Fabbriche di Vallico
Fabbriche di Vallico ist ein Ortsteil von Fabbriche di Vergemoli in der Provinz Lucca in der Toskana.
Geografie
Fabbriche di Vallico liegt im westlichen Serchiotal (Mediavalle) westlich des Serchio an dessen Nebenfluss Turrite Cava. Zum Ort gehörten auch die Ortsteile Gragliana (454 m, ca. 50 Einwohner), Vallico Sopra (652 m, ca. 70 Einwohner) und Vallico Sotto (490 m, ca. 100 Einwohner), die heute Ortsteile der Gemeinde Fabbricche di Vergemoli sind. In Fabbriche di Vallico (349 m<ref name="TouringClubItaliano">Touring Club Italiano: Toscana.</ref>) selbst leben ca. 200 Einwohner.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des ISTAT ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Juni 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Ortsteilen 2001 in der Provinz Lucca, abgerufen am 23. Februar 2016 (italienisch)</ref>
Die angrenzenden Orte sind die Gemeinden von Borgo a Mozzano, Gallicano, Pescaglia sowie der Ortsteil Vergemoli.
Geschichte
Der Ort entstand unweit der Einsiedelei Eremo dei Santi Giorgio e Galgano a Valbona, die 1214 von dem Augustinerorden auf von Trassilico (heute Ortsteil von Gallicano) zur Verfügung gestelltem Land gegründet wurde. Der Ort selbst wuchs stark im 14. Jahrhundert an, als Schmiede (italienisch: Fabbri) aus Bergamo im Ort ihre Werkstätten eröffneten.<ref name="ContadoLucchese1">Contado Lucchese: Fabbriche di Vallico. Abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref> Eine Brücke aus dem 14. Jahrhundert über den Turrite Cava in Fabbriche di Vallico bildete früher den Zoll zwischen den Besitzungen von Modena und Lucca.<ref name="ComuneFabbricheVallico"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Territorio e storia auf der Webseite der ehemaligen Gemeinde Fabbriche di Vallico ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref>
Von der Einheit Italiens bis ins 20. Jahrhundert gehörte die Orte von Fabbriche di Vallico zur Gemeinde Trassilico und waren der Provinz Massa-Carrara unterstellt. 1923 wurde Trassilico der Provinz Lucca angegliedert. Die selbständige Gemeinde Fabbriche di Vallico entstand 1947, als man sich mit den Orten nördlich des Turrite Cava von Trassilico ablöste.<ref name="ContadoLucchese2">Contado Lucchese: I borghi di Fabbriche di Vallico. Abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref> Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat der Ort hat ständig an Bevölkerung verloren (1830: 2573 Einwohner; 1951: 1213 Einwohner; 1991: 591 Einwohner<ref name="ComuneFabbricheVallico" />). Am 1. Januar 2014 wurde der Ort mit der Nachbargemeinde Vergemoli zur neuen Gemeinde Fabbriche di Vergemoli zusammengelegt. In dem Referendum vom 21. und 22. April 2013 stimmten in Fabbriche di Vallico 88,97 % (44,55 %Wahlbeteiligung) für den Zusammenschluss.<ref>Il Comune di Fabbriche di Vergemoli (LU), tuttitalia.it zur neuen Gemeinde Fabbriche di Vergemoli, abgerufen am 5. März 2014 (italienisch)</ref> Rathaussitz der neuen Gemeinde ist Fabbriche di Vallico. Das Rathaus befindet sich in der Località Campaccio 2.<ref>Fabbriche di Vergemoli, tuttitalia.it zu Fabbriche di Vergemoli, abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Ponte della Dogana, ehemalige Zollbrücke<ref name="ComuneFabbricheVallico" /> über den Fluss Turrite Cava aus dem 14. Jahrhundert<ref>Fabbriche di Vallico, ponte del XIV secolo. Turismo in Toscana, abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref> mit noch vorhandenem Zollhaus.
- Chiesa di San Giacomo, Kirche im Ortskern von Fabbriche di Vallico, die im frühen 16. Jahrhundert entstand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arcidiocesi di Lucca zur Chiesa San Giacomo in Fabbriche di Vallico ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Webseite des Erzbistums Lucca, abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref>
- Palazzo Turrito, Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im Ortskern von Fabbriche di Vallico.<ref name="italiaemagazine"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Italiaemagazine zu Fabbriche di Vallcio ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref><ref name="TouringClubItaliano" />
- Palazzo ai Loggiati, Gebäude aus dem 16. Jahrhundert im Ortskern von Fabbriche di Vallico.<ref name="italiaemagazine" />
- Chiesa dei Santi Marco e Leonardo, 1559 geweihte Kirche in Gragliana.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arcidiocesi di Lucca zur Chiesa dei Santi Marco e Leonardo in Gragliana ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Februar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Webseite des Erzbistums Lucca, abgerufen am 24. Februar 2016 (italienisch)</ref>
- Chiesa di San Rocco, Kirche im Ort Vallico Sopra, die im 17. Jahrhundert entstand.<ref name="ContadoLucchese2" />
- Chiesa di San Michele, Kirche kurz außerhalb von Vallico Sopra.
- Chiesa di San Jacopo, Kirche in Vallico Sotto, die bereits 1067 erwähnt wurde.<ref name="ContadoLucchese2" />
Bilder
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Die Kirche San Giacomo in Fabbriche di Vallico
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Die Kirche der hl. Marco und Leonardo in Gragliana
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Die Kirche San Michele in Vallico Sopra
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Die Kirche San Jacopo in Vallico Sotto
Literatur
- Emanuele Repetti: VALICO SOPRA e VALICO SOTTO di Garfagnana nella Valle superiore del Serchio. In Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, ital.)
- Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 978-88-365-2767-0, S. 207 f.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 44° 0′ N, 10° 26′ O
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