KB Juschnoje
KB Juschnoje (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); englisch Yuzhnoye SDO) bzw. KB Piwdenne (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein ukrainischer Entwickler von Raketen und Raumfahrzeugen. Das Konstruktionsbüro hat seinen Sitz in Dnipro und war in der Sowjetunion mitverantwortlich für die Konstruktion interkontinentaler ballistischer Raketen (ICBMs). Die Bezeichnung des Experimental-Konstruktionsbüros (OKB) war OKB-586 und wurde von Michail Kusmitsch Jangel gegründet, der es als Generalkonstrukteur bis zu seinem Tode 1971 leitete. Ihm folgten als Generalkonstrukteure Wladimir Fjodorowitsch Utkin (1971–1991), Stanislaw Nikolajewitsch Konjuchow (1991–2010) und Alexander Wiktorowisch Degtjarjow (2010–2016).<ref>KB Juschnoje: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Глава ГКАУ посетил Днепропетровских ракетчиков ( vom 20. Juni 2019 im Internet Archive) (abgerufen am 16. Mai 2019).</ref>
Das Büro arbeitet mit dem Hersteller Juschmasch zusammen, der ebenfalls in Dnipro angesiedelt ist. Juschmasch ist der Hauptauftragnehmer für die von KB Juschnoje entwickelten Produkte.
Produkte
- R-2 (NATO-Codename: SS-2 Sibling)
- R-5 (SS-3 Shyster)
- R-14 (SS-5 Skean)
- R-16 (SS-7 Saddler)
- RT-20P (SS-15 Scrooge / SS-X-15)
- RT-23 (SS-24 Scalpel)
- R-26 (erhielt durch Verwechslung mit der R-9 den NATO-Codenamen SS-8 Sasin)
- R-36 und darauf aufbauende Konstruktionen (SS-9 Scarp / SS-18 Satan)
- Zenit-Rakete, darauf aufbauend
- Erststufe der Antares-Rakete
- MR-UR-100 Sotka (SS-17 Spanker)
Laut Angaben des Autors René Heilig der Zeitung „Neues Deutschland“ soll das Büro an der Produktion der russischen Interkontinentalrakete Topol-M und der U-Boot-Rakete Bulawa beteiligt gewesen sein. Das Kooperationsende mit Russland wegen des Krieges in der Ukraine seit 2014 soll für die Ukraine einen Verlust von rund 1000 Arbeitsplätzen und zwei Milliarden Dollar jährlich bedeuten.<ref>Das Ende einer strategischen Kooperation in neues deutschland vom 11. August 2014</ref>
Weblinks
- Offizielle Website (englisch/russisch/ukrainisch)
Einzelnachweise
<references />