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Lotte Koch

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Datei:Lotte Koch, Schauspielerin.jpg
Lotte Koch (1940er Jahre)

Lotte Koch (* 9. März 1913 in Brüssel als Luise Charlotte Koch; † 7. Mai 2013<ref>Rainer Heinz: In Memoriam: Lotte Koch. In: Film-Dienst. Nr. 13, 2013, S. 21.</ref> in Unterhaching) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Nach dem Schulabschluss besuchte Lotte Koch die Hochschule für Bühnenkunst in Düsseldorf unter Louise Dumont. Ihr erstes Theaterengagement erhielt sie 1931 in Heidelberg. Weitere Theaterstationen waren das Schauspielhaus Zürich (1935–1936), das Volkstheater Wien (1938–1939) sowie die Hamburger Kammerspiele. Dabei spielte sie klassische Heldinnenrollen wie die Luise in Kabale und Liebe und die Helena in Jean GiraudouxDer trojanische Krieg findet nicht statt.

Datei:Grab Ernst von Klipstein Hamburg-Volksdorf (2).jpg
Grabstein von Klipstein, Waldfriedhof Volksdorf, der letzten Ruhestätte von Lotte Koch

Obwohl sie bereits 1936 in Géza von Bolvárys Nestroy-Adaption Lumpacivagabundus ihr Spielfilmdebüt gab, folgten erst ab 1940 regelmäßige Auftritte in Filmproduktionen. Koch stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.<ref>Koch, Lotte. In: Theodor Kellenter: Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 387</ref>

Sie spielte u. a. neben Zarah Leander in Das Herz der Königin, neben Gustaf Gründgens im Drama Friedemann Bach, Morituri und die weibliche Hauptrolle neben Hans Albers im Drama … und über uns der Himmel. 1953 beendete sie ihre Karriere fast vollständig. Lediglich 1975 übernahm sie ein letztes Mal für die Fernsehserie Motiv Liebe eine Gastrolle.

Sie war in zweiter Ehe mit dem Schauspieler Ernst von Klipstein verheiratet, nach der Scheidung heiratete sie dessen Bruder Dieter von Klipstein, einen Bundeswehr-Offizier.<ref>Helga und Karlheinz Wendtland: Geliebter Kintopp. Künstlerbiographien A–K. 1994</ref> Ab 1996 lebte sie mit ihrem dritten Ehemann in einem Unterhachinger Wohnstift.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lotte Koch, UFA-Filmstar und ewige Assistentin.] In: welt.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Lotte Koch verstarb im Mai 2013 im Alter von 100 Jahren in Unterhaching bei München.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ufa-Star Lotte Koch stirbt mit 100 Jahren.] In: welt.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Mai 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Asche von Lotte Koch wurde im Grab ihres zweiten Ehemannes auf dem Waldfriedhof Volksdorf in Hamburg beigesetzt; ihr Name ist nicht auf dem Grabstein vermerkt.<ref>knerger.de: Das Grab von Lotte Koch</ref>

Filmografie (Auswahl)

Literatur

  • Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, DNB 010075518, S. 370.
  • EDH (Ernst Dirk Holsiepe): Lotte Koch. In: Hans-Michael Bock (Hrsg.): CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film Lg. 51/53. Edition text + kritik, München 2012/13.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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