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Ludwig Beckmann

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Datei:Die Gartenlaube (1880) b 157.jpg
Luchs und Schneehase. In: Die Gartenlaube. 1880

Ludwig Beckmann<ref>Beckmann 4) Ludwig. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 2, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 594.</ref> (auch: Ludwig Konrad Beckmann und Conrad Ludwig Beckmann<ref>„Conr. Ludwig Beckmann“; Autoren-Angabe bei Reinke Fuchs, vergleiche das Digitalisat der Universitätsbibliothek Düsseldorf.</ref>; * 21. Februar 1822 in Hannover; † 8. Januar 1902 in Lohausen bei Düsseldorf) war ein deutscher Maler.<ref>Beckmann, Ludwig Konrad in der Datenbank Niedersächsische Personen (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neueingabe erforderlich (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Mai 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gwlb.de) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 13. Januar 2020.</ref>

Leben

Beckmann war der Sohn eines Wagenfabrikanten<ref> (Textarchiv – Internet Archive).</ref> und erlernte zunächst auf Wunsch seiner Eltern den Beruf des Wagenbauers. In der Folge verfasste er die Bücher Über die Bedeutung des Wagens in der Kulturgeschichte und das Theoretisch-practisches Handbuch für Wagenbauer, das in mehreren Auflagen erschien. Sein Interesse an der Jagd führte dazu, dass er sich dem Studium des Tierlebens und der Tiermalerei widmete. Zugleich machte er anatomische und zoologische Studien und fertigte Illustrationen für literarische Werke.

Er ließ sich in Düsseldorf nieder, wo er vorzugsweise im Auftrag englischer Kunstfreunde eine Reihe tüchtiger Ölbilder, unter denen gelungene Eber- und Bärenjagden, geschaffen hat. Er schuf Holzschnitte für illustrierte Zeitungen und Zeitschriften, wie Die Gartenlaube, zu denen er gelegentlich den Text selbst verfasste. Auch lieferte er zahlreiche Illustrationen für Bücher wie Brehms Tierleben. Beckmann veröffentlichte als Schriftsteller Reinke Fuchs (Düsseldorf 1856) sowie unter dem Pseudonym Revierförster Holster Jagdhumoresken (z. B. Idiotismus venatorius, Düsseldorf 1858).

„Als Kynologe war Beckmann eine Autorität ersten Ranges.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Sein Hauptinteresse galt (wie das von Jean Bungartz) dabei den englischen Rassen, während Richard Strebel in seinen Werken den deutschen Rassen mehr Gewicht verlieh.<ref>Anton Schoberwalter: Richard Strebel, ein deutscher Künstler und Kynologe. Text zur Sonderausstellung des Europäischen Hundemuseums 2008/2009. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kulturimkloster.at auf den Internetseiten des Klosters Marienberg, in dem das Europäische Hundemuseum eingerichtet war.)</ref> Beckmanns kynologisches Hauptwerk ist die zweibändige Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes, die 1894/1895 erschien.

Werke (Auswahl)

Datei:Ludwig Beckmann Feldhase.jpg
Feldhase, Aquarell auf Papier
  • 1851: Ibrahim, Kohlfuchs-Hengst des Königs Ernst August nebst einem Hunde. Für Ernst August von Hannover.<ref>Katalog der zur Fideikommiss-Galerie des Gesamthauses Braunschweig und Lüneburg gehörigen Sammlung von Gemälden und Skulpturen im Provinzial-Museum. Rudolph von Bennigsen-Stiftung, Hannover 1905, S. 187 (Textarchiv – Internet Archive).</ref>
  • 1858: Reiher und Robrdommel, Wildfütterung (Kunstausstellung München)
  • 1862: Fuchsfamilie (Kunstausstellung Hannover)
  • Füchse vor dem Bau (Sammlung Mauere)
  • Sauhatz (Zeichnung in Meisterwerke des Holzschnitts Band 3)
  • Kämpfende Hirsche (Zeichnung in Meisterwerke des Holzschnitts Band 9)

Schriften

  • Theoretisch-practisches Handbuch für Wagenbauer, Wagenfabrikanten und alle bei’m Wagen- und Luxuswagenbau beschäftigten Künstler und Arbeiter, wie auch für Besitzer von öffentlichen und Luxusfuhrwerken. Mit einem Anhange, betreffend die Construction der Eisenbahn-Waggons, nach den neuesten Fortschritten dieses Gewerbes herausgegeben von Ludwig Beckmann in Hamburg, 3. verbesserte und vermehrte Auflage, mit einem Atlas von 46 Quart und 1 Foliotafel, Verlag, Druck und Lithographie: B. F. Voigt, Weimar 1855 (archive.org).
  • Thierstudien nach der Natur gezeichnet und lithographirt von L. Beckmann. Heft 1–4, Hannover 1856.
  • Geschichte und Beschreibung der Rassen des Hundes. Zwei Bände. Friedrich Vieweg, Braunschweig 1894 und 1895 (archive.org, archive.org).
  • Herrn Conr. Ludwig Beckmann, (Verfasser des „Idiotismus Venatorius.“) Reinke Fuchs. Das ist: Ein sehr Nutz-, Sinn- und Lehrreiches Büchlein, darein auf verblümte, jedoch löbliche Schreibart der Thierwelt Wesen, Tugenden und Laster mercklich beschrieben. Aufs Neue in jetziger Zeit üblichen Reimarten verarbeitet und mit sehr angenehmen Kupffern versehen …. Druck und Verlag von Arnz & Comp., Düsseldorf 1856, urn:nbn:de:hbz:061:2-18226.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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