Shiretoko-Halbinsel
| Shiretoko-Halbinsel | ||||||
| Datei:Shiretoko Peninsula Hokkaido Japan SRTM.jpg Landsat-Aufnahme der Shiretoko-Halbinsel | ||||||
| Geographische Lage | ||||||
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| Koordinaten | 44° 3′ 0″ N, 145° 6′ 0″ O
{{#coordinates:44,05|145,1|primary
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| Gewässer 1 | Pazifischer Ozean | |||||
| Gewässer 2 | Ochotskisches Meer | |||||
Die Shiretoko-Halbinsel (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shiretoko-hantō) liegt im östlichsten Teil der japanischen Insel Hokkaidō und ragt in das Ochotskische Meer hinein. Die Gegend ist sehr abgelegen und zu großen Teilen nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen.
Der Name Shiretoko ist aus der Ainu-Sprache abgeleitet: sir-etok ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bedeutet „vorstehendes Land“, d. h. Kap.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Präfektur Hokkaido, S. 68, abgerufen am 28. April 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geografie
Vom Kap Shiretoko an der Spitze der Halbinsel zieht sich eine Reihe von Vulkanen die Halbinsel entlang, unter ihnen Shiretoko-dake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1254 m), Shiretoko-iōzan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. Shiretoko-Schwefelberg; 1562 m), Rausu-dake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1660 m), Onnebetsu-dake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1331 m) und Unabetsu-dake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1419 m).
In dem Vulkangebiet gibt es mehrere berühmte Onsen, so Seseki-Onsen und Iwaobetsu-Onsen. Die Vielzahl der Thermalquellen macht das Gebiet zu einem beliebten Tourismusziel.
Flora und Fauna
Auf der Halbinsel sind zahlreiche Arten von Laub- und Nadelbäumen beheimatet, so die Eichenart Quercus crispula (Mizunara). Füchse, Braunbären, japanische Hirsche, die Hokkaido-Eule sowie Seelöwen sind einige der hier anzutreffenden Tierarten. Die Shiretoko-Halbinsel ist eines der wichtigsten Überwinterungsquartiere des Riesenseeadlers (Haliaeetus pelagicus), zeitweise sammeln sich mehr als 2000 Tiere, was etwa einem Drittel des Gesamtbestandes entspricht.<ref>James Ferguson-Lees, David A. Christie: Raptors of the World. Christopher Helm, London 2001, ISBN 0-7136-8026-1</ref>
Um die sonst in Japan selten gewordenen Wildtiere und die Naturschönheit zu schützen, wurde 1964 ein großer Teil der Halbinsel zum Shiretoko-Nationalpark erklärt. Seitdem ist es ein Naturschutzgebiet, das Betreten großer Teile der Halbinsel ist verboten.
Am 17. Juli 2005 wurde die Halbinsel von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Weblinks
Einzelnachweise
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