Zum Inhalt springen

Margrethe II.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. März 2026 um 21:27 Uhr durch imported>Altsprachenfreund (Rezeption).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Drottning Margrethe av Danmark crop.jpg
Königin Margrethe (2012)
Datei:Margrethe II - signature.svg

Margrethe II. (dänisch: Margrethe 2.; dänische Aussprache: <templatestyles src="IPA/styles.css" />[mɑˈg̊ʁeːɪ̯d̥ə]), Margrethe Alexandrine Þórhildur Ingrid (* 16. April 1940 auf Schloss Amalienborg, Kopenhagen), ist eine dänische Königin. Sie war vom 14. Januar 1972 bis zum 14. Januar 2024 regierende Königin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) des Königreiches Dänemark und damit Monarchin der drei Länder Dänemark, Färöer und Grönland. Sie gehört dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg an.

Nach dem Tod der britischen Königin Elisabeth II. im September 2022 war Margrethe das weltweit am längsten amtierende weibliche Staatsoberhaupt und die einzige verbliebene Monarchin. Im Rahmen ihrer Silvesteransprache gab sie am 31. Dezember 2023 ihre Abdankung zum 14. Januar 2024 – dem 52. Jahrestag ihrer Thronbesteigung – bekannt, womit die Amtsgeschäfte auf ihren Sohn, König Frederik X., übergingen. Sie wird weiterhin mit der Anrede „Majestät“ angesprochen und trägt den Titel Königin Margrethe.<ref name="München" />

Leben

Kindheit und Ausbildung

Prinzessin Margrethe wurde am 16. April 1940 auf Schloss Amalienborg in Kopenhagen geboren als älteste Tochter des dänischen Kronprinzen Frederik und seiner Gemahlin, Ingrid von Schweden. Regierender Monarch war ihr Großvater väterlicherseits Christian X. Sie stammt aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg. Eine Änderung der Thronfolge machte Margrethe erst am 27. März 1953 zur Kronprinzessin.<ref>Bo Bramsen: Huset Glücksborg. Europas svigerfader og hans efterslægt. Kopenhagen 2002. Band 2, S. 404–407 (dänisch).</ref>

Datei:Margrethe II of Denmark 1966.jpg
Prinzessin Margrethe (1966)

Zum Zeitpunkt ihrer Geburt stand Dänemark unter deutscher Besatzung. Margrethe ist die letzte dänische Prinzessin, die mit dem Namen Þórhildur auch einen isländischen Vornamen erhielt: Island war bis zur Unabhängigkeitserklärung 1944 ein Teil des Königreiches. Nachdem ihr Vater 1947 zum König proklamiert worden war, war zunächst ihr Onkel, Knut von Dänemark, Thronfolger, bevor 1953 eine Änderung der Verfassung die weibliche Thronfolge ermöglichte.<ref>Text des Tronfolgegesetzes (Bekendtgørelse af tronfølgeloven), abgerufen am 15. Januar 2016 (dänisch)</ref>

Nach dem Abitur an dem privaten Gymnasium N. Zahles Skole im Jahr 1959 studierte sie 1960/61 Prähistorische Archäologie an der University of Cambridge und 1961/62 Politikwissenschaften an der Universität Aarhus. 1963 wechselte sie an die Pariser Sorbonne und 1965 an die London School of Economics and Political Science. Neben ihrer dänischen Muttersprache spricht Margrethe fließend Englisch, Deutsch, Französisch und Schwedisch sowie etwas Färöisch.

Ehe und Familie

In der Kopenhagener Holmens Kirke heiratete Margrethe am 10. Juni 1967 den französischen Diplomaten Graf Henri de Laborde de Monpezat, seit der Hochzeit hieß er Prinz Henrik von Dänemark.<ref>Bryllupsbilleder fra det private arkiv (dt. „Hochzeitsbilder aus dem privaten Archiv“) In: kongehuset.dk, 10. Juni 1967, abgerufen am 13. Juni 2017 (dänisch).</ref> Am 10. Juni 2017 feierte das Ehepaar Goldene Hochzeit auf der Staatsyacht Dannebrog.<ref>Øjebliksbilleder fra guldbryllupsdagen. In: kongehuset.dk, abgerufen am 13. Juni 2017 (dänisch).</ref> Prinz Henrik verstarb im Februar 2018.

Aus der Verbindung gingen zwei Söhne hervor:

  1. ⚭ 1995–2005 Alexandra Manley (* 1964)
  2. ⚭ 2008 Marie Cavallier (* 1976)

Margrethe II. ist die Schwester von Benedikte Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Anne-Marie von Griechenland. Im September 2022 entschied Königin Margrethe, den Kindern ihres zweitgeborenen Sohnes die Prinzentitel zu entziehen.<ref>Changes in titles and forms of address in the Royal Family. In: kongehuset.dk. Abgerufen am 30. September 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Offizielle Aufgaben

Datei:Royal Wedding Stockholm 2010-Konserthuset-421.jpg
Margrethe II. mit ihrem Ehemann Prinz Henrik (2010)

Margrethe II. war das dänische Staatsoberhaupt vom 14. Januar 1972<ref>Kongehuset: Dronning i 45 år., Bildauswahl von Königin Margrethe zum 45-jährigen Thronjubiläum 2017, abgerufen am 18. Januar 2017 (dänisch).</ref> bis zum 14. Januar 2024 als regierende Königin und damit Königin Dänemarks ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), der Färöer und Grönlands.<ref name="hmd">Hendes Majestæt Dronning Margrethe II, offizielle Website der dänischen Königin auf kongehuset.dk, abgerufen am 16. Juni 2014 (dänisch).</ref> Jedes Gesetz bedurfte ihrer Unterschrift, um Gültigkeit zu erlangen; es musste jeweils von einem Minister gegengezeichnet werden. Sie ernannte und entließ nach Maßgabe der parlamentarischen Mehrheiten den Regierungschef und wurde von ihm und dem Außenminister regelmäßig über die politische Lage informiert. Die traditionelle Neujahrsansprache der Königin wurde regelmäßig am Silvesterabend um 18 Uhr direkt aus Schloss Amalienborg übertragen. Der dänische Regierungschef spricht dagegen erst am Neujahrstag. Sie ist Schirmherrin von über 100 überwiegend karitativ tätigen Organisationen in Dänemark sowie von zehn Organisationen im Ausland. Außerdem engagiert sie sich als Vorsitzende mehrerer Stiftungen.<ref name="hmd" /> Margrethe II. genießt im dänischen Volk hohes Ansehen.

Ihren ersten Staatsbesuch absolvierte sie 1973 in Schweden, wo sie von ihrem Großvater mütterlicherseits, dem schwedischen König Gustav VI., empfangen wurde.<ref>Jens Andersen: M. 40 år på tronen. Autorisierte Biografie. Verlag Lindhardt & Ringhof, Kopenhagen 2011, ISBN 978-87-11-41969-4. (dänisch), S. 76–77.</ref> Am 21. Juni 1974 besuchten Königin Margrethe und Prinz Henrik Hamburg und trugen sich dort in das Goldene Buch der Stadt ein.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.hamburg.deEhrengäste – Einträge ins Goldene Buch von 1897 bis 1999. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2025. Suche im Internet Archive ) Hamburger Senatskanzlei.</ref>

Am 4. September 2019 traf Königin Margrethe an Bord der Staatsyacht Dannebrog für einen viertägigen Besuch im Flensburger Hafen ein. Ein Anlass war der Beginn der offiziellen Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Festlegung der deutsch-dänischen Staatsgrenze (Volksabstimmung in Schleswig).<ref>Ankunft im Fähnchenmeer – Flensburg feiert Margrethe II. In: ndr.de. 3. September 2019, abgerufen am 5. September 2019.</ref> Margrethe feierte am 14. Januar 2022 ihr 50-jähriges Regierungsjubiläum.<ref>Officielt billede i anledning af H.M Dronningens 50-års Regeringsjubilæum. kongehuset, 14. Januar 2022, abgerufen am 23. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Dänische Königsfamilie
Datei:Royal coat of arms of Denmark (2024).svg

SM König Frederik X.
IM Königin Mary

SKH Prinz Joachim
IKH Prinzessin Marie


IM Königin Margrethe

IKH Prinzessin Benedikte

IM Königin Anne-Marie von Griechenland

Im Rahmen ihrer traditionellen Silvesteransprache gab sie am 31. Dezember 2023 ihre Abdankung zum 14. Januar 2024 bekannt,<ref>Dronning Margrethe abdicerer: Træder tilbage 14. januar. 31. Dezember 2023, abgerufen am 14. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dr Nyheder: Dronning Margrethe abdicerer i nytårstale. In: dr.dk. 31. Dezember 2023, abgerufen am 31. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> womit die Amtsgeschäfte auf ihren Sohn, Kronprinz Frederik X., übergingen.<ref>Frederik 10. er nu konge af Danmark. 14. Januar 2024, abgerufen am 14. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie ist damit der erste Monarch Dänemarks seit 1523, der sein Amt nicht bis zum Lebensende ausgeübt hat<ref>Königin Margrethe II. kündigt Abdankung an tagesschau.de, 31. Dezember 2023 (archivierte Webseite).</ref> – Christian II. war damals gegen seinen Willen abgesetzt worden. Der einzige dänische Herrscher, der außer Margrethe II. freiwillig zurücktrat, war König Erik III., der 1146 abdankte und noch im selben Jahr starb.

Margrethe kann die Amtsgeschäfte auch nach der Thronübergabe als Regentin ad interim (rigsforstander) weiterhin wahrnehmen, etwa im Falle einer Auslandsreise des Königs.<ref>Dänisches Königshaus: H.M. Dronningen vil kunne indsættes som rigsforstander. In: kongehuset.dk. 10. Januar 2024, abgerufen am 10. Januar 2024.</ref> Auch nach der Abdankung behält sie die Anrede „Ihre Majestät“ (Hendes Majestæt) bei<ref>Hendes Majestæt Dronningen abdicerer – Statsministeriet. In: stm.dk. Abgerufen am 31. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und trägt auch weiterhin den Titel Königin Margrethe.<ref name="München">Felicitas Breiteneicher: Margrethe bleibt doch noch Königin: Dänemark erlebt royale Überraschung. In: Abendzeitung München, 29. Januar 2024. (Abgerufen am 14. Januar 2024.)</ref>

Künstlerische Interessen

Margrethe erlangte auch als Grafikerin und Malerin Anerkennung. Sie entwarf die Motive mehrerer dänischer Briefmarken und illustrierte zahlreiche Bücher, unter anderem im Jahr 1977 – unter dem Pseudonym Ingahild Grathmer – die dänische Ausgabe des Romans Der Herr der Ringe. Sie gestaltete Kirchengewänder, Theaterkostüme und Bühnenbilder. Im Jahr 2009 entwarf sie Kostüme und das Bühnenbild für ein Ballett, das auf dem russischen Volksmärchen „Das kleine Schneemädchen“ basiert, und im Dezember 2009 in Kopenhagen aufgeführt wurde.<ref>Dänische Königin entwirft Bühnenbild und Kostüme für Ballett. In: Märkische Oderzeitung. 5. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar);.</ref> Ihr malerisches Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.<ref name="hmd" /> Am 2. Oktober 2016 überreichte Margrethe einen von ihr entworfenen Altarbehang als Gastgeschenk zur Wiedereröffnung der restaurierten Schlosskirche Wittenberg.<ref>Gauck und Königin Margrethe II. beim Festgottesdienst zur Wiedereröffnung der Schlosskirche Wittenberg. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 2. Oktober 2016, abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref><ref>offizielle Website der dänischen Königin (kongehuset.dk): Visit to Wittenberg. englisch, abgerufen am 4. Oktober 2016.</ref>

Zum 150. Geburtstag der Freilichtbühne im Vergnügungspark Tivoli wurde im Sommer 2024 das KunstmärchenTölpel-Hans“ des dänischen Dichters Hans Christian Andersen (1805–1875) als Märchenballett auf die Bühne gebracht. Königin Margrethe entwarf für das Ballett die Kostüme und gestaltete das Bühnenbild.<ref>Königin Margrethe: Begeistert bei Ballett-Premiere. Eckernförder Zeitung, 23. Juni 2024, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref>

In den Jahren 2020 bis 2023 fertigte Königin Margrethe für den Film „Ehrengard: Die Geschichte einer Verführung“ 81 Découpagewerke als Vorlage für Bühnenbilder, Innenräume und Landschaften des Films.<ref>Hinter den Kulissen von „Ehrengard: Die Geschichte einer Verführung“. Netflix, 2023, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref> Anfang Februar 2024 erhielt Königin Margrethe den dänischen Filmpreis „Robert“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) für das beste Kostümdesign im Netflix-Film „Ehrengard: Die Geschichte einer Verführung“.<ref name="GOA">Königin gestaltet Jubiläumsbecher. Stern, 15. Januar 2025, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref>

Anlässlich des 250. Jubiläums von Royal Copenhagen im Jahr 2025 illustrierte Königin Margrethe den nur in diesem Jahr erhältlichen Jubiläumsbecher mit einem blauen Fisch, den sie vor Jahren in Frankreich gemalt hatte. Der Jubiläumsbecher wurde auf Wunsch der Königin so gestaltet, dass er sowohl für Getränke als auch zur Aufbewahrung von Arbeitsutensilien auf dem Schreibtisch verwendet werden kann.<ref>EINE MAJESTÄTISCHE GESCHICHTE. Royal Copenhagen, 15. Januar 2025, abgerufen am 20. Januar 2025.</ref><ref name="GOA" />

Von 1981 an betätigte sich Margrethe II. auch als Übersetzerin. Ins Dänische übertrug sie z. B. Werke von Simone de Beauvoir (gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Henrik),<ref>H.R.H. Prinsgemalen auf der Website des dän. Königshauses (dänisch), abgerufen am 15. Januar 2016</ref> Stig Strömholm und Eric Linklater.<ref name="hmd" />

Religion

Königin Margrethe ist Mitglied der Dänischen Volkskirche und damit evangelisch-lutherisch. Sie ist gläubig und hat sich eine umfassende theologische Bildung angeeignet. In den 1970er-Jahren rief der theologisch interessierte Graf Hans Schack auf Schloss Schackenborg einen theologischen Studienkreis für sie ins Leben. An diesen Treffen nahmen Pastoren, Bischöfe und Theologieprofessoren teil und diskutierten mit der Königin über den kirchlichen Ritus, religiöse Schriften und Kirchengeschichte. Unangemeldet erscheint Margrethe II. sonntags abwechselnd in verschiedenen Kirchen des Landes, um mit der jeweiligen Gemeinde am Gottesdienst teilzunehmen.<ref>Jens Andersen: M. 40 år på tronen. Verlag Lindhardt & Ringhof, Kopenhagen 2011, ISBN 978-87-11-41969-4. Autorisierte Biografie (dänisch), S. 99–105.</ref>

Residenzen

Datei:Fredensborg Slot 126.JPG
Schloss Fredensborg

Die offiziellen Wohnsitze der Königin sind das Palais Schack im Komplex von Schloss Amalienborg in der Innenstadt von Kopenhagen und Schloss Fredensborg außerhalb Kopenhagens. Während des Sommers wohnt sie traditionell einige Wochen auf Schloss Gravenstein in der Nähe von Sønderborg (dt. Sonderburg), dem Witwensitz ihrer im Jahr 2000 verstorbenen Mutter Ingrid. Außerdem nutzt sie regelmäßig Schloss Marselisborg bei Aarhus, wo sich die Königsfamilie häufig in den Sommerferien und zu Weihnachten versammelt. Für Besuche innerhalb und außerhalb Dänemarks steht ihr außerdem die königliche Yacht Dannebrog als offizielle Residenz zur Verfügung. Zu den offiziellen Residenzen gehört auch Schloss Sorgenfri bei Kopenhagen, das jedoch bisher nicht von Königin Margrethe genutzt wurde, sondern zuletzt von ihrem Cousin Graf Christian von Rosenborg (1942–2013) und seiner Frau Anne Dorte (1947–2014). Privat unterhält die Königsfamilie das Schloss Château de Cayx in Frankreich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Slotte og Kongeskibet/Residenser (Memento vom 3. Juni 2014 im Internet Archive) Darstellung der Residenzen auf der Website des dänischen Königshauses kongehuset.dk (dänisch).</ref>

Wahlspruch

Königin Margrethes Wahlspruch lautet: Guds hjælp, folkets kærlighed, Danmarks styrke („Gottes Hilfe, Volkes Liebe, Dänemarks Stärke“).<ref>Jens Andersen: M. 40 år på tronen. Verlag Lindhardt & Ringhof, Kopenhagen 2011, ISBN 978-87-11-41969-4. Autorisierte Biografie (dänisch), S. 30.</ref>

Vorfahren und Nachkommen

Margrethe II. ist mit vielen europäischen Monarchen verwandt, z. B. ist ihr nächster Verwandter Carl XVI. Gustaf von Schweden, der ihr Cousin ersten Grades ist. Dann folgt Harald V., der ihr Cousin zweiten Grades ist, und Elisabeth II., welche ihre Cousine dritten Grades war.

Ahnen- und Nachkommentafel Margrethe II., Königin von Dänemark
Ururgroßeltern

Datei:Royal Crown of Denmark.svg
König Christian IX. (1818–1906)
⚭ 1842
Prinzessin Luise von Hessen
(1817–1898)

König Karl XV. (Schweden)
(1826–1872)
⚭ 1850
Prinzessin Luise von Oranien-Nassau (1828–1871)

Großherzog
Friedrich Franz II. (Mecklenburg)
(1823–1883)
⚭ 1849
Prinzessin Auguste Reuß zu Schleiz-Köstritz
(1822–1862)

Großfürst
Michael Nikolajewitsch Romanow
(1832–1909)
⚭ 1857
Prinzessin Cäcilie von Baden (1839–1891)

König Oskar II. (Schweden)
(1829–1907)
⚭ 1857
Prinzessin Sophia von Nassau
(1836–1913)

Großherzog Friedrich I. von Baden
(1826–1907)
⚭ 1856
Prinzessin Luise von Preußen
(1838–1923)

Prinz
Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819–1861)
⚭ 1840
Königin Victoria (Vereinigtes Königreich)
(1819–1901)

Prinz
Friedrich Karl Nikolaus von Preußen (1828–1885)
⚭ 1854
Prinzessin Maria Anna von Anhalt-Dessau (1837–1906)

Urgroßeltern

Datei:Royal Crown of Denmark.svg
König Friedrich VIII. (1843–1912)
⚭ 1869
Prinzessin Luise von Schweden
(1851–1926)

Großherzog
Friedrich Franz III. (Mecklenburg) (1851–1897)
⚭ 1879
Großfürstin Anastasia Michailowna Romanowa (1860–1922)

König
Gustav V. (Schweden) (1858–1950)
⚭ 1881
Prinzessin Viktoria von Baden
(1862–1930)

Herzog
Arthur Wilhelm von Connaught (1850–1942)
⚭ 1879
Prinzessin Luise Margareta von Preußen
(1860–1917)

Großeltern

Datei:Royal Crown of Denmark.svg
König Christian X. (1870–1947)
⚭ 1898
Herzogin Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin (1879–1952)

König Gustav VI. Adolf (Schweden) (1882–1973)
⚭ 1905
Prinzessin Margaret von Connaught (1882–1920)

Eltern

Datei:Royal Crown of Denmark.svg
König Frederik IX. (1899–1972)
⚭ 1935
Prinzessin Ingrid von Schweden (1910–2000)

Königin Margrethe II. von Dänemark (* 1940) ⚭ 1967 Henri de Laborde de Monpezat (1934–2018)

Kinder

Datei:Royal Crown of Denmark.svg
König Frederik X. (* 1968)
⚭ 2004
Mary Donaldson (* 1972)

Prinz Joachim zu Dänemark (* 1969)
⚭ 1. 1995–2005
Alexandra Manley (* 1964)
⚭ 2. 2008
Marie Cavallier (* 1976)

Enkel

Datei:Crown of the Crown Prince of Denmark.svg
Kronprinz Christian zu Dänemark (* 2005)

Prinzessin Isabella zu Dänemark (* 2007)

Prinz Vincent zu Dänemark (* 2011)

Prinzessin Josephine zu Dänemark (* 2011)

Nikolai zu Dänemark (* 1999)

Felix zu Dänemark (* 2002)

Henrik zu Dänemark (* 2009)

Athena zu Dänemark (* 2012)

Titulatur

Margrethe II. verzichtete auf die historisch begründete volle Titulatur der dänischen Könige, die ihr Vater als König noch geführt hatte: Af Guds Nåde Konge til Danmark, de Venders og Gothers, Hertug til Slesvig, Holsten, Stormarn, Ditmarsken, Lauenborg og Oldenborg,<ref>Tronfølgelov (* 1). In: retsinformation.dk, 27. März 1953 (dänisch).</ref> zu Deutsch „Von Gottes Gnaden König zu Dänemark, der Wenden und Goten, Herzog zu Schleswig, Holstein, Stormarn, Dithmarschen, Lauenburg und Oldenburg“. Sie verzichtete jedoch nicht auf den Gottesgnadenbezug und nannte sich Af Guds Nåde Danmarks Dronning, „Von Gottes Gnaden Dänemarks Königin“.

Rezeption

Nach ihr benannt ist die dänische Brücke Dronning Margrethe II’s Bro.

Siehe auch

Literatur

  • Jens Andersen: M. 40 år på tronen. Verlag Lindhardt & Ringhof, Kopenhagen 2011, ISBN 978-87-11-41969-4. Autorisierte Biografie (dänisch).

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

VorgängerAmtNachfolger
Friedrich IX.Königin von Dänemark
1972–2024
Frederik X.

Vorlage:Hinweisbaustein