Zum Inhalt springen

Luka u Doks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Juni 2019 um 16:02 Uhr durch imported>Christof46 (Geschichte: doppelte Leerstelle).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Luka
Wappen von Luka
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Liberecký kraj
Bezirk: Česká Lípa
Fläche: 455,8851<ref>http://www.uir.cz/obec/514161/Luka</ref> ha
Geographische Lage: 50° 31′ N, 14° 40′ OKoordinaten: 50° 30′ 45″ N, 14° 39′ 51″ O
 {{#coordinates:50,5125|14,664166666667|primary
dim=10000 globe= name= region=CZ-51 type=city
  }}
Höhe: 330 m n.m.
Einwohner: 99 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 471 62
Kfz-Kennzeichen: L
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Lenka Markvartová (Stand: 2014)
Adresse: Luka 17
472 62 Okna
Gemeindenummer: 514161
Website: www.obecluka.cz
Lage von Luka im Bezirk Česká Lípa
Datei:Luka CL CZ.png

Luka (deutsch Luken) ist eine Gemeinde des Okres Česká Lípa in der Region Liberec im Norden der Tschechischen Republik.

Das Bauerndorf liegt 6 km südlich von Doksy (Hirschberg am See) auf der Hochfläche zwischen Daubaer Schweiz und Kummergebirge. 5 km nordöstlich erhebt sich der markante Velký Bezděz (Bösig) mit seiner weithin sichtbaren Burganlage.

Geschichte

Erste schriftliche Überlieferungen über die slawische Ansiedlung stammen vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Luka war nach Bezděz gepfarrt, und der Prager Erzbischof Zbynko Zajíc von Hasenburg bestätigte 1410 den Augustiner-Chorherren auf dem Karlshof ihre Rechte für Luka. Den Augustinern gehörte jedoch nicht das gesamte Dorf; zwei Bauernhöfe waren der Burg Bösig dienstverpflichtet und wurden schließlich verkauft.

Im Laufe des 16. Jahrhunderts gelangte Luka zur Herrschaft Bösig in Hirschberg.

Südwestlich von Luka, am Rande der Höhenzüge der Daubaer Schweiz, befand sich das alte Kastell Týn, das zuletzt den Waldsteinern gehörte und um das die Ansiedlung Týn entstand. 1912 hatte Luken 30 Häuser, und im zugehörigen Thein standen um den Meierhof noch 14 Häuser. Die auf dem Thomasberg (Tomášův vrch) oberhalb des Hausker Grundes gelegenen Häuser von Belsko gehörten ebenfalls zu Luken.

In dem Dorf bestehen ein Kolonialwarenladen und eine kleine Kneipe; Betriebe sind nicht ansässig. An den Wochentagen verkehrt viermal am Tag ein Autobus nach Doksy.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Luka (Luken) und Týn (Thein)<ref>http://www.uir.cz/casti-obce-obec/514161/Obec-Luka</ref>. Zu Luka gehört außerdem die Einschicht Kbelsko (Belsko).

Sehenswürdigkeiten

  • Ruinen des Kastells Týn
  • Burg Houska
  • Teufelsstein bei Houska

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bezděz | Blatce | Blíževedly | Bohatice | Brniště | Cvikov | Česká Lípa | Doksy | Dubá | Dubnice | Hamr na Jezeře | Holany | Horní Libchava | Horní Police | Chlum | Chotovice | Jestřebí u České Lípy | Kamenický Šenov | Kozly | Kravaře | Krompach | Kunratice u Cvikova | Kvítkov | Luka | Mařenice | Mimoň | Noviny pod Ralskem | Nový Bor | Nový Oldřichov | Okna | Okrouhlá | Pertoltice pod Ralskem | Polevsko | Provodín | Prysk | Radvanec | Ralsko | Skalice u České Lípy | Skalka u Doks | Sloup v Čechách | Slunečná | Sosnová | Stráž pod Ralskem | Stružnice | Stvolínky | Svojkov | Svor | Tachov | Tuhaň | Velenice | Velký Valtinov | Volfartice | Vrchovany | Zahrádky | Zákupy | Žandov | Ždírec Vorlage:Klappleiste/Ende