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Wolf-Dieter Ahlenfelder

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Wolf-Dieter Ahlenfelder
Persönliches
Name Wolf-Dieter Ahlenfelder
Geburtstag 11. Februar 1944
Geburtsort Oberhausen, Deutschland
Sterbedatum 2. August 2014
Sterbeort OberhausenDeutschland
Beruf Mineralölkaufmann
Vereinsinformationen
Verein Sterkrade 08
Spiele nach Spielklasse
Jahre Spielklasse Spiele
1975–1988
1974–1988
1975–1988
Bundesliga
Zweite Liga
DFB-Pokal
106
83
15

Wolf-Dieter Ahlenfelder (* 11. Februar 1944 in Oberhausen; † 2. August 2014<ref name="rp">Kult-Schiedsrichter Ahlenfelder gestorben. SID-Artikel auf RP Online, 5. August 2014.</ref> ebenda) war ein deutscher Fußballschiedsrichter.

Leben

Ahlenfelder begann seine Schiedsrichterlaufbahn in Oberhausen bei Sterkrade 08. Er leitete am 27. August 1975 sein erstes (Werder Bremen gegen Hertha BSC, 3:2) und am 21. Mai 1988 (VfB Stuttgart gegen den SV Waldhof Mannheim, 1:1) sein letztes Bundesligaspiel. 1984 stand er für ein Jahr auf der FIFA-Liste, kam jedoch in Europacup- oder Länderspielen zu keinem Einsatz als Schiedsrichter.<ref>Kai Griepenkerl: Ex-Schiri Ahlenfelder über Fanta, Fans und Funktionäre: „Die größten Gipsköppe aller Zeiten“. Interview in Reviersport vom 24. November 2007</ref> Gleichwohl wurde er aber als Linienrichter eingesetzt, unter anderem mit Walter Eschweiler in einem Spiel des FC Liverpool.

Insgesamt pfiff er 106 Bundesligaspiele, bei denen er mit vier roten Karten auskam, sowie zwischen 1974 und 1988 83 Spiele der zweiten Bundesliga. Mit 58 Jahren leitete Ahlenfelder sein letztes Fußballspiel in der Kreisliga.

Ahlenfelder, der als gelernter Mineralöl-Kaufmann bei BP arbeitete<ref>Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder stirbt mit 70 Jahren - WELT. Abgerufen am 28. Mai 2025.</ref>, lebte zusammen mit seiner Frau in Oberhausen-Holten.

Mit 70 Jahren starb Ahlenfelder nach langer Zuckerkrankheit und wurde in Sterkrade beigesetzt.<ref name="rp" />

Trivia

Besonders in Erinnerung bleibt die Partie vom 8. November 1975 zwischen Werder Bremen und Hannover 96 (0:0), als der angetrunkene Ahlenfelder die erste Halbzeit zunächst nach 32 Minuten abpfiff, dann doch weiterspielen ließ und schließlich 90 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit endgültig zur Halbzeit pfiff.<ref>Werder Bremen vs. Hannover 96 auf fussballdaten.de</ref> Er hatte vor dem Spiel zum Mittagessen nach eigener Aussage ein Bier und einen Malteser-Schnaps zu sich genommen.<ref name="NZ" /> Wer heute in der Bremer Vereinsgaststätte einen „Ahlenfelder“ bestellt, erhält ein Bier und einen Malteser.<ref name="NZ" />

Eine Gaststätte unweit des Weserstadions am Brommy-Platz in Bremen heißt seit dem November 2021 „Ahlenfelder“.<ref>UNION Brauerei Bremen. Abgerufen am 5. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Legendär ist auch sein Wortwechsel mit Paul Breitner während eines anderen Spiels:

Paul Breitner: „Ahlenfelder, du pfeifst wie ein Arsch.“
Ahlenfelder: „Breitner, kann es sein, dass du spielst wie ein Arsch?“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schiedsrichter-Legende Ahlenfelder gestorben. (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive) dpa-Artikel auf der Internetseite der Nordsee-Zeitung vom 5. August 2014.</ref>

Auszeichnungen

In der Saison 1983/84 wurde Ahlenfelder vom Deutschen Fußball-Bund als bester deutscher Schiedsrichter mit der „Goldenen Pfeife“ ausgezeichnet.<ref name="NZ"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Letzter Zugriff: 11. November 2011</ref>

Literatur

  • Wolf-Dieter Ahlenfelder, Hermann Beckfeld: „Steh auf, die Rasenheizung ist eh nicht an“. In: Hermann Beckfeld (Hrsg.): ...der Boss spielt im Himmel weiter. Fußball-Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Verlag Henselowsky Boschmann, Bottrop 2006, ISBN 3-922750-62-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Schiedsrichter des Jahres:
1975: Aldinger | 1976: Biwersi | 1977: Eschweiler | 1978: Frickel | 1979: Redelfs | 1980: Roth | 1981: Ohmsen | 1982: Horstmann | 1983: Hontheim | 1984: Ahlenfelder | 1985: Pauly | 1986: Roth | 1987: Schmidhuber | 1988: Pauly | 1989: Tritschler | 1990: Pauly | 1991: Schmidhuber | 1992: Schmidhuber | 1993: Assenmacher | 1994: Krug | 1995: Merk | 1996: Merk | 1997: Berg | 1998: Heynemann | 1999: Krug | 2000: Merk | 2001: Fandel | 2002: Krug | 2003: Krug / Merk | 2004: Merk | 2005: Fandel | 2006: Merk | 2007: Fandel | 2008: Fandel / Merk | 2009: Meyer | 2010: Stark | 2011: Gräfe | 2012: Kircher | 2013: Brych | 2014: Zwayer | 2015: Brych | 2016: Brych | 2017: Stark | 2018: Brych | 2019: Aytekin | 2020: Fritz | 2021: Brych | 2022: Aytekin | 2023: Brych | 2024: Aytekin | 2025: Brych

Schiedsrichterin des Jahres:
2004: Frai | 2005: Günthner | 2006: Beck | 2007: Steinhaus | 2008: Beck / Steinhaus | 2009: Steinhaus | 2010: Steinhaus | 2011: Steinhaus | 2012: Baitinger | 2013: Hussein | 2014: Kurtes | 2015: Rafalski | 2016: Hussein | 2017: Steinhaus | 2018: Steinhaus | 2019: Wozniak | 2020: Hussein | 2021: Hussein | 2022: Rafalski | 2023: Derlin | 2024: Michel | 2025: Hussein Vorlage:Klappleiste/Ende

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