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Jesse Eisenberg

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Datei:Jesse Eisenberg-62192 (cropped).jpg
Eisenberg auf der Berlinale 2023

Jesse Adam Eisenberg (* 5. Oktober 1983 in Queens, New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Bühnenautor, Drehbuchautor und Regisseur. Neben der US-amerikanischen besitzt Eisenberg die polnische Staatsbürgerschaft.<ref>Chris Edwards: Jesse Eisenberg opens up about becoming a Polish citizen. In: NME. 7. November 2024, abgerufen am 8. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben und Karriere

Jesse Eisenberg wurde im New Yorker Stadtbezirk Queens geboren und wuchs dort und im Township East Brunswick in New Jersey in einer säkular-jüdischen Familie auf.<ref name="aid">Oliver Burkeman: Jesse Eisenberg: Knocked sideways. The Guardian, 30. April 2011, abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Eltern, Amy (geborene Fishman) und Barry Eisenberg, sind polnisch-jüdischer und ukrainisch-jüdischer Herkunft.<ref name="ehe">Tim Boxer: Whoopi Goldberg Helping Children of Chernobyl. The Jewish Week, 24. November 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2010; abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="ref09">Naomi Pfefferman: Brainiac Finds Summer of Love in ‘Adventureland’. The Jewish Journal, 2. April 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. April 2009; abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Mutter arbeitete als professioneller Clown, während sein Vater in einem Krankenhaus und später als Collegeprofessor tätig war.<ref name="clown">Jesse Eisenberg, Actor. Gothamist, 12. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2007; abgerufen am 27. Juli 2014.</ref><ref name="jewishexponent">Jewish Exponent. In: Casting for Truths: ‘Squid and Whale’ star Jesse Eisenberg astounds as troubled Jewish teen. Abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er hat zwei Schwestern, Hallie Kate Eisenberg, eine ehemalige Kinderschauspielerin, welche durch eine Reihe von Werbespots als „Pepsi Girl“ berühmt wurde, und Kerri.<ref name="yahoo">Jesse Eisenberg Biography. In: Yahoo! Movies. Abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er besuchte die Frost School der East Brunswick Public Schools, die Hammarskjold Middle School und die Churchill Junior High School und absolvierte sein letztes Schuljahr an der East Brunswick High School.<ref name="mross">Mary Anne Ross: ‘Same sweet kid,’ but now he’s a movie star: Jesse Eisenberg, 23, tells local audience about his roles in major films. In: Old Bridge Suburban. 14. Dezember 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. August 2009; abgerufen am 27. Juli 2014: „Growing up in East Brunswick, Eisenberg attended the Frost and Hammarskjold schools and Churchill Junior High School. He went to East Brunswick High School for one year before switching to a performing arts school in New York.“</ref>

Eisenberg tat sich damit schwer, in der Schule dazuzugehören, weshalb er mit neun Jahren begann, in Theaterstücken zu spielen. Er sagte: „Ich fühle mich wohler, wenn ich eine Rolle spiele, da die eigenen Verhaltensweisen (im Drehbuch) vorgeschrieben sind.“<ref name="tg110228">Catherine Shoard: Jesse Eisenberg: Privacy settings engaged. In: The Guardian. 14. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Februar 2011; abgerufen am 27. Juli 2014.</ref> Er litt zudem an Zwangsstörungen.<ref>Zombieland’s Jesse Eisenberg: ‘I’m So Shocked Every Time I Get Into a Movie’. In: movieline.com. 30. September 2009, abgerufen am 13. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nachdem er an der Highschool seinen Schulabschluss gemacht hatte, studierte er Anthropologie an der Universität The New School in Greenwich Village, New York City. Ursprünglich hatte er sich um einen Studienplatz an der New York University beworben und wurde dort auch angenommen, doch er verzichtete auf die Immatrikulation, um im Film Sex für Anfänger mitspielen zu können.<ref name="nypost">Marshall Fine: Jesse Eisenberg joins the adults in ‘The Hunting Party’. New York Daily News, 26. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. September 2007; abgerufen am 27. Juli 2014.</ref><ref name="gothamist">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jesse Eisenberg, Actor – Gothamist.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Juli 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Alter von dreizehn Jahren war er 1996 Einspringer in der Wiederaufführung von Summer and Smoke von Tennessee Williams.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />biography.com: Jesse Eisenberg (Memento vom 7. Oktober 2015 im Internet Archive)</ref> Seine erste professionelle Rolle am Theater spielte er 1999 in Arje Shaws Off-Broadway-Stück The Gathering; das war zugleich sein Broadway-Debüt.<ref>CurtainUp: The Gathering On Broadway</ref>

Eisenberg gab sein filmisches Schauspieldebüt 1999 in der US-Fernsehserie Sechs unter einem Dach, die bereits ein Jahr später wieder eingestellt wurde. Nach einer Rolle im Fernsehfilm 100 Millionen Volt spielte Eisenberg 2002 im Independentfilm Sex für Anfänger, der für ihn den Durchbruch bedeutete. Wenngleich der Film kein kommerzieller Erfolg war, so wurde der Film und insbesondere Eisenbergs schauspielerische Leistung von Kritikern gelobt. Für diese Rolle erhielt er auf dem San Diego Film Festival den Festival Award als „Vielversprechendster neuer Darsteller“.

Von diesem Zeitpunkt an erhielt Eisenberg viele Angebote für neue Rollen<ref name="interview">Movie-Eye (2013): Jesse Eisenberg ist Alltagsillusionist, abgerufen am 13. August 2013.</ref> und spielte in verschiedenen Filmproduktionen mit. Mehrere Auszeichnungen erhielt er für seine Rolle als Scheidungskind im oscarnominierten Film Der Tintenfisch und der Wal von 2005. Im Drama The Social Network spielte Eisenberg 2010 die Hauptrolle und verkörperte Mark Zuckerberg, den Gründer des sozialen Netzwerks Facebook. Dies brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter die Preise der National Board of Review, Boston Society of Film Critics, National Society of Film Critics sowie eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung. Im Januar 2022 stellte Eisenberg beim Sundance Film Festival sein Regiedebüt When You Finish Saving the World vor. Zwei Jahre später folgte sein zweiter Spielfilm A Real Pain (2024), in dem er neben Regie, Drehbuch und Produktion auch die Hauptrolle an der Seite von Kieran Culkin übernahm. Das Roadmovie erhielt eine Einladung in den Wettbewerb des Sundance Film Festivals.

Neben der Schauspielerei schreibt Eisenberg humoristische Beiträge für den New Yorker.<ref name="interview" /> Außerdem arbeitet er weiterhin am Theater. So schrieb er unter anderem auch das Off-Broadway-Theaterstück The Revisionist, in dem er neben Vanessa Redgrave die männliche Hauptrolle spielte.<ref>The New York Times (Ben Brantley, 28. Februar 2013): A Private World, Heedlessly Invaded, abgerufen am 13. August 2013.</ref>

Im Deutschen wird Eisenberg zumeist von Konrad Bösherz gesprochen. Es gibt aber Ausnahmen wie zum Beispiel seine Rolle als Lex Luthor in den Filmen Batman v Superman: Dawn of Justice und Justice League, in denen er von Leonhard Mahlich synchronisiert wurde.<ref>Jesse Eisenberg. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 22. März 2026.</ref>

Soziales Engagement

Laut eigenen Worten spendet der Mime den Großteil seiner Gagen, die er für Filmprojekte erhält, an wohltätige Organisationen. Reichtum bedeute für ihn, Verantwortung zu übernehmen.<ref>FUNKE Mediengruppe: Jesse Eisenberg spendet Großteil seiner Gagen. 7. November 2016, abgerufen am 5. November 2025.</ref>

Filmografie (Auswahl)

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Auszeichnungen

Oscar

Golden Globe Award

  • 2011: Nominierung als Bester Hauptdarsteller – Drama für The Social Network
  • 2025: Nominierung für das Beste Drehbuch für A Real Pain
  • 2025: Nominierung als Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical für A Real Pain

British Academy Film Award

  • 2010: Nominierung mit dem Rising Star Award
  • 2011: Nominierung als Bester Hauptdarsteller für The Social Network
  • 2025: Auszeichnung für das Beste Drehbuch für A Real Pain

Critics’ Choice Movie Award

Independent Spirit Award

National Society of Film Critics Award

London Critics’ Circle Film Award

Los Angeles Film Critics Association Award

Satellite Award

Screen Actors Guild Award

Goldene Himbeere

Writers Guild of America Award

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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