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Alain Ducasse

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Datei:Alain Ducasse.jpg
Alain Ducasse, 2010

Alain Ducasse (* 13. September 1956 in Orthez, Département Pyrénées-Atlantiques) ist ein französischer Koch, Patron und Publizist gastronomischer Literatur.

Leben und Werk

Ducasse verließ frühzeitig das Gymnasium und machte eine Kochlehre im Le Pavillon Landais in Soustons.<ref>New Larousse Gastronomique. Octopus, 2018, ISBN 978-0-600-63587-1 (google.de [abgerufen am 7. August 2020]).</ref> Anschließend besuchte er die École Hôtelière de Bordeaux. Nach seiner Ausbildung zum Koch arbeitete er unter anderem bei bekannten Köchen wie Michel Guérard, Roger Vergé und Alain Chapel. Ducasse erhielt vom Guide Michelin als erster zeitgleich drei Sterne für drei seiner Restaurants, nämlich das Le Plaza Athénée in Paris, Alain Ducasse at the Essex House in New York City und Le Louis XV in Monaco. Er erklärt den Erfolg seiner Küche mit dem ständigen Versuch, die Haute Cuisine einfach zu gestalten – „wahrnehmbar und verständlich für alle“.

2007 leitete der weltweit agierende Küchenchef 30 Restaurants, betreute eine eigene Bäckerei, fünf Hotels (Auberges), drei als École Ducasse firmierende Kochschulen in Abu Dhabi, Bangkok und Paris und veröffentlichte sein Wissen in Büchern seines eigenen Verlags. Sein bekanntestes Buch ist das Grand Livre de Cuisine – Kulinarische Enzyklopädie. Zudem eröffnete er 2007 in London das Alain Ducasse at The Dorchester, das seit 2010 ebenfalls mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wird.<ref>Alain Ducasse at The Dorchester. In: viamichelin.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. November 2017; abgerufen am 19. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im März 2007 wurde das Restaurant Lespinasse im St. Regis Hotel in New York unter Ducasse zum Adour. Er schloss sein bisheriges Restaurant im Essex House.

Von Dezember 2007 bis 2018 übernahm Ducasse auch das Restaurant Le Jules Verne in der zweiten Etage des Eiffelturms.<ref>Ducasse kocht am Eiffelturm. In: DiePresse.com. 28. November 2007, abgerufen am 19. Mai 2021.</ref> Seit 2018 betreibt er auf der Seine in der Nähe des Eiffelturms ein Bootsrestaurant.<ref>Eiffelturm ohne Ducasse. In: DerStandard.de. 15. März 2019, abgerufen am 6. September 2022.</ref> Seit 2008 ist er Staatsbürger von Monaco.<ref>Starkoch Alain Ducasse kehrt seiner Heimat Frankreich den Rücken zu. In: news.at. 24. Juni 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. September 2012; abgerufen am 19. Mai 2021.</ref>

2015 entschied er sich, im Le Plaza Athénée auf „Naturalité“ zu setzen und in diesem Zusammenhang auf Fleisch und Butter zu verzichten.<ref name="Wachter">Denise Snieguolė Wachter: Erdbeben in der französischen Gastronomie: Star-Koch Alain Ducasse verlässt sein Drei-Sterne-Restaurant. In: stern.de. 19. Mai 2021, abgerufen am 19. Mai 2021.</ref> Im Juni 2021 wurde die 21-jährige Zusammenarbeit zwischen dem Hotel Le Plaza Athénée und Ducasse beendet.<ref name="Wachter" /><ref>Thibaut Danancher: Gastronomie: Alain Ducasse et le Plaza Athénée, c’est fini! In: Le Point. 17. Mai 2021, abgerufen am 23. März 2024.</ref>

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Grand Livre de Cuisine – Kulinarische Enzyklopädie, Alain Ducasse, Matthaes Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-87515-007-0.
  • Grand Livre de Cuisine – Dessert und Patisserie, Alain Ducasse, Matthaes Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-87515-016-2.
  • Grand Livre de Cuisine – Die Mediterrane Küche, Alain Ducasse, Matthaes Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-87515-025-4.
  • Grand Livre de cuisine d’Alain Ducasse, Jean-Francoise Piege, Alain Ducasse, Les Éditions d’Alain Ducasse, 2001, ISBN 2-9516473-0-1.
  • Der Ducasse: Die besten Rezepte vom Meisterkoch der französischen Küche, Bassermann, 2014, ISBN 978-3-8094-3346-0.
  • Grand Livre de cuisine d’Alain Ducasse, Les Éditions d’Alain Ducasse, 2003, ISBN 2-84844-002-3.
  • Spoon Cook Book, Les Éditions d’Alain Ducasse, 2004, ISBN 2-84844-003-1.

Filme

Weblinks

Commons: Alain Ducasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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