Zum Inhalt springen

Fichtenzeisig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. April 2024 um 13:20 Uhr durch imported>InkoBot (Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Fichtenzeisig
Datei:Carduelis pinus CT8.jpg

Fichtenzeisig (Spinus pinus)

Systematik
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Unterfamilie: Stieglitzartige (Carduelinae)
Tribus: Carduelini
Gattung: Zeisige (Spinus)
Art: Fichtenzeisig
Wissenschaftlicher Name
Spinus pinus
(Wilson, A, 1810)

Der Fichtenzeisig (Spinus pinus) ist eine nordamerikanische Finkenart.

Merkmale

Der 13 cm lange Fichtenzeisig hat ein bräunliches Gefieder mit blasser Unterseite, schmale bräunliche und breite gelbe Flügelbinden und gelbe Flecken am Schwanzansatz. Das Männchen ist meist gelblicher. Der Schwanz ist gegabelt.

Datei:Spinus pinus map.svg
Verbreitung in Nordamerika

Vorkommen

Der Fichtenzeisig lebt in Nadelwäldern, Parks und Wiesen in Nordamerika von Alaska bis ins mexikanische Gebirge. Die nördlichen Populationen überwintern im Süden.

Verhalten

Außerhalb der Paarungszeit schließen sich die Vögel zu Schwärmen mit zum Teil mehreren hundert Tieren zusammen. Zur Nahrung gehören Samen von Birken, Erlen und Zedern, aber auch Insekten und Knospen, die sie am Boden oder auf Bäumen suchen. Manchmal sieht man den Fichtenzeisig kopfüber an Fichtenzapfen hängen.

Fortpflanzung

Der Fichtenzeisig brütet in kleinen Kolonien. Ein Schalennest in einem Nadelbaum aus Gras, Wurzeln und Moos wird mit Distelwolle, Tierhaaren und Federn ausgepolstert. Das Weibchen hält das Gelege mit drei bis vier Eiern fast ununterbrochen warm und verlässt daher kaum das Nest. Es wird in dieser Zeit vom Männchen mit Futter versorgt.

Unterarten

Es wurden drei Unterarten beschrieben:<ref>IOC World Bird List Finches, euphonias</ref>

  • S. p. pinus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Wilson, A, 1810)<ref name="wilson74">Alexander Wilson, S. 133, Tafel 17, Figur 1.</ref> – Die Nominatform ist von Alaska, über Kanada und den Westen sowie Nordosten der USA verbreitet.
  • S. p. macroptera (<templatestyles src="Person/styles.css" />Bonaparte, 1850)<ref name="bonaparte515">Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte, S. 515.</ref> – Diese Unterart ist im Nordwest und zentralen Mexiko verbreitet
  • S. p. perplexa <templatestyles src="Person/styles.css" />Van Rossem, 1938<ref name="rossem58">Adriaan Joseph van Rossem, S. 58.</ref> – Diese Unterart kommt im Süden Mexikos bis Guatemala vor.

Literatur

  • Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte: Conspectus generum avium. Band 1. E. J. Brill, Leiden 1850 (biodiversitylibrary.org).
  • Colin Harrison, Alan Greensmith: Vögel. Ravensburger Buchverlag, Ravensburger 1994, ISBN 3-473-46076-1.
  • Bryan Richard: Vögel über 400 Arten aus aller Welt. Parragon, Bath 2005, ISBN 1-4054-5506-3.
  • Adriaan Joseph van Rossem: Descriptions of twenty-one new races of Fringillidae and Icteridae from Mexico and Guatemala. In: Bulletin of the British Ornithologists’ Club. Band 58, 1938, S. 124–138 (biodiversitylibrary.org).
  • Alexander Wilson: American Ornithology or, the Natural History of the Birds of the United States: Illustrated with Plates Engraved and Colored from Original Drawings taken from Nature. Band 2. Bradford and Inskeep, Philadelphia 1810 (biodiversitylibrary.org).

Weblinks

Commons: Spinus pinus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />