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Shorakaror

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style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Eigenname
<hiero> SA F1 S zA S F1 S</hiero>
Shorakaror
in meroitischen Hieroglyphen

Shorakaror <phonos file="LL-Q22809485 (apc)-Hassan Hassoon-شوركرور.wav">anhören</phonos>/? ist eine Person in Nubien, die im Amuntempel von Amara nach dem König Natakamani (ca. 50 n. Chr.) genannt wird und mit diesem wohl den dortigen Tempel erbaute. Shorakaror ist noch von einem Tempelblock aus Naqa, einem Block aus Napata und von einer großen Siegesinschrift beim Berg Qeili bekannt, die ihn als Sieger triumphierend über diverse Feinde zeigt. Dort führt er auch einen zweiten Namen in einer Kartusche, der jedoch nicht mehr lesbar ist. Amaniselche wurde vermutet.

Da der Name von Shorakaror in einer Kartusche geschrieben ist, ist wegen der Siegesinschrift vermutet worden, dass er als König nach Natakamani regierte. Dies ist jedoch nicht sicher und es kann sich auch nur um einen Königssohn oder General gehandelt haben, der wie z. B. Akinidad die Ehre hatte, seinen Namen in einer Kartusche schreiben zu dürfen.

Literatur

  • Inge Hofmann: Beiträge zur meroitischen Chronologie (= Studia Instituti Anthropos, Band 31). Anthropos-Institut, St. Augustin 1978, ISBN 3-921389-80-1, S. 127.
  • Tormod Eide (Hrsg.): Fontes Historiae Nubiorum. Textual Sources for the History of the Middle Nile Region between the eighth Century BC and the sixth Century AD. Band 3: From the First to the Sixth Centura AD. Universitetet i Bergen – Klassisk Institutt, Bergen 1998, ISBN 82-91626-07-3, S. 908–912.
  • Michael H. Zach: Gedanken zur kdke Amanitore. In: Caris Beatrice Arnst, Ingelore Hafemann, Angelika Lohwasser (Hrsg.): Begegnungen. Antike Kulturen im Niltal. Festgabe für Erika Endesfelder, Karl-Heinz Priese, Walter Friedrich Reineke, Steffen Wenig. Wodtke & Stegbauer, Leipzig 2001, ISBN 3-934374-02-6, S. 509–520.

Weblinks