Still GmbH
| STILL GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Still-Logo.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1920 |
| Sitz | Hamburg, Deutschland |
| Leitung | Valeria Gargiulo (Aufsichtsratsvorsitzende)
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| Mitarbeiterzahl | ca. 8.900 (Q4/2019) |
| Umsatz | 2,38 Mrd. EUR (Q4/2019) |
| Branche | Fördertechnik |
| Website | www.still.de |
<ref>Impressum & Kontakt der STILL Zentrale | STILL Deutschland. Abgerufen am 25. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Still GmbH (Eigenschreibweise STILL) – bis 1960 „SE Fahrzeugwerke GmbH“<ref>Still-Firmenchronik 1960er Jahre</ref><ref>Still-Firmenchronik 1940er Jahre</ref> – mit Hauptsitz in Hamburg-Billbrook ist ein Hersteller von Gabelstaplern, Lagertechnikgeräten und Intralogistiksystemen, der sich selbst als Komplettanbieter innerbetrieblichen Logistik bezeichnet. Still ist Teil der Kion-Gruppe.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1920 von Hans Still gegründet, ursprünglich als Reparaturanbieter von Elektromotoren. Hans Still erkannte schnell den steigenden Bedarf mobiler Elektrogeräte. 1921 brachte er die Lichtstation Matador, ein Stromaggregat, auf den Markt. 1924 folgten tragbare Stromerzeuger. Ab 1941 wurden die ersten Zwangsarbeiter eingesetzt.<ref>Erhard Dressel: Billstedt`s „vergessene Geschichte“, Hrsg.: Geschichtsgruppe des Stadtteilprojekts Sonnenland, Druck SAGA, Hamburg 1989, S. 32</ref> In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Hans Still mit seinem ersten Elektrokarren EK 2000 und dem Dreirad-Schlepper Muli Mobil erfolgreich, 1949 folgte der erste Elektro-Gabelstapler.<ref>Zeitreise | STILL Deutschland. Abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref><ref name="HA">Vom Elektromoter zum Gabelstapler. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2004.</ref> Nach Hans Stills Unfalltod 1952 wurde die Firma von Varta aus der Quandt-Gruppe übernommen. Ab 1961 expandierte Still ins Ausland – zunächst nach Frankreich, in die Schweiz, die Niederlande und Italien, später auch nach Ungarn, Polen und Tschechien. Im Jahr 1968 schloss sich das Unternehmen mit der Maschinenfabrik Esslingen zusammen, bevor es 1973 von der Linde AG übernommen wurde.<ref name="HA" /> Als Linde-Tochter übernahm Still 1989 die Firma Saxby aus Montataire in Frankreich und 1997 Wagner aus Reutlingen sowie 2001 einen Hersteller in Brasilien und 2004 Stocka in Schweden.<ref name="HA" />
Im September 2006 wurde Still als Teil des Bereichs Linde Material Handling aus dem Linde-Konzern in die neu geschaffene Kion-Gruppe ausgegliedert; diese wurde im November 2006 an ein Konsortium der Finanzunternehmen Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) und Goldman Sachs verkauft.<ref>Handelszeitung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kion Group: Linde verkauft Stapler-Sparte ( vom 3. Februar 2014 im Internet Archive), 22. November 2006</ref> Im Juni 2013 ging Kion an die Börse; später zogen sich KKR und GS Capital Partners vollständig zurück.<ref>Aktionärsstruktur. Kion Group, 2015, abgerufen am 30. Juli 2015.</ref>
Seit der Jahrtausendwende positioniert sich Still zunehmend als Anbieter für innerbetriebliche Logistik und Lagerprozesse und baut seine Produktpalette im Bereich der Intralogistikberatung aus.<ref>Redaktion: Hamburger Intralogistiker Still feiert 100-jähriges Jubiläum. In: loginfo24.com. 3. Februar 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref><ref>STILL: Eine 100-jährige Zukunftsgeschichte | | CIN. In: cleanintralogistics.net. Abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref>
Produkte
Still bietet Gabelstapler und Lagertechnikgeräte, Intralogistiksysteme für innerbetriebliche Logistik- und Lagerprozesse, Servicedienstleistungen sowie spezialisierte Beratungsleistungen an.
- Still ist Produzent von Elektrostaplern, die Lasten von 1,0 bis 8,0 Tonnen heben können, sowie Gabelstaplern mit Verbrennungsmotoren mit einer Tragfähigkeit von 1,6 bis 8 Tonnen in Diesel- oder Flüssiggasausführung. Daneben gibt es Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb sowie hybride Ausführungen (Verbrennungsmotor und Elektromotor). 2019 präsentierte Still den ersten E-Stapler (RX 60), der laut unabhängigen Tests genau so leistungsstark sein soll, wie ein vergleichbarer Stapler mit Verbrennungsmotor.<ref>IFOY AWARD 2020: Sieben Gewinner bei der virtuellen Preisübergabe. In: logistik-heute.de. Abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref> Außerdem bietet Still Lagertechnikfahrzeuge an, z. B. elektrische Hubwagen, Kommissionierer, Schlepper und Routenzüge für die Lager- und Produktionsversorgung. Alle Fahrzeuge und Geräte werden durch digitale Steuerungs-, Sicherheits- und Assistenzsysteme unterstützt. Neben dem Neukauf bietet Still auch Gebrauchtmodelle sowie Mietoptionen an. Auch Finanzierungen sind möglich.<ref>Fahrzeuge | STILL Deutschland. Abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref>
- Ein zweites Produktsegment von Still sind Intralogistiksysteme, wie Regalsysteme (angefangen bei statischen Regalsystemen wie Paletten-, Einfahr- oder Kragarmregalen über dynamische Regalsysteme, z. B. Durchlauf- und verfahrbare Regale, bis hin zu Bühnenanlagen) und Bühnenanlagen, Materialfluss- und Flottenmanagementsysteme. Zusammen mit dem Schwesterunternehmen Dematic bietet Still zudem vollautomatisierte Logistikprozesse an.
- Seit 2017 bietet Still zudem Intralogistikberatung als Dienstleistung für mittelständische und internationale Kunden an.<ref>Intralogistik-Beratung | STILL Deutschland. Abgerufen am 4. Dezember 2020.</ref>
Mitarbeiter und Standorte
Still ist in 73 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt rund 8.900 Mitarbeiter. Das Händlernetz umfasst knapp 240 Händler.
Deutschland:
- Firmenzentrale in Hamburg
- 14 Haupt- und Niederlassungen
- 966 Service-Stützpunkte
International:
- 22 Auslandsgesellschaften und 246 Händler weltweit
- über 3.500 Service-Stützpunkte
Produktionsstandorte:
- Deutschland: Hamburg, Reutlingen
- Brasilien: Indaiatuba, São Paulo
- Italien: Luzzara
- China: Xiamen
- Frankreich: Châtellerault
Weblinks
- Website der Still GmbH
- Vom Elektromoter zum Gabelstapler. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2004.
- Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene
Einzelnachweise
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