Zum Inhalt springen

Sabine Timoteo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. April 2026 um 15:51 Uhr durch imported>Heitersberg (Filmografie: erg.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Sabine Timoteo (geborene Hagenbüchle; * 25. März 1975 in Bern) ist eine Schweizer Schauspielerin.

Leben und Wirken

Von 1991 bis 1993 absolvierte Sabine Timoteo eine Tanzausbildung an der Schweizerischen Ballettberufsschule,<ref>Vorlage:Swiss Films, abgerufen am 9. August 2023.</ref> darauf folgten Engagements an der Deutschen Oper in Düsseldorf und Tourneen mit der Compagnie Ariadone der Butoh-Tänzerin Carlotta Ikeda.

Für ihre erste Spielfilm-Hauptrolle in Philip Grönings L’amour, l’argent, l’amour wurde Timoteo 2001 als «beste Darstellerin» mit dem Schweizer Filmpreis und dem Bronzenen Leoparden in Locarno ausgezeichnet. In dem Fernsehfilm Die Freunde der Freunde von Dominik Graf spielte sie 2002 die Hauptrolle der «Billie». Die Produktion wurde 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Einen weiteren Schweizer Filmpreis erhielt Timoteo 2008 für ihre Rolle im Fernseh-Thriller Nebenwirkungen. In Die Mitte der Welt von Jakob M. Erwa (2016) spielte sie Glass, die Mutter des Protagonisten Phil.

Als charakteristisch für Timoteo bezeichnet Sascha Westphal in epd Film, dass sie immer wieder Frauen spiele, die der Welt abhandengekommen seien. Timoteos Figuren erfülle eine ungeheure Intensität, die Schauspielerin lasse aber auch immer Leerstellen zu und setze in ihrer Figurenzeichnung bewusst Irritationen ein.<ref>Sascha Westphal: Nahaufnahme von Sabine Timoteo. In: epd Film. 27. März 2020, abgerufen am 28. Oktober 2020.</ref>

Sabine Timoteo ist gelernte Köchin. Sie spricht Berndeutsch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.<ref>Sabine Timoteo über «Cronofobia» – «Mein Gehirn muss Kurven nehmen». In: Deutschlandfunk Kultur. 15. Februar 2020, abgerufen am 28. Oktober 2020.</ref> Sie lebt in Bern, ist Mutter zweier Töchter und inzwischen von dem Vater ihrer Kinder geschieden.<ref>Martin Burkhalter: Diese Bernerin spielte sich in die Herzen der Letten. In: Thuner Tagblatt. 14. November 2018, abgerufen am 3. April 2019.</ref><ref name="annabelle.ch">Frank Heer: Der Antistar im Interview: Schauspielerin Sabine Timoteo. In: annabelle. 4. März 2015, abgerufen am 21. März 2018.</ref>

Filmografie

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Auszeichnungen

Literatur

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 439 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein