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Katalepsie

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Klassifikation nach ICD-10
F44.2<ref name="Katalepsie">Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln, 2019, S. 442.</ref> Dissoziativer Stupor
F20.2<ref name="Katalepsie" /> Katatone Schizophrenie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Katalepsie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „Besetzen, Erfassen, Festhalten“; deutsch auch Starrsucht, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine neurologische Störung. Sie äußert sich darin, dass aktiv oder passiv eingenommene Körperhaltungen übermäßig lange unerwünscht beibehalten werden. Wird zum Beispiel ein Bein passiv von der Unterlage abgehoben, bleibt dieses nach dem Loslassen in der Luft. Die Störung tritt vor allem bei schizophrenen Erkrankungen auf, aber zum Teil auch bei organischen Hirnerkrankungen. Die Katalepsie ist von der Kataplexie zu unterscheiden.

Die Katalepsie ist oft vergesellschaftet mit einer starken psychomotorischen Verlangsamung und einer ausgeprägten Störung des Antriebs, ein Zustand, der als Stupor (früher auch „Starrsucht der Seelenäußerung“<ref>Anton Müller: Wiedergenesung einer Wahnsinnigen nach einer dreijährigen Starrsucht der Seelenäußerung. In: Christian Friedrich Nasse (Hrsg.): Zeitschrift für die Anthropologie, Band 1, Heft 3, (Leipzig) 1823, S. 255–264.</ref> genannt) bezeichnet wird. Von einer Katalepsie Betroffene weisen nicht selten eine wächserne Erhöhung des Muskeltonus bei passiven Bewegungen auf, die sogenannte Flexibilitas cerea, das heißt, die Gelenke lassen sich mit geringer Mühe passiv beugen und behalten die gegebene Stellung bei.<ref name="Phasmida Species File Online">Katalepsie. In: Otto Dornblüth: Klinisches Wörterbuch. 13./14. Auflage. 1927.</ref>

Neben der krankhaften Form kann die Katalepsie auch bei einer hypnotischen Trance als eines der sogenannten hypnotischen Phänomene auftreten oder gezielt der in Trance befindlichen Person vom Hypnotiseur suggeriert werden.

Siehe auch

Literatur

  • Dieter Ebert: Psychiatrie systematisch. 6. Auflage. UNI-MED-Verlag, 2005.

Einzelnachweise

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