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Joint Caribbean Lion 2006

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Datei:US Navy 060606-N-8154G-115 Two Landing Craft Utilities (LCU) assigned to Amphibious Craft Unit Two (ACU-2), rehearse storming the beach in Curacao, Netherlands Antilles.jpg
Durchführung der Landungsübung mittels mehrerer Landungsbooten an einem Strand der Insel Curaçao

Joint Caribbean Lion 2006 war ein internationales Militärmanöver auf dem Gebiet der Niederländischen Antillen, welches zwischen dem 23. Mai 2006 und dem 16. Juni 2006 durchgeführt wurde. Am Manöver waren neben den Niederlanden auch die USA, Kanada, Frankreich und Belgien beteiligt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Venezuela: a porous and sensitive border. (Memento vom 7. Juni 2007 im Internet Archive) noticiasaliadas.org; abgerufen am 4. November 2006</ref>

Die USA waren mit dem Flugzeugträger George Washington,<ref name="Jack Dorsey">Jack Dorsey: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel. (Memento vom 16. April 2007 im Internet Archive) In: Virginian Pilot, 24. Mai 2006; abgerufen am 4. November 2006.</ref> dem amphibischen Landungsschiff Fort McHenry und der Fregatte Taylor vertreten. Geführt wurde der amerikanische Verband allerdings nicht vom Träger, sondern vom multifunktionalen Landungsschiff Bataan unter dem Befehl von Commodore Capt. Donna Looney, Kommandeur des Amphibious Squadron 2.

Das Aufgebot umfasste über 4500 Soldaten, davon 2000 Amerikaner.<ref name="Jack Dorsey" /> Darüber hinaus wurden Panzer, mehrere Fregatten anderer Nationen, F-16-Kampfjets und ein Unterseeboot eingesetzt.

Für die Niederlande war die Übung von äußerster Bedeutung, da ihre drei Teilstreitkräfte nie zuvor eine Übung solchen Ausmaßes weder untereinander noch in Kooperation mit anderen Ländern durchgeführt hatten.

Das Szenario des Manövers umfasst eine amphibische Landungsoperation auf der Insel Curaçao. Venezuela, das mit Beobachtern beim Manöver vertreten war, sieht im Manöver eine Provokation. Es befürchtet die Errichtung von dauerhaften US-Militärbasen auf den Niederländischen Antillen, die nur 40 Kilometer von der venezolanischen Küste entfernt liegen. Solche Basen würden aufgrund ihrer geographische Nähe zu Venezuela eine Bedrohung für die Sicherheit des Landes darstellen. So ist laut Venezuela unklar, ob alle Leopard-2-Panzer und Soldaten nach Abschluss der Übung wieder abgezogen wurden. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hatte bereits zuvor 100.000 AK-74 und 33 Militärhubschrauber aus Russland erworben. Auch Großbritannien, Italien und Spanien waren eingeladen worden.<ref name="Jack Dorsey" />

Die USA wiesen Vorwürfe von Chavez, sie würden eine Invasion vorbereiten, mit dem Hinweis zurück, es handele sich um eine jährliche Routineübung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Quelle: Associated Press. (Memento vom 24. Mai 2006 im Internet Archive) Navy Times; abgerufen am 4. November 2006.</ref>

Weblinks

Commons: Joint Caribbean Lion 2006 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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