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Gerstentee

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Gerstentee
Datei:Boricha (barley tea).jpg
Typ: Kräutertee

Andere Namen: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Herkunft: Japan

Kurzbeschreibung: herbes, malziges und leicht süßes Aroma

Temperatur: kaltes bis heißes Wasser
Anzahl Aufgüsse: 1 bis 2
Zeit: wenige Minuten (heiß) bis mehrere Stunden (kalt)

Gerstentee (japanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), veraltet {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein in Ostasien beliebtes Getränk, das aus gerösteten Gerstenkörnern zubereitet wird. Der Name selbst besteht aus der japanischen Bezeichnung für Weizen bzw. Gerste (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), mugi) und dem Wort für Tee (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), cha).

Für Gerstentee werden die gerösteten Gerstenkörner mit heißem Wasser aufgebrüht oder kalt für 1–2 Stunden angesetzt. Das Getränk kann heiß oder kalt genossen werden. Es hat eine hellbraune Farbe und ein leicht süßes, herbes Aroma, mit einem deutlichen Gerstengeschmack im Abgang. Besonders im Sommer wird Gerstentee gern mit Eis getrunken.

Geschichte

Seit der Heian-Zeit zunächst vom japanischen Hofadel genossen, erlangte Gerstentee während der Edo-Zeit unter dem Namen mugiyu („heißes Gerstenwasser“, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) auch unter der gemeinen Bevölkerung große Beliebtheit. An Reisewegen und in Siedlungen entstanden vielerorts Behelfsbuden, in denen „Gerstenwasserverkäufer“ (mugiyu-uri, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) anstelle des zu dieser Zeit noch kostbaren Tees, Gerstentee als eine preiswerte Erfrischung anboten. Gerstentee ist auch heute noch beliebt – insbesondere im Sommer, wenn zur Herstellung frisch geerntete Gerste verwendet werden kann.

Gerstentee verbreitete sich im frühen 20. Jahrhundert auch in Korea und China. Die Schriftzeichen für Gerstentee wurden dabei übernommen, nur die Lesung änderte sich. In Korea heißt das Getränk Boricha (koreanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und wird häufig mit Oksusucha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) aus geröstetem Mais kombiniert. In China spricht man vom dàmàichá (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Heute bietet der Handel Mugicha-Teebeutel an, die das Aufbrühen und die Dosierung erleichtern.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary: Gerstentee – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen