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Langreo

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Gemeinde Langreo
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Wappen Karte von Spanien
90x140px|alt=|Wappen von Langreo
Langreo (Spanien)
Langreo (Spanien)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Autonome Gemeinschaft: AsturienDatei:Flag of Asturias.svg Asturien
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
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Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 43° 18′ N, 5° 41′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 43° 18′ N, 5° 41′ W
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Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 33900
Gemeindenummer (INE): 33031 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias 59,7 km
Verwaltung
Bürgermeisterin: Carmen Arbesú
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza España, 1, 33930 Langreo
Website: www.langreo.as

Langreo (asturisch Llangréu) ist eine Stadt in der nordspanischen Autonomen Gemeinschaft Asturien, die eine Concejo (in Asturien und Galicien entsprechen die Concejos den Municipios im übrigen Spanien) genannte Stadtgemeinde bildet. Langreo hat {{#property:P1082}} Einwohnern (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und eine Größe von 82,46 km². Der Ort besteht aus verschiedenen Kirchspielen (Stadtteilen), von denen La Felguera mit 22.000 Einwohnern und Sama mit 12.000 Einwohnern die wichtigsten sind. Der Río Nalón durchfließt Langreo.

Geschichte

Römerzeit und Mittelalter

Langreos Gründung geht wohl auf die Römer zurück, diese hatten hier eine bedeutende Straße gebaut, um die abgebauten Bodenschätze zu transportieren. Noch immer bestehen Brücken, und Fragmente der Straße, welche bis heute benutzt werden. Zwei Kastelle, Pico Castiello in Ciaño und in Riaño wurden gebaut, um diese Straße zu schützen. 857, übergab Ordoño I. die Gemeinde an das Erzbistum Oviedo, hier wurde der Name Langueyo erstmals urkundlich erwähnt. das Erzbistum stiftete der Gemeinde daraufhin die Kirchen (Iglesias) Santa Eulalia, San Cosme und San Damián (wohl auch um die um ihren Einfluss bangenden Handelshäuser zu besänftigen). 1075, erhob Alfons VI. neue Steuern, was auch das Erzbistum Oviedo (und somit auch seine Gemeinden) betraf; Die ungeliebte Königin Urraca bestätigte diese Steuern. Das Erzbistum weigerte sich jedoch diese Steuern zu bezahlen, woraufhin ein Embargo über die betroffenen Gemeinden verhängt wurde. Unter der Fahne von Langreo rebellierten daraufhin 10 Kadetten gegen die Krone und schlossen sich dem Cid an.

Neuzeit

Datei:Ferrocarril a Langreo.jpg
„Ferrocarril de Langreo“
Datei:Duro image.JPG
Denkmal des Pedro Duro

Während des spanischen Freiheitskrieges war die Gemeinde Auf- und Durchmarschgebiet. Französische Truppen brannten die Kirche San Lorenzo del Puente nieder. Während der Carlistenaufstände brannte 1874 das gesamte Stadtarchiv nieder. Im 18. Jahrhundert trat Langreo dem „Minengürtel“ (Cuencas Mineras Asturianas – ein Verbund der Bergbau betreibenden Gemeinden) bei. Die wachsende Industrialisierung führte unter anderem zur Gründung der noch heute existierenden Firmen Duro Felguera, S.A. (Gründer: Pedro Duro) und den „Fábrica de La Felguera“ (Leinenproduktion und Verarbeitung). In den folgenden Jahren wurde eine eigene Eisenbahnstrecke, die „Ferrocarril de Langreo“, begründet, welche die Strecke Langreo – Gijón bediente. Teile der Strecke und der „Industriepark“ Felguera wurden 1960 durch die UNESCO unter Schutz gestellt.

Im Spanischen Bürgerkrieg wurden am 31. August 1936 mehrere Geistliche im Ort ermordet.<ref>Antony Beevor: Der Spanische Bürgerkrieg: 1936-1939. Pantheon Verlag, 2024, ISBN 978-3-641-32080-5 (google.com [abgerufen am 12. Dezember 2024]).</ref>

Wappen

  • oben: Engelskreuz
  • links unten: Emblem der „infanzones“ von Langreo (die zehn Kadetten)
  • rechts unten: das Siegeskreuz über den Symbolen der Industrie und des Bergbaues

Geographie

Datei:Llangreu valle.jpg
Das Tal von Langreo

Geologie

Kalkstein und Schiefer, sind die beherrschenden Gesteinsformationen.
Die Bergzüge der Sierra de la Rondiz sind typisch für diesen Teil Asturiens.

Flüsse und Seen

Der Rio Candin und der Rio Villar sind die größten Flüsse der Gemeinde. Der Rio Villar ist auch eine natürliche Gemeindegrenze zum angrenzenden San Martín del Rey Aurelio.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft konzentriert sich auf den Anbau von Weizen, Hanf und Obst. Langreo und die Region des „Minengürtels“ (Cuencas Mineras) verfügt über wichtige Kohle- und Eisenminen, die Stahlindustrie und Fabriken für die Herstellung von Leinen sind noch heute die größten Arbeitgeber der Gemeinde.

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Langreo in den Wirtschaftszweigen
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 13.924 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 65 0,47
Industrie 3.861 27,73
Bauwirtschaft 1.006 7,22
Dienstleistungsbetriebe 8.992 64,58
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 109 kB), SADEI

Verkehr

Bevölkerungsentwicklung

Grafische Entwicklung der Bevölkerung von Langreo

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Quelle: INE

Politik

Die Aufteilung der 21 Sitze im Gemeinderat ist wie folgt:

Historische Entwicklung der Sitzverteilung im Gemeinderat von Langreo
Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011<ref>Wahl 2011. Spanisches Innenministerium</ref> 2015<ref>Wahl 2015. Spanisches Innenministerium</ref>
PSOE 10 14 10 11 8 9 8 10 7 6
CD / AP / PP 2 5 4 4 7 5 6 6 4 3
PCE / IU-BA 7 6 7 9 10 11 7 5 4 6
UCD / CDS 6 4 1
FAC 4
FDLI 2
SOMOS LLANGRÉU 5
C`s 1
Total 25 25 25 25 25 25 21 21 21 21

Parroquias

Langreo ist in acht Parroquias unterteilt:

Sehenswertes

Datei:Siderurgiamuseo.jpg
Industriemuseum
  • Kirche San Esteban in Ciaño, aus dem 13. Jahrhundert
  • Kirche Santuario del Carbayu wo im 18. Jahrhundert eine Marienerscheinung stattgefunden haben soll.
  • Kirche ISantiago Apóstol in Sama, während der Revolution 1934 zerstört, im neugotischen Stil wieder aufgebaut.

Museen

  • Industriemuseum (Museo de la Siderurgia de Asturias) in La Felguera
  • Bildersammlung (Pinacoteca Eduardo Úrculo) in La Felguera

Persönlichkeiten

Quellen

Weblinks

Commons: Langreo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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