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Wargolshausen

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Wargolshausen
Gemeinde Hollstadt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(432)&title=Wargolshausen 50° 22′ N, 10° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(432) 50° 21′ 45″ N, 10° 21′ 15″ O
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Höhe: 306 m ü. NHN
Fläche: 7,38 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 432 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09762
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Datei:Hollstadt, NES - Wargolshausen - Mittlere Dorfstr m Kirche v S 02.jpg
Mittlere Dorfstraße in Wargolshausen
Datei:MariaWargolshausen.jpg
Schutzmantelmadonna an der Kirchenmauer aus dem Jahr 1743

Wargolshausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Hollstadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Wargolshausen hat eine Fläche von 7,381 km². Sie ist in 2485 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2970,29 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Wargolshausen (090067). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 12. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. März 2026.</ref>

Geografie

Das Pfarrdorf liegt am Goldbach neben Junkershausen, Hendungen und Waltershausen. Durch Wargolshausen führt der Fränkische Marienweg.

Geschichte

Wargolshausen wurde erstmals im Jahr 1196 erwähnt.<ref>Heinrich Wagner (Bearb.): Historischer Atlas von Bayern, Teil: Franken, Reihe 1, Heft 27: Neustadt an der Saale. Verlag Michael Lassleben, Kallmünz 1982, ISBN 3-7696-9929-7, S. 101.</ref> Die ersten Besitzer von Wargolshausen waren die Grafen von Wildberg. Diese überließen den Ort den Grafen von Henneberg, die es im Jahre 1368 an das Hochstift Würzburg verkauften. Das Dörfchen Wargolshausen war einst eine Filiale des Klosters Bildhausen. Der Ort gehörte seit jeher als Lokalkaplanei (jetzt Kuratie) zur Pfarrei Wülfershausen,<ref>Ansgar Büttner: „’s Durf broucht en Pforr“. Die Gründung der Kaplanei Wargolshausen 1853. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, Jg. 33 (2011), S. 202–206.</ref> ebenso wie später auch Junkershausen.<ref>Wargolshausen im Portal Rhön-Saale</ref>

Bis zur Gebietsreform in Bayern war Wargolshausen eine selbstständige Gemeinde. Am 1. Januar 1978 wurde Wargolshausen in die Gemeinde Hollstadt eingemeindet.<ref> </ref>

Sehenswertes, Kultur und Brauchtum

Naturdenkmal Wargolshausener Linde

Datei:Linde bei Wargolshausen.jpg
Wargolshausener Linde

Die Linde an der Friedhofstraße ist über 350 Jahre alt. Nach Aussage von Edgar Müller sen. wurde sie anlässlich der Ausrufung des Westfälischen Friedens 1648 gepflanzt. Bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rhön-Grabfeld ist sie als Naturdenkmal (ND-Nr. 1602) eingetragen. Im Jahre 2008 hatte der Stamm an der Stelle seines geringsten Durchmessers einen Umfang von 6,67 Metern und in einem Meter Höhe von 6,85 Metern.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wargolshausen gilt als Fastnachtshochburg. Der Rosenmontagsumzug ist der größte seiner Art im Landkreis Rhön-Grabfeld und der abschließende Höhepunkt der Fasenacht. Außerdem gibt es zwei Prunksitzungen in Wargolshausen.

Vereine

Einrichtungen

  • Schwimmbad
  • Strohhaus
  • Gästehaus
  • Kindergarten
  • Musikheim
  • Sportheim mit Tennisplatz

Mit Wargolshausen verbundene Persönlichkeiten

Literatur

  • Bernhard Helming: Wargolshausen im Grabfeld. Würzburg 1937.
  • Rudi Breunig: Wargolshausen in Wort und Bild. Großeibstadt 1987.
  • Ansgar Büttner, Lothar Büttner: Wargolshausen. Die Geschichte eines Dorfes. Wargolshausen 1979.
  • Ansgar Büttner: Der bekannte Professor und Theologe Sebastian Merkle in Wargolshausen. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, Jg. 32 (2010), S. 19–22.

Weblinks

Commons: Wargolshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Hollstadt