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Pachycereus weberi

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Pachycereus weberi
Datei:Pachycereus weberi (5741010770).jpg

Pachycereus weberi

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Pachycereus
Art: Pachycereus weberi
Wissenschaftlicher Name
Pachycereus weberi
(J.M.Coult.) Backeb.

Pachycereus weberi ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pachycereen in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton weberi ehrt den Mediziner und Botaniker Frédéric Albert Constantin Weber.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 255–256.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Candelabro“, „Cardón“ und „Chico“.

Beschreibung

Pachycereus weberi ist ein Säulenkaktus, der stark baumartig wächst und Wuchshöhen von bis zu 11 Meter erreichen kann. Die mäßig aufrechte Wuchsform ist kandelaberförmig. Diese typische Wuchsform wird bei der Pflanze aber erst ab einer Größe von zwei Metern erreicht, wo zahlreiche Verzweigungen des Hauptstamms entstehen. Die leicht wachsartigen bläulich grünen Seitentriebe haben einen Durchmesser von 12 bis 20 Zentimeter und bestehen aus acht bis zehn Rippen, die im Abstand von 2 bis 3 (bis 5) Zentimetern mit weiß-filzigen Areolen besetzt sind. Der schwärzliche, abgeflachte Mitteldorn kann bis zu 10 Zentimeter lang werden. Er wird von 6 bis 12 rötlich-braunen Randdornen mit einer Länge von 2 bis 3 Zentimetern begleitet.

Datei:Pachycereus weberi (1).jpg
Blüten an Pachycereus weberi

Die nur nachts geöffneten, weißen bis gelben Blüten sind 8 bis 10 Zentimeter lang. Der Fruchtknoten ist rundlich und wollig. Die Blütenröhre ist mit Schuppen und braunen Haaren besetzt. Die essbaren Früchte sind 6 bis 7 Zentimeter lang und tragen feine gelbliche Dornen. Das Fruchtfleisch ist rötlich-violett.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Pachycereus weberi ist in den mexikanischen Bundesstaaten Puebla, Guerrero, Morelos, Chihuahua und Oaxaca in Höhenlagen von 600 bis 1.500 m verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus weberi erfolgte 1896 durch John Merle Coulter.<ref>J. M. Coulter: Preliminary Revision of the North American Species of Echinocactus, Cereus, and Opuntia. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 3, 1896, S. 410 (online).</ref> Curt Backeberg stellte die Art 1960 in die Gattung Pachycereus.<ref>Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage. Band IV. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart New York 1984, ISBN 3-437-30384-8, S. 2154.</ref> Nomenklatorische Synonyme sind Lemaireocereus weberi <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Britton & Rose (1909), Ritterocereus weberi <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Backeb. (1951) und Stenocereus weberi <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) Buxb. (1961).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Hernández, H.M., Gómez-Hinostrosa, C. & Cházaro, M., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 537.

Einzelnachweise

<references />

Weiterführende Literatur

  • Robin A. Roush, R. Graham Cooks, Stephanie A. Sweetana, Jerry L. McLaughlin: Search for new alkaloids in Pachycereus weberi by tandem mass spectrometry. In: Analytical Chemistry Band 57, Nummer 1, 1985, S. 109–114, DOI:10.1021/ac00279a030.

Weblinks

Commons: Pachycereus weberi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien