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Fluidmanagement

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Unter Fluidmanagement versteht man die Gesamtheit von Leistungen rund um flüssige Arbeitsmedien. Dazu gehören Analysieren (Monitoring) und Konditionieren (Conditioning) von Betriebsmedien, aber auch Verbrauchsaufzeichnung und -auswertung. Der Begriff bezieht sich besonders auf:

Es umfasst bei Kühlschmiermittel beispielsweise Tätigkeiten wie:

  • prüfen des Füllstandes und nachfüllen
  • leeren, reinigen, spülen des Systems, Neuansatz des Kühlschmiermittels und Neubefüllen des Systems
  • Analysieren des Mediums mit chemischen und physikalischen Methoden (Wassergehalt, Messung der Konzentration mit einem Refraktometer, Bestimmung der Nitritkonzentration (zum Beispiel mittels Teststreifen), pH-Wert oder Leitwert, Bestimmung der mikrobiellen Belastung durch Anlegen von Kulturen etc.)
  • Dokumentation der Messwerte gemäß der Anforderungen der Technischen Regel Gefahrstoffe (TRGS) 611<ref>Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.): Technische Regeln für Gefahrstoffe TRS 611 - Verwendungsbeschränkungen für wassermischbare bzw. wassergemischte Kühlschmierstoffe, bei deren Einsatz N-Nitrosamine auftreten können. Mai 2007.</ref>
  • Wiederherstellen der Soll-Konzentration
  • Pflege mit mechanischen Mitteln (Zentrifugen, Filtration, Skimmer) und chemischen Zusätzen (Biozide, Stellmittel, andere Additive)
  • Verbrauchsaufzeichnung und -abrechnung
  • andere Dienstleistungen rund um KSS, wie Anwendungsberatung, Erstellen von Dokumentationen (Schmierpläne, Betriebsanweisungen etc.)

Einzelnachweise

<references />