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Natriumsorbat

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Strukturformel
Datei:Sodium sorbate V.1.svg
Allgemeines
Name Natriumsorbat
Andere Namen
  • Natrium-(E,E)-hexa-2,4-dienoat
  • E 201 (gestrichen)
  • Vorlage:INCI
Summenformel C6H7NaO2
Kurzbeschreibung

weißer bis gelblicher Feststoff<ref name="TCI">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check bei TCI EuropeVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 231-819-3
ECHA-InfoCard 100.028.927
PubChem 23665582
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 134,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="TCI" />

Löslichkeit

löslich in Wasser<ref name="TCI" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriumsorbat (E 201) ist das Natrium-Salz der Sorbinsäure.

Gewinnung und Darstellung

Natriumsorbat kann durch Umsetzung der Sorbinsäure mit Natriumhydroxid, Natriumethanolat, Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat oder einem anderen geeigneten Natriumsalz gewonnen werden.<ref name="DE1045390">Patent DE1045390B: Verfahren zur Herstellung von haltbarem sorbinsaurem Natrium (Natriumsorbat). Angemeldet am 6. April 1957, veröffentlicht am 4. Dezember 1958, Anmelder: Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning, Erfinder: Otto Horn, Hans Fernholz.</ref>

Eigenschaften

Natriumsorbat ist ein weißer bis gelblicher Feststoff, der löslich in Wasser ist.<ref name="TCI" /> Bei der Herstellung und Lagerung eines beständigen Natriumsorbats muss auf die Einhaltung bestimmter Bedingungen geachtet werden, da es sich sonst sowohl in der Lösung als auch in fester, unverdünnter Form unter Bildung polymerer Produkte bei gleichzeitiger Verfärbung verändert. Die Polymerisation eines ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen in der üblichen Weise hergestellten Natriumsorbats kann schon nach wenigen Stunden plötzlich einsetzen. Die Polymerisation wird durch ein alkalisches Mittel, also auch durch das alkalisch reagierende Natriumsorbat selbst sowie durch Sauerstoff begünstigt und durch als Anspringmittel wirkende katalytische Mengen an Peroxiden, oder peroxidhaltigen Lösungsmitteln eingeleitet.<ref name="DE1045390" />

Verwendung

Es wird als Konservierungsmittel aufgrund seiner Hemmung insbesondere von Hefen und Schimmel verwendet. Aufgrund der Instabilität und einer möglichen erbgutverändernden Wirkung eines Oxidationsproduktes wird es aber im Gegensatz zur Sorbinsäure kaum verwendet und ist nicht mehr in der aktuellen Liste der zugelassenen Zusatzstoffe der Europäischen Union und der Schweiz aufgeführt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.bag-anw.admin.chChemische Konservierungsmittel in Lebensmitteln, Kapitel 44 des Schweiz. Lebensmittelbuch, S. 38 (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2017. Suche im Internet Archive ).</ref> Von gesunden Menschen wird Natriumsorbit wie Fettsäuren verstoffwechselt. Es kann jedoch den Eigengeschmack des Lebensmittels beeinträchtigen. Die erlaubte Tagesdosis beträgt 0–25 mg/kg.<ref>Hubert Schneemann: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis: Folgeband 1. Springer Berlin Heidelberg, 2013, ISBN 978-3-642-57831-1, S. 86 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />