Trunstadt
Trunstadt Gemeinde Viereth-Trunstadt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1639)&title=Trunstadt 49° 56′ N, 10° 45′ O
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| Höhe: | 247 (230–307) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1639 (24. Juli 2024)<ref>Daten und Fakten – Gemeinde Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg. Abgerufen am 19. April 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 96191 | |||||
| Vorwahl: | 09503 | |||||
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Trunstadt ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Viereth-Trunstadt im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Trunstadt hat eine Fläche von 6,614 km². Sie ist in 1865 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3546,59 m² haben.<ref>Gemarkung Trunstadt (092313). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Stückbrunn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Pfarrdorf liegt an den nördlichen Ausläufern des Steigerwaldes direkt südlich des Oberlaufes des Mains, etwa 11 km nordwestlich von Bamberg. Die Bundesstraße 26 führt über eine Umgehungsstraße am Ort vorbei. Über einen Abzweig bei Viereth gelangt man zur knapp 2 km nördlich verlaufenden Autobahn Bundesautobahn 70 (Anschlussstelle 13 Viereth-Trunstadt).
Geschichte
Erstmals im Jahre 793 erwähnt, ist Trunstadt der älteste nachweisbare Ort im Landkreis Bamberg und am Obermain. Seit dem 12. Jahrhundert war der Ort Sitz diverser Rittergeschlechter.
Die Gemeinde Trunstadt bestand aus dem Hauptort und den Gemeindeteilen Stückbrunn und Weiher. 1949 kam Weiher zur Gemeinde Viereth. 1978 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern aus den beiden Gemeinden die Gemeinde Viereth gebildet, die 1980 in Viereth-Trunstadt umbenannt wurde.
1952 hatte Trunstadt 826 Einwohner in 144 Wohngebäuden,<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, 1952</ref> 1987 waren es 1292.<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München, 1991</ref>
Sehenswertes
Das ehemalige Schloss derer von Rüssenbach ist im Kern spätmittelalterlich. Nach Zerstörung im Bauernkrieg wurde es 1525 wiederhergestellt. Seit 1880 ist es im Besitz der Gemeinde. Von der Burganlage sind neben dem Schloss und einem Wehrturm das Amtshaus mit Zehntscheune sowie Reste der Ringmauer und zweier Rundtürme erhalten. Im Jahr 1988 wurde die Anlage umfassend saniert.
→ Liste der Baudenkmäler in Trunstadt
Von Bedeutung für die Wasserwirtschaft ist die Messung des Mainpegels.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Trunnstat. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 592 (Digitalisat).
- Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Stückbrunn | Trunstadt | Viereth | Weiher