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Walbourg

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Walbourg
Datei:Blason Walbourg 67.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Reichshoffen
Gemeindeverband Sauer-Pechelbronn
Koordinaten 48° 53′ N, 7° 47′ OKoordinaten: 48° 53′ N, 7° 47′ O
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Höhe 146–177 m
Fläche
Einwohner 928 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67360
INSEE-Code 67511
Website www.walbourg-hinterfeld.fr

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Walbourg (deutsch Walburg) ist eine französische Gemeinde mit 928 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Haguenau-Wissembourg und zum Kanton Reichshoffen.

Geographie

Das Gemeindegebiet wird vom Eberbach durchquert, an der nördlichen Grenze verläuft der Halbmuhlbach.

Geschichte

Der Ort entwickelte sich um die Benediktinerabtei St. Walburg, in der Friedrich II., Herzog von Schwaben († April 1147), und das Herz seiner Ehefrau Judith von Bayern († wohl 1130/31), die Eltern des Kaisers Friedrich Barbarossa, begraben wurden.

In den Bauernkriegen verwüstet, wurde das Kloster dem Stift Weißenburg eingegliedert und gelangte dann unter die Herrschaft der Kurpfalz. 1687 von Ludwig XIV. dem Seminar in Straßburg zugeordnet. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Walburg als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 552<ref>Kreis Weißenburg. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2023; abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> 531 519 861 822 707 786 792 917

Kirche

Die gotische Kirche St. Walburga, 1456–1462 erbaut, enthält Elemente eines romanischen Vorgängerbaus. Von dieser Kirche erhielt der Ort seinen Namen.

Seminar

Im Jahr 1946 kaufte das Bistum Straßburg die ehemalige Abtei und richtete eine katholische Privatschule mit Internat ein. Die Bezeichnung änderte sich im Laufe der Jahre: Petit Séminaire (Kleines Seminar), Séminaire de Jeunes (Seminar der Jugend) und heute Collège épiscopal Sem’ de Walbourg (Bischöfliches College–Seminar von Wallbourg). Die Schule bietet von der Grundschulklasse CM-1 (4. Klasse) bis zum Abitur alle Schulformen: Grundschule (Primaire), Mittelschule (Collège) und Gymnasium (Lycée).<ref name=":0">Origines. In: Seminaire de Walbourg. 2020, abgerufen am 21. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2022 besuchten 432 Schüler die Mittelschule, die Erfolgsquote der Abschlussprüfung betrug 99 %,<ref>Collège privé Séminaire de Jeunes. In: L'Étudiant. 2022, abgerufen am 21. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 234 besuchten das Gymnasium mit einer Erfolgsquote von 100 %.<ref>Lycée général privé Séminaire de Jeunes. In: L'Étudiant. 2022, abgerufen am 21. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (In Frankreich ist die Erfolgsquote ein wichtiges Qualitätsmerkmal der Schulen.)

„Das Bildungsprojekt zielt darauf ab, die Schüler in der Treue zum Evangelium zu schulen. Es bekräftigt die geistliche Dimension der Person und verpflichtet die Bildungsgemeinschaft, jedem die Möglichkeit zu bieten, Jesus Christus zu begegnen.“<ref name=":0" />

Verkehr

Walbourg ist mit der Bahnstrecke Vendenheim–Wissembourg an den Bahnverkehr angebunden. Der Bahnhaltepunkt befindet sich östlich ca. außerhalb des Ortes.

Siehe auch

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 1653–1655.

Weblinks

Commons: Walbourg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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