzten Ländern in der Landwirtschaft arbeiten.<ref>Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 179.</ref>

Am 8. und 9. April 1945 zerstörten Truppen der US-Armee mit Jagdbombern, durch Panzer- und Artilleriebeschuss das Ebelebener Schloss mit dem Park; Kirche, Domäne, fünf Häuser und fünfzehn Wirtschaftsgebäude sowie die Ziegelei wurden beschädigt. Um das Vorrücken dieser Truppen zu verhindern, sprengte die SS Brücken. Der Ort hatte im Zweiten Weltkrieg über 100 Gefallene und Vermisste zu beklagen.

Als unmittelbare Folge des Krieges zogen Vertriebene in großer Zahl nach Ebeleben, das um 1000 Neubürger anwuchs. Mit der Übergabe der Besatzungsmacht in Thüringen durch die US-Militäradministration an die sowjetische wurde auch die Stadt Ebeleben Teil der sowjetischen Besatzungszone.

Ein schweres Hochwasser überschwemmte 1947 unter anderem den Ortsteil Marksußra.

Eingemeindungen

Am 8. März 1994 wurde die Einheitsgemeinde Ebeleben gegründet. Dabei wurden die bisher selbständigen Orte Allmenhausen, Rockensußra und Wiedermuth eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref> Am 29. Dezember 1995 kam Gundersleben dazu.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1995.</ref> Sie behielten jedoch als kommunale Vertretung eigene Ortschaftsräte. Am 31. Dezember 2019 wurde Thüringenhausen nach Ebeleben eingemeindet und ist vom übrigen Gemeindegebiet durch die Nachbargemeinden Bellstedt und Rockstedt getrennt.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 3159
  • 1995: 3363
  • 1996: 3403
  • 1997: 3348
  • 1998: 3332
  • 1999: 3293
  • 2000: 3265
  • 2001: 3221
  • 2002: 3202
  • 2003: 3179
  • 2004: 3118
  • 2005: 3080
  • 2006: 3026
  • 2007: 3059
  • 2008: 2979
  • 2009: 2957
  • 2010: 2907
  • 2011: 2869
  • 2012: 2850
  • 2013: 2811
  • 2014: 2808
  • 2015: 2809
  • 2016: 2623
  • 2017: 2609
  • 2018: 2609
  • 2019: 2663
  • 2020: 2658
  • 2021: 2652
  • 2022: 2642
  • 2023: 2696
  • 2024: 2667
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

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Wahlbeteiligung: 62,1 % (2019: 60,9 %)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
60,5 %
(+8,1 %p)
21,2 %
(+4,2 %p)
9,6 %
(−7,8 %p)
8,7 %
(+2,2 %p)
n. k. %
(−10 %p)
20192024
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b 2019: SPD/Linke
d bis 2023: NPD
e VfL 1888 Ebeleben e. V.

Stadtrat

Der Stadtrat von Ebeleben besteht aus 14 Personen. Neben dem Bürgermeister setzt er sich seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2024 wie folgt zusammen:<ref>Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen - endgültiges Ergebnis für Ebeleben</ref>

Partei / Liste Sitze 2024 Sitze 2019 Sitze 2014 Sitze 2009
FW 9 8 4 6
CDU 1 2 2 2
SPD/Linke 2
SPD 3 4 5
LINKE 2 2
NPD/Die Heimat 1 1 1
VfL 1888 Ebeleben e. V. 1 1

Der Stadtrat war mit dem 2. Gemeindeneugliederungsgesetz zum 31. Dezember 2019 durch die Eingemeindung der Gemeinde Thüringenhausen um einen Sitz erweitert worden. Somit bestand der Stadtrat bis zum Ende der vorigen Legislaturperiode aus 15 Stadträtinnen / Stadträten und dem Bürgermeister.

Bürgermeister

Derzeitiger Bürgermeister ist Steffen Gröbel. Er wurde am 15. April 2018 bei einer Wahlbeteiligung von 60,2 % mit 55 % der gültigen Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. Zur Wahl standen drei Kandidaten.

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein goldener Bienenkorb mit silbernem Bodenbrett und sieben goldenen Bienen.“

Das älteste vorhandene Gemeindesiegel von 1884 zeigt nur den Bienenkorb. Die Zahl der im Wappen dargestellten Bienen war im Laufe der Zeit verschieden. Ursprünglich waren es wohl acht, zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zwölf, während der Zeit des Nationalsozialismus ein Bienenschwarm, und zurzeit sind es sieben. Zeitweise wurde der Bienenkorb auch ohne Bienen dargestellt. Zur Stadterhebung Ebelebens im Jahr 1928 erschien das Wappen mit acht Bienen. Über die Bedeutung der Anzahl gibt es verschiedene Thesen: Anzahl der Ratsherren, Anzahl der zum damaligen Amtsbezirk Ebeleben gehörenden Orte, Verbindung zum einstigen Marksußraer Kloster – möglicherweise weisen sie auf Zisterziensermönche, die in der Umgebung Klöster besaßen, Anzahl der früher in Ebeleben ansässigen Innungen. Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass die Anzahl keinerlei Bedeutung hat. Im Zusammenhang mit der Stadtrechtsverleihung am 1. September 1928 wurde auch das Stadtwappen amtlich bestätigt.<ref>Arbeitsgemeinschaft Thüringen e. V. (Hrsg.): Neues Thüringer Wappenbuch. Band 2, 1998, ISBN 3-9804487-2-X, S. 24.</ref>

Städtepartnerschaften

Partnergemeinde von Ebeleben ist die bayerische Marktgemeinde Mitwitz in Oberfranken.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Schlosspark mit letzten Überresten des Schlosses Ebeleben
  • Heutiges Rathaus: Das heutige Rathaus ist ein früheres Domänenhaus und galt als einer der ausdrucksvollsten Bauten Ebelebens im Stil des 18. Jahrhunderts. Um 1900 wurde das damalige Gebäude als sehr sanierungsbedürftig eingestuft. Im Jahre 1909 wurde es trotz des Widerstands von Bürgern, die den alten Baustil erhalten wollten, abgerissen und neu errichtet. Auf Grund seiner Lage wurde das Herrenhaus an das vorhandene Ambiente angepasst, wobei einige Elemente des Vorgängerbaus einbezogen wurden, so z. B. der Torbogen an seiner südlichen Seite. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die Stadtverwaltung hier ein.
  • Evangelische Kirche St. Bartholomäus: Erstmalige Erwähnung erfuhr die Kirche im Jahre 1253. 1515 und 1571 wurden Baumaßnahmen an der Kirche bekundet. 1680 entwarf Jakob Töpfer einen neuen Altar. Größere Umbaumaßnahmen erfolgten in den Jahren 1701 bis 1721 unter Christian Wilhelm I. 1727 wurde die Fürstenloge eingebaut. 1793 erfolgte ein Umbau der Kirche, die 1870 bis 1880 erneut umfangreich renoviert wurde. 1930 wurde eine Heizung eingebaut. In den Jahren 1960 und 1970 wurde das Innere (Wand und Decke) neu gestrichen. Eine neue Glocke erhielt die Kirche im Jahre 1966. Die Wetterfahne wurde im Zuge der neuen Beschieferung des Kirchendachs 1993 rekonstruiert.
  • Kriegerdenkmal: Dieses Denkmal wurde 1922 zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingerichtet. Jeweils am Heldengedenktag in den Jahren 1939 bis 1945 gedachte man dieser verlorenen Söhne der Stadt. Anlässlich des 56. Jahrestages nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde 1995 auch eine Gedenktafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs angebracht. Alljährlich am Volkstrauertag wird vor dem Denkmal, unter einem mächtigen Kastanienbaum, eine Ehrung abgehalten, die den Gefallenen der beiden Weltkriege sowie der Opfer von Flucht und Verteidigung gilt. Bislang kennt die Gemeindeverwaltung 132 Namen von Gefallenen des Zweiten Weltkriegs.
  • Das Gründerzeithaus in der Goethestraße 3, welches 1904 fertiggestellt wurde.

Freibad

Das Ebelebener Freibad grenzt westlich an den Schlosspark an. Es wurde 1968 unter Anwesenheit des damaligen Schwimm-Olympiasiegers Roland Matthes eröffnet.

Da die Stadt Ebeleben die Betriebskosten des Freibades nicht mehr allein trug, wurde im Herbst 2012 ein Verein zur Erhaltung des Freibads gegründet. Ziel des Vereins ist es, durch Mitglieds- und Spendenbeiträge, regelmäßige Veranstaltungen und freiwillige, personelle Einsätze die Stadt in der Unterhaltung des Bads zu unterstützen und so einen wichtigen Bestandteil des Ebelebener Freizeitangebots zu erhalten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 10. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1992 wird jährlich Anfang Juli ein Schlossparkfest veranstaltet. Seit einigen Jahren wird das Schlossparkfest ausschließlich von den ansässigen Sport-Vereinen – ohne Unterstützung der Stadt – ausgerichtet. Zuletzt haben diese Aufgabe der Kegelclub Gut Holz und der VfL 1888 Ebeleben übernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Ebeleben Silo 2.JPG
Silogebäude in Ebeleben (2012)

Die Wirtschaft Ebelebens ist gekennzeichnet durch klein- und mittelständische Betriebe, mit Schwerpunkt Bau und Futtermittel.

Von Bedeutung war Ebeleben lange Zeit als Eisenbahnknotenpunkt. Im Bahnhof Ebeleben kreuzten sich einst die Bahnstrecken Hohenebra–Ebeleben, Ebeleben–Mühlhausen und Greußen–Keula.<ref>Eisenbahnknoten Ebeleben auf vergessene Bahnen.de, aufgerufen am 29. Mai 2020.</ref> Personenverkehr findet nicht mehr statt, der einzig verbliebene Gleisabschnitt Hohenebra–Ebeleben–Menteroda wird durch die RbT Regiobahn Thüringen unterhalten und im Güterverkehr befahren. Die bis vor einigen Jahren noch vorhandene Bahnstrecke nach Rockensußra und Schlotheim wurde in einen Radweg umgewandelt.<ref>Schlotheim - Ebeleben auf Bahntrassenradwege.de, aufgerufen am 29. Mai 2020.</ref>

Von 1969 bis 1975 wurde für das örtliche Futtermittelwerk ein 54 Meter hohes Silo mit einem 68 Meter hohen Maschinenhaus errichtet, welches über eine Lagerkapazität von 80.000 Tonnen verfügte. Von 1976 bis 1982 wurde das Silo nochmals um 88.000 Tonnen Lagerkapazität erweitert. Die Siloanlage in Ebeleben war zu DDR-Zeiten die modernste ihrer Art. Sie war der Prototyp einer ganzen Reihe ähnlicher Futtermittelfabriken.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ebeleben-stadt.deStadt Ebeleben (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ).</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Ebeleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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