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Talose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Talose
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung
Allgemeines
Name
  • D-(+)-Talose
  • L-(−)-Talose
Andere Namen
Summenformel C6H12O6
Kurzbeschreibung

weißes Pulver<ref name="Alfa" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 219-996-5
ECHA-InfoCard 100.018.179
PubChem 99459
ChemSpider 89855
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 180,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

133–135 °C (D-Form)<ref name="Alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref>

Löslichkeit

löslich in Wasser<ref name="Alfa" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Alfa" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Alfa" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Talose (kurz: Tal) ist ein Monosaccharid mit sechs Kohlenstoff-Atomen. Dieser Zucker gehört zur Gruppe der Aldohexosen. Talose ist das C-2 Epimer von Galactose (siehe: Stammbaum der Aldosen). D-Talose kommt in der Natur – wenn auch in geringer Menge – als Bestandteil der antibiotisch wirkenden Hygromycine (von Streptomyceten gebildet) vor.

Wie bei jedem Zucker (außer Dihydroxyaceton) gibt es zwei enantiomere Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten. Wenn in diesem Text oder in der wissenschaftlichen Literatur „Talose“ ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Talose gemeint.

Eigenschaften

In wässriger Lösung kommt es teilweise zu einem intramolekularen Ringschluss, so dass sich ein Gleichgewicht zwischen der Aldehydform und den beiden Ringformen (Furanose und Pyranose) einstellt:<ref name="UNI-Bern">Jürg Hunziker: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohlenhydratchemie (Memento vom 10. Mai 2008 im Internet Archive), 1. April 2007.</ref>

D-Talose – Schreibweisen
Keilstrichformel Haworth-Schreibweise
Datei:D-Talose Keilstrich.svg Datei:Alpha-D-Talofuranose.svg
α-D-Talofuranose
20 %
Datei:Beta-D-Talofuranose.svg
β-D-Talofuranose
11 %
Datei:Alpha-D-Talopyranose.svg
α-D-Talopyranose
40 %
Datei:Beta-D-Talopyranose.svg
β-D-Talopyranose
29 %

Weblinks

Commons: Talose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />