Yemenia
| Yemenia {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |
|---|---|
| Airbus A330-200 der Yemenia | |
| IATA-Code: | IY |
| ICAO-Code: | IYE |
| Rufzeichen: | YEMENI |
| Gründung: | 1961 (Vorläufer in den 1940er Jahren) |
| Sitz: | Sanaa, Datei:Flag of Yemen.svg Jemen |
| Drehkreuz: | |
| Heimatflughafen: | Sanaa |
| IATA-Prefixcode: | 635 |
| Leitung: | Ahmed Massoud Alwani (CEO) |
| Mitarbeiterzahl: | 5500<ref>Flugreisen werden immer einfacher – nicht aber für Jemeniten, NZZ, 7. November 2017.</ref> |
| Vielfliegerprogramm: | Sama Loyalty Club |
| Flottenstärke: | 4 (+ 8 Bestellungen) |
| Ziele: | national und international |
| Website: | yemenia.com |
Yemenia – Yemen Airways (arabisch الخطوط الجوية اليمنية {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist die nationale Fluggesellschaft des Jemen mit Sitz in Sanaa und Basis auf dem Flughafen Sanaa. Sie ist Mitglied der Arab Air Carriers Organization.
Geschichte
Eine erste jemenitische Fluggesellschaft wurde in den späten 1940er Jahren für den damaligen König Ahmad ibn Yahya gegründet. Daraus wurde am 4. August 1961 die heutige Gesellschaft als Yemen Airlines konstituiert, sie begann 1962 mit dem Flugbetrieb.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yemen Airlines ( vom 5. März 2016 im Internet Archive)</ref> Nach einer Reorganisation wurde sie in Yemen Airways umbenannt und zur nationalen Fluggesellschaft erhoben. Am 1. Juli 1978 wurde daraus eine gemeinsame Gesellschaft der Jemenitisch Arabischen Republik (heute Republik Jemen) und Saudi-Arabiens.
Die vormals südjemenitische Fluggesellschaft Alyemda mit Sitz in Aden ging im Februar 1996 in der Yemenia auf.<ref>aerotransport.org – Alyemda (englisch), abgerufen am 19. Juni 2016.</ref> Yemenia gehört heute zu 51 % der Republik Jemen und zu 49 % Saudi-Arabien. Seit dem 26. Oktober 2008 werden alle Inlandsflüge durch Felix Airways durchgeführt.
Der Flugbetrieb wurde Ende März 2015 wegen der Unruhen rund um die Operation Sturm der Entschlossenheit bis auf weiteres eingestellt<ref>ch-aviation – Yemenia suspends operations indefinitely; Sana airport damaged (englisch), abgerufen am 31. März 2015.</ref> und im Mai 2015 mit einem verkleinerten Streckennetz wieder aufgenommen.<ref>ch-aviation – Yemenia resumes limited operations (englisch), abgerufen am 7. Juli 2015.</ref> Die drei A330-200 wurden im Juli 2011 bzw. Juni 2015 an die Leasinggeber zurückgegeben.<ref>planespotters.net – Yemenia - Yemen Airways Historic Fleet (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.</ref><ref>ch-aviation – Yemenia returns A330s to lessors as losses mount (englisch), abgerufen am 6. Juli 2015.</ref>
Flugziele
Im Linienverkehr werden internationale Ziele in Afrika, dem Nahen Osten, Europa und Asien angeflogen.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />yemenia.com – Destinations ( vom 22. Juli 2011 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 6. Juli 2016.</ref>
Im deutschsprachigen Raum wird Frankfurt bedient. Die Verbindung wurde zwischen dem 1. und 13. November 2010 unterbrochen.<ref>Der Spiegel – Al-Qaida soll Paket-Plot im September getestet haben, 2. November 2010</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />tagesschau.de – Weg frei für Passagierjets aus dem Jemen, 13. November 2010 ( vom 15. November 2010 im Internet Archive)</ref>
Flotte
Aktuelle Flotte
Durch Beschlagnahme einiger Maschinen durch die Huthi wurde Yemenia in eine Nord- und Südfraktion geteilt. Am 28. Mai 2025 wurde auf dem von den Huthi kontrollierten Flughafen Sanaa das letzte betriebsfähige Flugzeug der „Nord“-Yemenia bei einem israelischen Luftangriff zerstört. Israel begründete den Angriff als Vergeltung für den Raketenangriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion.<ref>Huthi-Miliz: Israelische Angriffe auf Flughafen in Hauptstadt des Jemen, Stern, abgerufen am 28. Mai 2025.</ref>
Die „Süd“-Yemenia besitzt drei Airbus A320 (Kennzeichen 7O-AFB, 7O-AFD und 7O-AFG), die regelmäßig von Aden aus im Einsatz sind.<ref name="Eiselin2025">Stefan Eiselin: 30 Minuten nachdem der Airbus A320 landete, war er komplett zerstört. aero telegraph, 29. Mai 2025, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Mit Stand Februar 2026 besteht die Flotte der Yemenia aus vier Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 15, Jahren:<ref name=":0">Yemenia - Yemen Airways Fleet Details and History. In: planespotters.net. 25. November 2025, abgerufen am 17. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Flugzeugtyp | aktiv | bestellt<ref>Orders and deliveries. In: airbus.com. 28. Februar 2025, abgerufen am 9. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Anmerkungen | Sitzplätze<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />yemenia.com – Our Fleet ( vom 8. Oktober 2014 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 6. Juli 2016.</ref> (Business/Economy) |
Durchschnittsalter |
|---|---|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | 4 | 150 (12/138) | 15,3 Jahre | ||
| Airbus A320neo | 4 | - offen - | |||
| Airbus A350-900 | 4 | - offen - | |||
| Gesamt | 4 | 8 | 15,3 Jahre | ||
Ehemalige Flugzeugtypen
- Drei ehemalige de Havilland Canada DHC-8-200 der Yemenia werden oder wurden von einer jemenitisch-sudanesischen Gemeinschaftsgesellschaft namens Blue Bird Aviation betrieben, deren Status aber zweifelhaft ist.<ref>planespotters.net – Blue Bird Aviation Yemen (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.</ref>
- Airbus A310-300
In der Vergangenheit betrieb Yemenia unter anderem auch folgende Flugzeugtypen:<ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1966 bis 2007.</ref><ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Sutton, UK, 2008 bis 2013.</ref>
- Airbus A330-200
- Boeing 727-200
- Boeing 737-200
- Boeing 737-800
- Boeing 747-SP (betrieben für die jemenitische Regierung)
- de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter
- de Havilland Canada DHC-7
- Douglas DC-3/C-47
- Iljuschin Il-76
Zwischenfälle
Yemen Airlines/Yemen Airways und Yemenia verzeichneten in ihrer Geschichte 13 Totalverluste von Flugzeugen, davon fünf mit 170 Todesopfern:<ref>Daten über die Fluggesellschaft Yemen Airlines im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>Daten über die Fluggesellschaft Yemenia Airways im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Vollständige Liste:
- Am 3. November 1958 flog eine Douglas DC-3/C-47-DL der Yemen Airlines (Luftfahrzeugkennzeichen YE-AAB) bei Poggiodomo (Italien) in 820 Metern Höher in die Westflanke des Berges Monte Porretta. Die Maschine war auf dem Weg vom Flughafen Rom-Ciampino nach Belgrad. Alle 8 Insassen, die vier Besatzungsmitglieder und vier Passagiere, wurden getötet.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 YE-AAB im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 19. März 1969 stürzte eine Douglas DC-3/C-47A der Yemen Airlines (4W-AAS) kurz nach dem Start vom Flughafen Taʿizz (Nordjemen) ab. In etwa 200 Metern Höhe ging die Maschine in einen Sturzflug über, schlug auf dem Boden auf und explodierte. Bei der vorausgegangenen Reparatur war das Trimmruder der Höhenruder-Trimmung verkehrt herum angeschlossen worden, wodurch es zum Kontrollverlust kam. Alle 4 Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen, wurden getötet.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 4W-AAS im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 16. September 1971 stürzte eine Douglas DC-3/C-47A-20-DL der Yemen Airlines (4W-ABI) in der Nähe von Preševo (Jugoslawien) ab. Die Maschine war in Belgrad gestartet und in Vereisungsbedingungen geraten. Alle 5 Insassen, zwei Besatzungsmitglieder und drei Passagiere, kamen ums Leben.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 4W-ABI im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 1. November 1972 wurde eine Douglas DC-3 der Yemen Airlines (4W-ABJ) am Flughafen von Beihan (Nordjemen) irreparabel beschädigt. Über Personenschäden ist nichts bekannt.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 4W-ABJ im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 13. Dezember 1973 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-20-DK der Yemen Airlines (4W-ABR) auf dem Flughafen Taʿizz (Nordjemen) irreparabel beschädigt. Nähere Einzelheiten, auch über Personenschäden, sind nicht bekannt.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 4W-ABR im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 14. November 1978 wurde eine Douglas DC-3/C-47A-20-DK der Yemen Airlines (4W-ABY) bei einer harten Landung auf dem Flugplatz von Ma'rib (Nordjemen) irreparabel beschädigt. Alle Insassen überlebten.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-3 4W-ABY im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 26. Juni 2000 verließ eine Boeing 737-200 der Yemenia (7O-ACQ) bei der Landung auf dem Flughafen Khartum seitlich die Landebahn und wurde irreparabel beschädigt. Alle Insassen überlebten die Bruchlandung.<ref>Unfallbericht B-737-200 7O-ACQ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. Februar 2019.</ref>
- Am 1. August 2001 überrollte eine Boeing 727-200 der Yemenia (7O-ACW) bei der Landung auf dem Flughafen Asmara in Eritrea das Ende der nassen, 3000 m langen Landebahn und kollidierte mit einem großen Betonklotz. Dabei wurde die Maschine zum wirtschaftlichen Totalschaden. Alle 111 Insassen überlebten.<ref>Unfallbericht B-727-200 7O-ACW, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. Februar 2019.</ref>
- Am 23. Juni 2007 wurde eine de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter 300 der Yemenia (7O-ADK) nach der Landung auf dem Flugplatz An Naeem irreparabel beschädigt, als ein Sicherheitsbeamter mit einer automatischen Waffe das Feuer auf die Maschine eröffnete. Sechs Insassen wurden dabei verletzt, ein Passagier starb.<ref>Unfallbericht DHC-6 7O-ADK, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 25. März 2023.</ref>
- Am 30. Juni 2009 stürzte ein Airbus A310-324 der Yemenia (7O-ADJ) mit 153 Menschen an Bord in den Indischen Ozean. Während des Landeanflugs auf den Flughafen Moroni-Hahaya (Komoren) kam es zu einem Strömungsabriss, wobei die Maschine rund 15 Kilometer vor der Hauptinsel Grande Comore ins Meer stürzte. Es gab eine Überlebende (siehe Yemenia-Flug 626).<ref>Unfallbericht A310 7O-ADJ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. Februar 2019.</ref><ref>tagesschau.de: Airbus mit 153 Insassen abgestürzt (tagesschau.de-Archiv) 30. Juni 2009</ref>
- Am 6. Mai 2025 wurden der letzte Airbus A330-200 (7O-AFE), sowie zwei Airbus A320-200 (7O-AFA und 7O-AFC) bei einem Luftangriff der Israelischen Luftwaffe auf den Flughafen Sanaa zerstört, der einem vorausgehenden Raketenangriff der jemenitischen Huthis auf den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv folgte.<ref>David Kaminski-Morrow2025-05-07T06:58:00+01:00: Yemenia Airbus fleet heavily damaged during Israeli air strike on Sana’a airport. Abgerufen am 7. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Flughafen Sanaa: Fast die Hälfte der Flotte von Yemenia bei israelischem Angriff zerstört. 7. Mai 2025, abgerufen am 8. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Am 28. Mai wurde bei vier israelischen Angriffen mit Flugzeugen auf den internationalen Flughafen in Jemens Hauptstadt das letzte Passagierflugzeug der „Nord“-Yemeina, das unter Huthi-Kontrolle flog, der Airbus A320 (7O-AFF) zerstört. Noch am 27. Mai hatte die Maschine rund 300 Pilger zur Wallfahrt Haddsch nach Saudi-Arabien gebracht.<ref name=":17">Israels Kampfjets zerstören letztes Flugzeug von Yemenia Airways. In: spiegel.de. Abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Siehe auch
Weblinks
- Webpräsenz der Yemenia (arabisch, englisch)
Einzelnachweise
<references />
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