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Raptus (Psychopathologie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Raptus (lat. raptus – das Fortreißen, Entführung, Vergewaltigung) ist ein psychopathologisches Symptom, das durch auffällige katatone Erregtheit, Hyperkinesie, stereotype Bewegungsabläufe und Aggressivität (Eigen- (Suizid) bzw. Fremdgefährdung) charakterisiert ist. Es tritt bei der katatonen Schizophrenie und auch anderen psychischen Störungen auf.

Literatur

  • G. R. Forrer: Raptus: a neglected psychophysiological phenomenon. In: Michigan Medicine. Band 68, 1969, S. 895–897.
  • C. Scharfetter: Allgemeine Psychopathologie. Thieme, Stuttgart 2002, ISBN 3-13-531505-3.

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