Silbercyanid
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Silberion Cyanidion | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Silbercyanid | |||||||||||||||
| Summenformel | AgCN | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weiße, geruch- und geschmacklose hexagonal-rhomboedrische Kristalle<ref name=Roempp>Eintrag zu Silbercyanid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 133,89 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name=Roempp /> | |||||||||||||||
| Dichte |
3,95 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
320 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
2,2·10−5 % (Wasser, 20 °C)<ref>D'Ans-Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. 4. Auflage. Band 3, Springer Verlag, 1998, ISBN 3-540-60035-3.</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
2 mg·m−3<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Thermodynamische Eigenschaften | ||||||||||||||||
| ΔHf0 |
146,0 kJ/mol<ref name="CRC90_5_18">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-18.</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Silbercyanid ist das Cyanidsalz des Silbers. Es besitzt die Formel AgCN.
Darstellung
Silbercyanid kann durch Reaktion einer Silbernitratlösung mit einer Kaliumcyanidlösung gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 629.</ref>
- <math>\mathrm{AgNO_3 + KCN \longrightarrow AgCN + KNO_3}</math>
Eigenschaften
Silbercyanid ist ein farbloses, geruchloses Salz, das sich bei Erwärmung auf 320 °C zersetzt. Die Zersetzung von Silbercyanid an der Luft liefert Cyanwasserstoff und nitrose Gase als flüchtige Produkte. Kohlenstoffdioxid setzt in Gegenwart von Feuchtigkeit, wie für Cyanide typisch, aus ihnen Blausäure frei.<ref name="GESTIS" /> Wie viele Cyanide ist Silbercyanid hochgiftig.
Verwendung
Silbercyanid entsteht bei der Gewinnung von Silber aus Silbererzen. Das Erz wird dabei mit einer wässrigen Natriumcyanidlösung und Luftsauerstoff behandelt, wobei das Silber in Silbercyanid überführt wird, das sich mit weiterem Cyanid zum löslichen Komplex Dicyanoargentat [NC-Ag-CN]− verbindet. Diesen Prozess nennt man Cyanidlaugerei.<ref name=Roempp /> Verwendet wird Silbercyanid unter anderem bei der Galvanisierung (Versilberung) sowie bei der Herstellung von Isonitrilen.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Silberverbindung
- Cyanid