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Die Thomas Jann Orgelbau GmbH ist ein deutsches im Orgelbau tätiges Unternehmen.
Geschichte
Unternehmensgründer Georg Jann hatte sein Handwerk unter anderem bei Alexander Schuke in Potsdam gelernt. Nach Tätigkeit als Intonateur bei Orgelbau Sandtner in Dillingen übernahm Georg Jann 1974 in Regensburg die Firma von Eduard Hirnschrodt.<ref name="Lexikon">Hermann Fischer, Theodor Wohnhaas: Lexikon süddeutscher Orgelbauer. 1994, S. 181.</ref> 1975 wurde als Opus 1 die Orgel in Schlicht bei Vilseck erbaut, im Jahr 2012 wurde das Opus 282 erreicht.<ref>Endersbach – St. Andreas. Werkverzeichnis Neubau. In: Thomas Jann Orgelbau GmbH. Thomas Jann Orgelbau GmbH, abgerufen am 16. November 2023.</ref> 1980 zog der Betrieb in geräumigere Gebäude nach Laberweinting in Niederbayern. Die stilistisch vielfältigen, auch sehr großen Neubauten für Kirche und Konzertsaal verbinden auf hohem Niveau traditionelle mit modernen Elementen.<ref name="Lexikon" /> Eine Restaurierungsabteilung des Unternehmens führt seit 1987 Restaurierungen durch.<ref name="Geschichte" />
1986 stieg der heutige Geschäftsführer, Orgelbaumeister Thomas Jann in das Unternehmen ein, nachdem er seine Ausbildung bei Richard Rensch absolviert hatte. 1990 legte er in Ludwigsburg seine Meisterprüfung ab. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der Thomas Jann Orgelbau GmbH, seit 1999 Restaurator im Orgel- und Harmoniumbauer-Handwerk und seit September 1999 öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz.<ref name="Geschichte">Thomas Jann Orgelbau GmbH: Geschichte. Thomas Jann Orgelbau GmbH, abgerufen am 16. November 2023.</ref> Im September 2024 feierte Thomas Jann Orgelbau das 50-jährige Betriebsjubiläum.<ref>Thomas Jann Orgelbau GmbH und Matthias Zimmer (Hg.). Festschrift 50 Jahre Jann Orgelbau. Laberweinting, Allkofen: Eigenverlag, 2024.</ref>
Werkliste (Auswahl)
Die Größe der Instrumente wird in der sechsten Spalte durch die Anzahl der Manuale und die Anzahl der klingenden Register in der siebten Spalte angezeigt. Ein großes „P“ steht für ein selbstständiges Pedal. Bis 1995 entstandene Instrumente finden sich in der Werkliste von Georg Jann.