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Christopher Cross

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Christopher Cross (2022)

Christopher Cross (* 3. Mai 1951 als Christopher Charles Geppert in San Antonio, Texas) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber, der fünf Grammys und einen Oscar gewann. Seine größten Erfolge feierte er in den frühen 1980er-Jahren mit Liedern wie Sailing, Ride Like the Wind und Arthur’s Theme.

Leben

Der Vater war Kinderarzt und beim US-Militär angestellt. Er war alkoholkrank. Die Mutter des Musikers stammte ursprünglich aus Koblenz.<ref>WDR 4: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Christopher Cross wird 65 (Memento vom 9. Oktober 2016 im Internet Archive)</ref> Seine Karriere begann bei der Hard-Rock-Cover-Band Flash in Austin, bevor er 1978 einen Plattenvertrag als Solomusiker durchsetzte. Schon mit seiner ersten Single Ride Like the Wind gelang ihm im Frühjahr 1980 der Durchbruch. Cross, der alle seine Lieder selbst schreibt, erreichte auf Anhieb Platz 2 der US-Charts. Auch international machte er damit auf sich aufmerksam. Mit seiner zweiten Single konnte er den Erfolg noch übertreffen und Sailing (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Rod-Stewart-Hit) verbrachte eine Woche auf Platz 1 der US-Charts.

Dementsprechend war Cross mit seinem balladesken Soft-Rock ein heißer Kandidat bei den Grammy Awards 1981 und als erster Künstler überhaupt gewann er dort die Grammys für den besten neuen Künstler, den Song des Jahres und die Aufnahme des Jahres (jeweils für Sailing) und das Album des Jahres (sein nach ihm selbst benanntes Debütalbum) und somit in allen vier Hauptkategorien, den sogenannten Big Four Awards. Dieses Kunststück gelang erst im Jahr 2020 mit Billie Eilish einer weiteren Person.<ref>Christopher Cross To Billie Eilish: "Welcome To The Club". In: Stereogum. 28. Januar 2020, abgerufen am 6. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Outfits des Grammy Awards: Ready or not – Here I come. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 6. Februar 2021]).</ref> In der Nebenkategorie Best Arrangement gewann Cross noch einen fünften Grammy.

Einen weiteren großen Erfolg verzeichnete Cross noch im selben Jahr mit der Titelmelodie zu der Filmkomödie Arthur – Kein Kind von Traurigkeit mit Dudley Moore in der Hauptrolle. Sein Arthur’s Theme (Best That You Can Do), das er zusammen mit Burt Bacharach, Carole Bayer Sager und Peter Allen geschrieben hatte, wurde sein zweiter Nummer-eins-Hit und verkaufte sich in den USA über eine Million Mal. Auch in vielen anderen Ländern erreichte er damit die Top 10. Darüber hinaus bekam das Lied 1982 den Oscar für den besten Filmsong.

Obwohl sein zweites Album, Another Page, das Anfang 1983 herauskam, wieder erfolgreich war, konnte er mit seinen Singles nur bedingt an die ersten Superhits anknüpfen. All Right erreichte noch Platz 12 der Charts. Und mit Think of Laura erreichte er Anfang 1984 noch einmal die Top 10, auch weil es mehrmals in der populären US-Fernsehserie General Hospital eingesetzt wurde. Als ein Grund für seinen schnell nachlassenden kommerziellen Erfolg wurde eine erdrückende Erwartungshaltung nach seinem rekordbrechenden Debütalbum vermutet, aber auch, dass der Musikstil von Cross auf Jugendliche, deren Geschmack vermehrt durch den Musik-Fernsehsender MTV geprägt wurde, zunehmend aus der Zeit gefallen wirkte.<ref>SWR1 BW: Ein fast schon märchenhaftes Debut. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. Februar 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Billie Eilish and the Cautionary Tale of Christopher Cross. In: musicmeetfans.com. 20. Februar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Januar 2021; abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nachdem sein drittes Album Every Turn of the World (1985) kommerziell enttäuscht hatte und sein viertes Album gar nicht mehr in die Charts gekommen war, musste er sich eine neue Plattenfirma suchen. Trotzdem tauchte er auch weiterhin auf dem asiatischen Musikmarkt, aber auch in Deutschland in den Hitparaden auf. Das 2008 veröffentlichte Album The Café Carlyle Sessions enthält altbekannte Songs, aber in einem neuen, akustisch verfeinerten Gewand. Auch ohne Charts-Erfolge tourt der Musiker bis in die Gegenwart, legt neue Alben vor und betätigt sich gelegentlich als Musikproduzent.

Cross hat aus seiner 1988 geschlossenen und 2007 geschiedenen Ehe mit Janet Bunch zwei erwachsene Kinder, eine Tochter und einen Sohn.<ref>Christopher Cross files for divorce - USATODAY.com. Abgerufen am 6. Februar 2021.</ref> 2020 erkrankte Cross an COVID-19. Einige Zeit danach war er gelähmt und das Guillain-Barré-Syndrom wurde diagnostiziert, worüber er in einem Interview im Oktober 2020 Auskunft gab. Seine Ärzte glaubten, dass das Syndrom auf die Covid-Erkrankung zurückzuführen war.<ref>Jem Aswad: Christopher Cross Calls the COVID-19 Battle That Left Him Paralyzed ‘The Darkest of Times’. In: Variety. 15. Oktober 2020, abgerufen am 6. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021/2022 holte er dann die anlässlich seines 40-jährigen Bühnenjubiläums eigentlich ab April 2020 geplante Konzerttour nach.<ref>Peter Blackstock: 'Where it all started': Christopher Cross is grateful to have sailed back into Austin. Abgerufen am 27. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Studioalben

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Weitere Alben

  • 1992: Rendezvous
  • 1994: Window
  • 1998: Walking in Avalon
  • 1999: Greatest Hits Live
  • 2000: Red Room
  • 2001: Definitive
  • 2002: The Very Best of
  • 2007: A Christopher Cross Christmas
  • 2008: The Café Carlyle Sessions
  • 2010: Christmas Time Is Here
  • 2011: Cross Words: The Best of
  • 2013: A Night in Paris (Live-Album)
  • 2014: Secret Ladder
  • 2017: Take Me As I Am

Singles

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

2× Platin-Schallplatte

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Literatur

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage. St. Martin’s Press, New York City 1989, ISBN 0-312-02573-4, S. 155f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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