Kehdingbruch
Kehdingbruch Kedenbrook (niederdeutsch) Gemeinde Belum
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(403)&title=Kehdingbruch 53° 47′ N, 8° 59′ O
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| Höhe: | 0 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 6,58 km²<ref name="destatis" /> | |||||
| Einwohner: | 403 (27. Mai 1970)<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 61 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 21785 | |||||
| Vorwahl: | 04752 | |||||
Lage von Kehdingbruch in Niedersachsen
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Kehdingbruch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein eingegliederter Ort der Gemeinde Belum. Er ist Mitglied des Gemeindeverbandes Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Geografie
Geografische Lage
Die ehemals selbstständige Gemeinde Kehdingbruch liegt südlich von Belum, östlich von Otterndorf und westlich von Neuhaus direkt an der Ostemündung und Niederelbe.
Die heutige Oste mündet in einem Kanal etwas östlicher in die Elbe, da 1964 ein Ostesperrwerk gebaut wurde und der Altarm durch zwei breite Dämme geschlossen wurde, so entstand der Ostesee beim Ostesperrwerk.
Geschichte
Der Name
Das Wort Kehding bedeutete so viel wie Eindeichung, und der Name Bruch kann am besten durch das Wort Feuchtlandschaft beschrieben werden. Also könnte das „eingedeichte feuchte Land“ als Bedeutung übersetzt werden.
Ersterwähnung
Anlässlich des Glockengusses für die Kapelle wurde der heutige Ortsteil 1404 erstmals in den Kirchenbüchern erwähnt, 88 Jahre später 1492 stifteten die Bürger aus Kehdingbruch eine neue Kirche. Mit dem Bau der heutigen Kirche St. Jürgen wurde 1744 begonnen.
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St.-Jürgen-Kirche
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Orgel der St.-Jürgen-Kirche
Selbständigkeit
Bis 1972 war Kehdingbruch eine eigenständige Gemeinde, dann konnten sich die Einwohner entscheiden, ob sie sich Belum oder Neuhaus (Oste) anschließen wollten. Warum sie sich für Belum entschieden, ist im unterschiedlichen Verhältnis zwischen dem Flecken Neuhaus bzw. Belum zu begründen. Die Entfernung zu beiden Orten ist so groß, dass sich Sport- und Schützenvereine usw. nicht vereinen konnten, auch die beiden Freiwillige Feuerwehren blieben erhalten. Die Grenze zwischen beiden Ortsteilen ist die Eisenbahntrasse.
Eingemeindungen
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Kehdingbruch in die Gemeinde Belum eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1824 | 1848 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | – 1 | 475 2 | 351 | 382 | 363 | 333 | 671 | 413 3 | 403 4 |
| Quelle | <ref name="Handbuch1824" /> | <ref name="Handbuch1848" /> | <ref name="Gemeindeverzeichnis" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="Rademacher" /> | <ref name="destatis" /> | <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> | <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> |
1 75 Feuerstellen
2 in 80 Häusern
3 Volkszählungsergebnis vom 6. Juni
4 Volkszählungsergebnis vom 27. Mai
Politik
Gemeinderat und Bürgermeister
Kehdingbruch wird auf kommunaler Ebene vom Rat der Gemeinde Belum vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Wappen
Der Entwurf des Kommunalwappens von Kehdingbruch stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der im Landkreis Cuxhaven an die 25 Wappen entworfen hat.<ref name="WappenI" /> Die Genehmigung des Wappens wurde im Jahre 1954 durch den Regierungspräsidenten in Stade erteilt.<ref name="WappenII" />
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Kehdingbruch]] | Blasonierung: „In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Giebelbretter, die in auswärts gewendeten Pferdeköpfen enden, vor zwei silbernen an einem silbernen Stiel sitzenden Kleeblättern.“<ref name="WappenII">Die Basbecker Giebelzier. In: Niederelbe-Zeitung (Lokales). 22. Juli 2017, S. 14.</ref><ref name="Wappen_2">Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 38 (Wappenteil).</ref> |
| Wappenbegründung: Die Pferdeköpfe sind Sinnbild Niedersachsens. Die Kleeblätter weisen auf Weidewirtschaft hin. |
Flagge
Als Flaggengrund dienen die übereinander angeordneten Farben Weiß und Rot. In der Flaggenmitte liegt der Wappenschild des Ortes.<ref name="WappenII" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Siehe: Liste der Baudenkmale in Kehdingbruch
1717 wurde die Schmiede von Claus Follmer erstmals erwähnt; sie blieb bis zum letzten Dorfschmied Richard Stüven († 1988) als Nachkomme Follmers in Familienbesitz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es die Arbeitsgebiete als Hufschmied und im Wagenbau und deren Reparatur. Durch den Wandel nach dem Zweiten Weltkrieg stellten viele Dorfschmieden ihre Betriebe ein, so auch Stüven in den 1960er Jahren. Er führte noch kleinere Arbeiten durch und so blieb seine Werkstatt erhalten, als große und bis heute fast vollständig erhaltene Sammlung alter historischer Werkzeuge, Geräte und Maschinen. Die Idee für ein Schmiedemuseum ließ sich aus Geldmangel nicht realisieren. Neue Eigentümer restaurierten die Schmiede und bauten zusätzlich 1996 eine alte Fachwerkscheune neben der Schmiede auf für ihre Werkstatt zur Restaurierung und Herstellung von alten Möbeln.
- Kirche St. Jürgen
Die Kirche St. Jürgen wurde 1745 erbaut.
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Osterende 46
Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude Osterende 46 von um 1860 ist ein Zweiständer-Hallenhaus in Fachwerk mit einem ungewöhnlichen großen südlichen Dachhaus.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Schützenfest Kehdingbruch: 1. Sonntag im Juni
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Johann Friedrich Goebel (1869–1927), Bibliothekar
- Claus Eduard Richters (1884–1957), Veterinärmediziner, Offizier des Deutschen Kaiserreiches, der Reichswehr und der Wehrmacht
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="destatis">
Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 49, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 8. Juni 2019] Landkreis Land Hadeln, S. 58).
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Neuhaus an der Oste. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023; abgerufen am 8. Juni 2019.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Handbuch1824">
Friedrich Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Helwing’sche Hofbuchhandlung, Celle 1824, S. 328 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 16. Oktober 2019]).
</ref> <ref name="Handbuch1848">
Friedrich W. Harseim, Carl Schlüter: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Schlüter’sche Hofbuchdruckerei, Hannover 1848, S. 137 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 16. Oktober 2019]).
</ref> <ref name="Rademacher">
Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de
</ref> <ref name="WappenI">
Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-9800318-0-2.
</ref> </references>
Belum | Kehdingbruch | Bahrdorf | Belumerdeich | Hollanderhof | Königswisch | Westerndorf