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Michael Ostrowski

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Datei:20160530 VIS Michael Ostrowski 8443.jpg
Michael Ostrowski 2016

Michael Ostrowski, eigentlich Michael Stockinger (* 3. Jänner 1973 in Leoben), ist ein österreichischer Schauspieler, Drehbuchautor und Moderator.

Leben

Michael Ostrowski wuchs in Rottenmann in der Steiermark auf. Er studierte ab 1991<ref name="Falter"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Irgendwann endet’s bei Fendrich. (Memento vom 7. Januar 2014 im Internet Archive) In: Falter, Nr. 11/2006; Interview mit Michael Ostrowski.</ref> Englisch und Französisch in Graz, Oxford und New York und verfügt auch über Italienisch- und Spanischkenntnisse. Zwischen April und Dezember 2000 war er als Fellow am Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society in Graz wissenschaftlich tätig. Sein Studium schloss er als Magister der Philosophie (Mag. phil.) ab.<ref>Stockinger, Michael | Austria. Abgerufen am 29. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zur Schauspielerei gelangte er während seines Studiums eher zufällig, als er mit Ed Hauswirth von der experimentellen Grazer Theatergruppe Theater im Bahnhof in Kontakt kam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einen Jux will er sich machen (Memento vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive), In: Kleine Zeitung, 26. September 2010</ref> Er wohnte einige Jahre im Grazer Stadtbezirk Lend und dort absolvierte er 1993 seine ersten Auftritte.<ref>OSTROWSKI MACHT DEN LEND UNSICHER (18. September 2017)</ref> 2002 gewann er mit ihnen den Nestroy-Theaterpreis für die beste Off-Produktion.

Datei:Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott (Gartenbaukino, 2010.09.29) cast+crew1.jpg
Mit Andreas Prochaska, Uwe Lubrich, Alfred Schwarzenberger und Danny Krausz bei der Premiere von Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott (2010)

Seine erste Filmrolle übernahm er 2001 in einem Kurzfilmprojekt von Barbara Albert. Zu dieser Zeit änderte er seinen Nachnamen von „Stockinger“ in „Ostrowski“, da es einen anderen Schauspieler und Kabarettisten gleichen Namens gibt.<ref name="Falter" /> Seine erste Kinofilmrolle erhielt er 2002 in Nogo, in dem er als „Sam“ einen der Hauptdarsteller spielte. Der bisher erfolgreichste und bekannteste Film, in dem er mitwirkte, war die Komödie Nacktschnecken aus dem Jahr 2004, deren Drehbuch er Ende der 1990er-Jahre verfasst hatte. Regie bei diesem Film führte Michael Glawogger, durch den er „wirklich Filmschauspielen gelernt“ habe. Die Zusammenarbeit mit Glawogger, den er als „unheimlich ‚technisch‘ bzw. filmisch und dramaturgisch denkende[n] Mensch[en]“ bezeichnete, empfand Ostrowski als „großes Glück“, da er „seinen reduzierten, filmischen Blick auf die Schauspielerei gelernt habe.“<ref name="Falter" /> Ostrowski spielt auch weiterhin Theater, etwa am Grazer Schauspielhaus und an den Wiener Kammerspielen. Als Mitautor am Drehbuch zum Spielfilm Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott (2010), in dem er auch die Hauptrolle spielte, wurde er 2011 mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet.

Seit den 1990er-Jahren betätigt sich Ostrowski regelmäßig als Moderator verschiedener Veranstaltungen. So moderierte er unter anderem die „Krone-Fußballgala“ und die Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2003. 2008, 2009 sowie 2010 führte er durch das Programm des Amadeus Music Award. Zusammen mit Pia Hierzegger moderiert er seit 2012 die satirische Talkshow Demokratie – Die Show auf Puls 4, seit 2014 außerdem den FM4-Protestsongcontest im Rabenhof Theater. Im Oktober 2024 präsentierte er gemeinsam mit Teresa Vogl die ORF2-Sendung 100 Jahre Radio – Die Show.<ref>Bis zu 606.000 Zuseher bei „100 Jahre Radio – Die Show“. In: ORF.at. 19. Oktober 2024, abgerufen am 19. Oktober 2024.</ref>

Am 29. Jänner 2026 gab der ORF bekannt, dass Ostrowski gemeinsam mit Victoria Swarovski den Eurovision Song Contest 2026 in Wien moderieren werde.<ref>Ostrowski und Swarovski: Song-Contest-Moderationsduo präsentiert. 29. Januar 2026, abgerufen am 29. Januar 2026.</ref>

Sein Regiedebüt hatte er bei dem Spielfilm Hotel Rock’n’Roll<ref>Hotel Rock'n'Roll. Filminfo auf der Kinowebsite Uncut</ref>, dem dritten Teil der „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“-Trilogie des 2014 verstorbenen Michael Glawogger.

Ostrowski ist seit August 2012 in einer Beziehung mit der Schauspielerin Hilde Dalik (* 1978) und hat vier Kinder.<ref>Frühstücken mit Michael Ostrowski - Ö3 Sendungen. Abgerufen am 19. Oktober 2019.</ref> Drei Kinder stammen aus einer früheren Beziehung, mit Hilde Dalik hat er eine gemeinsame Tochter.<ref>Viktoria Thissen: "Ein Krimi aus Passau"-Star Michael Ostrowski: So lebt er privat mit Hilde Dalik. In: goldenekamera.de. 7. April 2022, abgerufen am 7. April 2022.</ref>

Filmografie

Kinofilme

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Fernsehfilme (Auswahl)

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Serien (Auswahl)

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Publikationen

  • Michael Stockinger. Experiments on living matter or How to save the narrative from extinction : the unfinished story of Don DeLillo's and Jean Baudrillard's cultural pathology. Hochschulschrift. Universität Graz. 1998.
  • Der Onkel, Roman, Rowohlt Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-498-00329-6.

Auszeichnungen und Nominierungen

Romyverleihung 2025

Weblinks

Commons: Michael Ostrowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1956: Lohengrin Filipello | 1957: Anaid Iplicjian | 1958: Hannie Lips | 1959: Jacqueline Joubert | 1960: Katie Boyle | 1961: Jacqueline Joubert | 1962: Mireille Delannoy | 1963: Katie Boyle | 1964: Lotte Wæver | 1965: Renata Mauro | 1966: Josiane Shen | 1967: Erica Vaal | 1968: Katie Boyle | 1969: Laurita Valenzuela | 1970: Willy Dobbe | 1971: Bernadette Ní Ghallchóir | 1972: Moira Shearer | 1973: Helga Guitton | 1974: Katie Boyle | 1975: Karin Falck | 1976: Corry Brokken | 1977: Angela Rippon | 1978: Denise Fabre & Léon Zitrone | 1979: Jardena Arasi & Daniel Pe’er | 1980: Marlous Fluitsma | 1981: Doireann Ní Bhriain | 1982: Jan Leeming | 1983: Marlène Charell | 1984: Désirée Nosbusch | 1985: Lill Lindfors | 1986: Åse Kleveland | 1987: Viktor Lazlo | 1988: Michelle Rocca & Pat Kenny | 1989: Lolita Morena & Jacques Deschenaux | 1990: Helga Vlahović & Oliver Mlakar | 1991: Gigliola Cinquetti & Toto Cutugno | 1992: Lydia Capolicchio & Harald Treutiger | 1993: Fionnuala Sweeney | 1994: Cynthia Ní Mhurchú & Gerry Ryan | 1995: Mary Kennedy | 1996: Ingvild Bryn & Morten Harket | 1997: Carrie Crowley & Ronan Keating | 1998: Ulrika Jonsson & Terry Wogan | 1999: Dafna Dekel, Sigal Shachmon & Yigal Ravid | 2000: Kattis Ahlström & Anders Lundin | 2001: Natasja Crone & Søren Pilmark | 2002: Annely Peebo & Marko Matvere | 2003: Marie N & Renārs Kaupers | 2004: Meltem Cumbul & Korhan Abay | 2005: Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko | 2006: Maria Menounos & Sakis Rouvas | 2007: Jaana Pelkonen, Mikko Leppilampi & Krisse Salminen (Greenroom) | 2008: Jovana Janković & Željko Joksimović | 2009: Alsou & Ivan Urgant (Finale); Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow (Semifinale) | 2010: Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken & Haddy N’jie | 2011: Anke Engelke, Stefan Raab & Judith Rakers | 2012: Eldar Qasımov, Leyla Əliyeva & Nərgiz Birk-Petersen | 2013: Petra Mede & Eric Saade (Greenroom im Finale) | 2014: Lise Rønne, Nikolaj Koppel & Pilou Asbæk | 2015: Alice Tumler, Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun & Conchita Wurst (Greenroom) | 2016: Petra Mede & Måns Zelmerlöw | 2017: Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko | 2018: Filomena Cautela, Sílvia Alberto, Daniela Ruah & Catarina Furtado | 2019: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub | 2020: Chantal Janzen, Jan Smit & Edsilia Rombley | 2021: Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit & Nikkie de Jager | 2022: Mika, Laura Pausini & Alessandro Cattelan | 2023: Julija Sanina, Alesha Dixon, Hannah Waddingham & Graham Norton (Finale) | 2024: Petra Mede & Malin Åkerman | 2025: Hazel Brugger, Michelle Hunziker (Finale) & Sandra Studer | 2026: Michael Ostrowski & Victoria Swarovski Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Hinweisbaustein