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Manfredo II. Marchese Maletta

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Manfredo II. Marchese Maletta (* um 1232 in Sizilien oder Apulien<ref name=":0">Sardina, Patrizia: Maletta, Manfredi. In: Dizionario Biografico degli Italiani Vol. 68. 2007, abgerufen am 5. Februar 2021.</ref>; † 17. Juli 1310 in Neapel) war ein italienischer Adliger, der beim Untergang der Staufer in Süditalien eine wesentliche Rolle spielte. Er war unter anderem Großkämmerer am Hof von Manfred von Sizilien.

Als Vertrauter von Manfred von Sizilien war er ab 1257 Kämmerer an dessen Hof. Er heiratete 1258 Manfreds Nichte Filippa von Antiochia, Tochter von Friedrich von Antiochia und Enkelin des Kaisers Friedrich II. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor.

In der Schlacht bei Benevent am 26. Februar 1266 kämpfte er auf Seiten Manfreds gegen Karl von Anjou, zu dem er aber angeblich im Anschluss an die Schlacht und den Tod Manfreds – unter Mitnahme des Kronschatzes – überlief.<ref name=":0" />

Die folgenden Jahre verbrachte er an der Seite von Filippas Vetter Konradin in Deutschland und folgte ihm vermutlich auch auf seinem Zug nach Italien. Nach der Schlacht bei Tagliacozzo verliert sich Manfredos Spur für einige Jahre. 1300 wurde er zum Kastellan in Manfredonia ernannt.

Seine Frau blieb während seines Exil als Geisel unter Karl von Anjou im Gefängnis in Monte Sant’Angelo, wo sie im Jahr 1273 starb. Seine Kinder wurden 1291 aus der Gefangenschaft befreit.<ref name=":0" />

Manfredo starb am 17. Juli 1310 in Neapel.

Einzelnachweise

<references />