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ECDC Memmingen

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ECDC Memmingen Indians
Größte Erfolge

Deutscher Oberliga-Meister 1991
Aufstieg in die 2. Bundesliga 1991
Deutscher Regionalliga-Meister 1988
BEV-Play-off-Meister (OL/RL) 2018
Bayernkrug Pokalsieger 2005
Bayerischer Meister 2017

Vereinsinformationen
Geschichte SC Memmingen (1956–1993)
EHC Memmingen (1994–2003)
ECDC Memmingen
(seit 1999)
Standort Memmingen
Spitzname Indians
Vereinsfarben rot, weiß und schwarz
Liga Oberliga
Spielstätte Alpha Cooling Arena
Kapazität 3700 Plätze (davon 1000 Sitzplätze)
Geschäftsführer Thomas Butzke, Sven Müller
Cheftrainer Daniel Huhn
Kapitän Tyler Spurgeon
Saison 2025/26 2. Platz OL-Süd / PO-Finale

Der ECDC Memmingen (offiziell: Eisclub Die Coyoten Memmingen Indians e. V.<ref name="VR 1081">Amtsgericht Memmingen, VR 1081.</ref><ref>ECDC heißt nun: Eisclub Die Coyoten. In: all-in.de. Allgäuer Zeitungsverlag, 24. August 2003, abgerufen am 14. August 2025.</ref><ref>Eisclub Die Coyoten Memmingen Indians. In: memmingen.branchen-info.net. Abgerufen am 30. März 2021.</ref>) ist ein Eishockeyverein aus Memmingen, der seit 1999 am Eishockeyspielbetrieb teilnimmt. Er ist der Nachfolgeverein der früheren Memminger Eishockeyvereine SC Memmingen und EHC Memmingen. Die Frauenmannschaft spielt seit 1998 durchgehend in der Fraueneishockey-Bundesliga. Zwischen 2016 und 2024 wurde die Mannschaft fünfmal Deutscher Meister. 2017 und 2023/24 gewannen sie den internationalen EWHL Super Cup.

Die erste Männermannschaft ist derzeit in der drittklassigen Oberliga Süd aktiv. In der Saison 2016/17 wurde der ECDC zum 25-jährigen Vereinsjubiläum erstmals Bayernliga-Meister und feierte den bislang größten Erfolg der Clubgeschichte. Kurz darauf gelang der Oberliga-Aufstieg. Die Heimspiele des Vereins werden in der Alpha Cooling-Arena am Hühnerberg ausgetragen (Fassungsvermögen: 3650 Plätze).

Geschichte

SC Memmingen

Datei:Logo SC Memmingen.gif
Logo des SC Memmingen

Der Schlittschuhclub Memmingen (offiziell: Schlittschuh-Club Memmingen SCM<ref name="VR 209">Amtsgericht Memmingen, VR 209.</ref>), gegründet am 30. November 1956, tauchte im höherklassigen Eishockey auf, als er aus der Eishockey-Bayernliga in die Regionalliga Süd 1983/84 und 1984/85 in die Oberliga nachrückte. Als der Verein in der im Dezember 1987 fertiggestellten Eissporthalle Memmingen spielen konnte, gelang 1987/88, nach der gewonnenen Meisterschaft in der Südgruppe und der deutschen Regionalliga-Meisterschaft der erneute Aufstieg in die Oberliga Süd.

Mit dem Erreichen der deutschen Oberliga-Meisterschaft und des ersten Platzes bei den Aufstiegsspielen konnte der Verein 1991 in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen. Die Spielklasse konnte zwar vom Verein gehalten werden, aber am 31. Dezember 1993 musste er Konkurs anmelden und stellte den Spielbetrieb ein. Das Konkursverfahren wurde 1998 eingestellt, der Verein wurde mangels Mitglieder 2011 aus dem Vereinsregister gelöscht.<ref name="VR 209" />

Saisondaten 1978 bis 1994
Saison Verein Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung
1977/78 SC Landesliga V I West
1978/79 SC Landesliga V I West X Aufstieg
1979/80 SC Bayernliga V 8. Platz
1980/81 SC Bayernliga V 9. Platz
1981/82 SC Bayernliga V 5. Platz
1982/83 SC Bayernliga V 3. Platz
1983/84 SC Regionalliga I V Süd 4. Platz OL 3. Gruppe B
1984/85 SC Oberliga I I I Süd 10. Platz X 3. Gruppe B
1985/86 SC Oberliga I I I Süd 10. Platz X 2. Gruppe B
1986/87 SC Oberliga I I I Süd 10. Platz X 5. Gruppe B
1987/88 SC Regionalliga I V Süd Meister OL Meister
1988/89 SC Oberliga I I I Süd 3. Platz 2. BL 7. Gruppe A
1989/90 SC Oberliga I I I Süd Vizemeister 2. BL 4. Gruppe A
1990/91 SC Oberliga I I I Süd Meister 2. BL Meister
1991/92 SC 2. Bundesliga I I Süd 6. Platz X 1. Platz
1992/93 SC 2. Bundesliga I I 10. Platz X 1. Runde
1993/94 SC 2. Bundesliga I I Rückzug

Quelle: passionhockey.com<ref>Archiv Eishockey Deutschland 1987/79 bis 1994 Passionhockey</ref>, Quelle: rodi-db.de<ref>Ligenzugehörigkeit SC Memmingen RODI-DB</ref> Auf-/Abstieg ↑ ↓

EHC Memmingen

Datei:Logo EHC Memmingen.jpg
Logo des EHC Memmingen

Nach dem Konkurs des SC begann im Herbst 1994 der Eishockeyclub Memmingen (offiziell: Eishockeyclub Memmingen e. V., "EHCM")<ref name="VR 1135">Amtsgericht Memmingen, VR 1135.</ref>, gegründet am 10. März 1994, den Spielbetrieb in der Bezirksliga Bayern – der untersten Spielklasse – und stieg gleich in die nächsthöhere Spielklasse, die Landesliga Bayern, auf. Das sportliche Ziel, die Eishockey-Bayernliga, wurde zwar knapp verfehlt, jedoch rückte die Mannschaft durch den Verzicht des EV Berchtesgaden doch noch in die Liga nach.

Im Frühjahr 1999 gelang dem EHC in den Qualifikationsplayoffs zur Regionalliga Süd gegen den EHC Klostersee der Aufstieg in die Regionalliga Süd 1999/2000.<ref>rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit EHC Memmingen RODI-DB</ref>

Als die Regionalliga Süd zur Saison 2002/03 abgeschafft wurde, rückte der EHC in die Oberliga Süd 2002/03 auf. Die Lizenzerteilung für den Verein wurde noch geschafft, jedoch musste nach Ende der Saison ein Insolvenzantrag gestellt werden. Die Ausgliederung der Oberligamannschaft in eine Wölfe GmbH zur Fortführung des Spielbetriebs<ref name="all-in-190452">EHC Memmingen stellt Weichen. In: all-in.de. Allgäuer Zeitungsverlag, 30. Mai 2003, abgerufen am 14. August 2025.</ref> scheiterte<ref name="keepfree-Wöl">Vereinsgeschichte: das ENDE des EHC Memmingen. In: woelfe-fansite.keepfree.de. 7. Mai 2003, abgerufen am 11. Februar 2020.</ref> und der Verein wurde im Sommer 2003 aus dem Bayerischen Landessportverband ausgeschlossen.

Der Verein besteht formell weiter, befindet sich aber seit 2003 in einem Insolvenzverfahren.<ref name="VR 1135" />

Saisondaten 1994 bis 2003
Saison Verein Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung Zuschauer Ø
1994/95 EHC Bezirksliga V I West Meister BBzL 628
1995/96 EHC Landesliga V West Meister BLL 3. Platz 892
1996/97 EHC Regionalliga I V BYL/West Vizemeister BYL 3. Platz 1.323
1997/98 EHC Regionalliga I V BYL/West Meister BYL 5. Platz 1.433
1998/99 EHC Bayernliga V West Vizemeister BYL Meister 1.321
1999/00 EHC Regionalliga I V Süd 7. Platz X 2. Platz 1.232
2000/01 EHC Regionalliga I V Süd 4. Platz OL 1. Runde 1.150
2001/02 EHC Regionalliga I V Süd 6. Platz RL Viertelfinale 1.013
2002/03 EHC Oberliga I I I S/W 9. Platz X 5. Pl./Insolvenz 946

Quelle: passionhockey.com<ref>Archiv Eishockey Deutschland 1994/95 bis 2003 Passionhockey</ref>, Quelle: eishockey-online.com<ref name="zuschauer">eishockey-online.com, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zuschauerstatistik ECDC/EHC Memmingen (Memento vom 2. Dezember 2018 im Internet Archive)</ref> Auf-/Abstieg ↑ ↓

ECDC Memmingen

Der Elite Club Dynamo Chiemsee e. V. wurde am 19. Juli 1992 in Memmingen als Fieselverein (Streethockey) gegründet und spielte sieben Jahre in der 1. und 2. Bundesliga des Deutschen Streethockey-Verbandes. Die Eishockeymannschaft des ECDC Memmingen, die den Beinamen „Indians“ trägt, begann im Herbst 1999 mit dem Spielbetrieb in der Bezirksliga Bayern, der untersten Spielklasse und stieg sofort in die Landesliga Bayern auf. Nach dem Ende des Spielbetriebs des EHC nahm der ECDC die Nachwuchs- und die Damenmannschaft des EHC auf und änderte seinen Namen im August 2003 in Eis Club Die Coyoten e. V., im Juli 2004 dann in die heutige Form Eisclub Die Coyoten Memmingen Indians e. V.<ref name="VR 1081" /> Der Verein versuchte in die Eishockey-Bayernliga aufzusteigen, was ihm aber erst im Sommer 2005 als souveräner Meister gelang.

Seine größten Erfolge in dieser Spielklasse hatte der Verein in der Spielzeit 2012/13 als Drittplatzierter sowie 2013/14 als Vizemeister der BEL. 2016/17 sicherten sich die Indians erstmals den Titel des Bayernliga-Meisters und den Aufstieg in die Oberliga. In der Saison 2019/2020 war der ECDC lange Spitzenreiter der Oberliga Süd, ehe noch am letzten Spieltag der Verein vom EV Regensburg überholt wurde. Aufgrund der Corona-Pandemie 2020 fanden keine Play-offs statt.

Beim ECDC Memmingen nehmen neben der Seniorenmannschaft in der Oberliga Süd und der Frauenmannschaft in der DFEL auch diverse Nachwuchsmannschaften in sämtlichen Altersklassen und Ligen teil.<ref>rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit ECDC Memmingen </ref>

Am 27. August 2024 wurde durch die Staatsanwaltschaft Augsburg bekanntgegeben, dass der ehemalige Funktionär Helge Pramschüfer den Verein um eine mindestens fünfstellige Summe betrogen haben soll.<ref>https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/ehemaliges-vorstandsmitglied-des-ecdc-memmingen-in-untersuchungshaft-103001228</ref> Zuvor war dieser Anfang Juli aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten.<ref>https://memmingen-indians.de/aenderungen-in-der-vorstandschaft-helge-pramschuefer-tritt-aus-persoenlichen-gruenden-zurueck</ref>

Saisondaten ab 1999
Saison Verein Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung Zuschauerschnitt
2025/26 ECDC Oberliga I I I Süd 2. Platz OL Finale
2024/25 ECDC Oberliga I I I Süd 4. Platz OL Viertelfinale (2035)
2023/24 ECDC Oberliga I I I Süd 4. Platz OL Viertelfinale 2.330
2022/23 ECDC Oberliga I I I Süd 7. Platz OL Achtelfinale 1.825
2021/22 ECDC Oberliga I I I Süd Vizemeister OL Vizemeister 1.516
2020/21 ECDC Oberliga I I I Süd 9. Platz OL Viertelfinale
2019/20 ECDC Oberliga I I I Süd Vizemeister OL 1.882
2018/19 ECDC Oberliga I I I Süd 5. Platz OL Achtelfinale 1.643
2017/18 ECDC Oberliga I I I Süd 10. Platz OL/BYL BEV PO-Meister 1.678
2016/17 ECDC Regionalliga I V BYL Bayr. Meister OL Halbfinale 1.671
2015/16 ECDC Regionalliga I V BYL 5. Platz X Viertelfinale 1.682
2014/15 ECDC Regionalliga I V BYL 5. Platz X 2. Gruppe A 1.496
2013/14 ECDC Regionalliga I V BYL 2. Platz X Vizemeister 1.334
2012/13 ECDC Regionalliga I V BYL 7. Platz X 3. Platz 1.188
2011/12 ECDC Regionalliga I V BYL 4. Platz X 3. Gruppe A 1.051
2010/11 ECDC Regionalliga I V BYL 10. Platz X 2. Gruppe B 973
2009/10 ECDC Regionalliga I V BYL 13. Platz X 2. Gruppe A 1.061
2008/09 ECDC Regionalliga I V BYL 8. Platz X 3. Gruppe A 1.034
2007/08 ECDC Regionalliga I V BYL Vizemeister X Viertelfinale 1.156
2006/07 ECDC Regionalliga I V BYL 10. Platz X 1. Runde 781
2005/06 ECDC Regionalliga I V BYL 4. Platz X Viertelfinale 892
2004/05 ECDC Landesliga V West Meister BLL Meister
2003/04 ECDC Landesliga V West 3. Platz BLL 2. Gruppe 3
2002/03 ECDC Landesliga V West 3. Platz BLL 7. Süd/West
2001/02 ECDC Landesliga V I West 3. Platz BLL 7. Süd/West
2000/01 ECDC Landesliga V I West Vizemeister BLL 3. Platz S/W
1999/00 ECDC Bezirksliga V I I West Meister BBzL

Quelle: hockeyarchives.info<ref>Vorlage:Hockeyarchives.info</ref>, Quelle: eishockey-online.com<ref name="zuschauer" /> Auf-/Abstieg ↑ ↓

Erfolge

SG HC Maustadt/ECDC Memmingen 1b

Seit der Saison 2011/12 bilden der HC Maustadt<ref>hc-maustadt.de, Chronik HC Maustadt</ref> und der ECDC Memmingen 1b eine Spielgemeinschaft in der Bayerischen Bezirksliga. Gemeinsame Erfolge: 2012 die Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft und 2012, 2013, 2018 die Meisterschaft in der Bayerischen-Bezirksliga Gruppe IV.<ref name="rod-db">rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit HC ECDC 1b</ref>

Fraueneishockey

ECDC Memmingen Indians Frauen
ECDC Memmingen Indians Frauen
Größte Erfolge

Deutscher Meister
2016, 2018, 2019, 2023, 2024, 2025, 2026
DEB-Pokalsieger: 2013, 2016, 2017, 2018
EWHL Euro/Super Cup 2017, 2023

Vereinsinformationen
Geschichte SC Memmingen (1956–1993)
EHC Memmingen (1994–2003)
ECDC Memmingen
(seit 1999)
Standort Memmingen
Spitzname Indians
Vereinsfarben rot, weiß und schwarz
Liga DFEL
Spielstätte Alpha Cooling Arena
Kapazität 3700 Plätze
Geschäftsführer Thomas Butzke, Sven Müller
Cheftrainer Peter Gemsjäger
Kapitän Schaffrath, Charlott
Saison 2025/26 1. Platz / Meister
Datei:2024-08-03 ECDC-Frauen-Ehrung 001.jpg
Feier anlässlich der Gewinne der Deutschen Meisterschaft und des EWHL Euro Cups (2024)

Nachdem sich der Verein in den 1990er Jahren mehrmals aus der Bundesliga in die Bayernliga zurückziehen musste, gelang es in den 2000ern, sich in der Liga ernsthaft festzusetzen. Nach stetig besseren Platzierungen, konnte in den Saisons 2011/12, 2012/13 und 2014/15 der Vizemeistertitel errungen werden. Nach insgesamt vier Silbermedaillen beim DEB-Pokal der Frauen wurde 2013 nach einem Sieg gegen den Meister ESC Planegg zum ersten Mal der Pokalsieg errungen. Im März 2016 gewann die Frauenmannschaft des ECDC das erste Mal die deutsche Meisterschaft<ref>Vollbracht – ECDC-Frauen sind Deutscher Meister. In: lokale-mm.de. 6. März 2016, abgerufen am 7. März 2016.</ref> und eine Woche später erneut den DEB-Pokal.<ref name="damen-ei-3405">Alexander Maischein: Memmingen gewinnt Pokalturnier, Ingolstadt wird Dritter. In: damen-eishockey.de. 13. März 2016, abgerufen am 8. Mai 2019.</ref> 2018, 2019 sowie von 2023 bis 2026 gewann die Mannschaft erneut die Meisterschaft.

Seit 2012 nimmt Memmingen am EWHL Euro Cup teil. 2017 und 2023<ref>https://www.frauen-eishockey.com/ewhl-supercup-champion-2023-24-ecdc-memmingen/. 15. Oktober 2023, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> gewann der Club den Wettbewerb.

Im Februar 2024 wurden Franziska Feldmeier, Selma Luggin und Nara Elia vom ECDC Memmingen verpflichtet.<ref>Peter Gemsjaeger: Dreifache Schweden Power für die Indians - ECDC Memmingen Indians - Frauen. In: fraueneishockey-mm.de. 20. Februar 2024, abgerufen am 29. Oktober 2024.</ref>

SC Memmingen
Saison Liga Platzierung
1989/90 Landesliga Bayern 5. Platz
1990/91 Landesliga Bayern 2. Platz (Aufstieg → EHCM)
1991/92 Bayernliga 3. Platz
1992/93 Bayernliga 5. Platz
1993/94 Bayernliga 5. Platz
EHC Memmingen
Saison Liga Platzierung
1991/92 Bundesliga Süd Süd: 4. Platz
1992/93 Bundesliga Süd Süd: 6. Platz
1993/94 Bundesliga Süd Süd: 8. Platz
1994/95 Bundesliga Süd Süd: 9. Platz (Abstieg)
1995/96 Bayernliga Bayern: 1. Platz; (Aufstieg)
1996/97 Bundesliga Süd Süd: 7. Platz (Rückzug)
1997/98 Bayernliga Bayern: 1. Platz; Relegation:
3. Platz (Aufstieg)
1998/99 Bundesliga Süd Süd: 5. Platz
1999/2000 Bundesliga Süd Süd: 6. Platz
2000/01 Bundesliga Süd Süd: 5. Platz
2001/02 Bundesliga Süd Süd: 5. Platz
2002/03 Bundesliga Süd Süd: 4. Platz
Datei:2023-04-22 ECDC Frauen Meiterschaftsfeier1.jpg
Meisterschaftsfeier der Frauenmannschaft 2023: Kapitänin Daria Gleißner mit Oberbürgermeister Jan Rothenbacher
ECDC Memmingen Indians
Saison Liga Platzierung Saison international Platzierung
2003/04 Bundesliga Süd Süd: 5. Platz
2004/05 Bundesliga Süd Süd: 3. Platz, Endrunde: 5. Platz
2005/06 Bundesliga Süd Süd: 4. Platz
2006/07 Bundesliga 7. Platz
2007/08 Bundesliga 6. Platz
2008/09 Bundesliga 5. Platz
2009/10 Bundesliga 5. Platz
2010/11 Bundesliga 4. Platz
2011/12 Bundesliga Vizemeister
2012/13 Bundesliga Vizemeister 2012/13 EWHL Super Cup 4. Platz
2013/14 Bundesliga 3. Platz 2013 EWHL Super Cup 2. Platz
2014/15 Bundesliga Vizemeister 2014/15 EWHL Super Cup 6. Platz
2015/16 Bundesliga Meister 2015 EWHL Super Cup Gruppenphase (1.)
2016/17 Bundesliga 3. Platz 2016/17 EWHL Super Cup Sieger
2017/18 Bundesliga Meister 2017/18 EWHL Super Cup 2. Platz
2018/19 Bundesliga Meister 2018/19 EWHL Super Cup 2. Platz
2019/20 Bundesliga Finale<templatestyles src="FN/styles.css" /> (C) 2019 EWHL Super Cup Hauptrunde (2.)
2020/21 Bundesliga 4. Platz 2020/21 EWHL Super Cup abgebrochen
2021/22 Bundesliga Vizemeister 2021/22 EWHL Super Cup Gruppenphase (3.)
2022/23 Bundesliga Meister 2022/23 EWHL Super Cup 3. Platz
2023/24 Bundesliga Meister 2023 EWHL Super Cup Sieger
2024/25 DFEL Meister 2024 EWHL Euro Cup 2. Platz
2025/26 DFEL Meister 2025 EWHL Euro Cup 2. Platz

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(C) 
Finale wegen Covid-19-Pandemie abgebrochen

Nachwuchs

Maßgeblich verantwortlich für die Nachwuchsarbeit der Memminger war von 2015 bis 2019 Ex-Nationalspieler Jan Benda, ehe er nach zu den Ravensburg Towerstars wechselte. Heute ist der von 2000 bis 2014 beim ECDC spielende Andres Börner Trainer des Nachwuchses. Das Trainerteam komplettieren diverse Spieler, Ex-Spieler und weitere ehrenamtliche Nachwuchstrainer, die bei den Indians beschäftigt sind.

Zur Saison 2014/15 gingen ca. 220 Kinder (inkl. Eishockeyschule) beim ECDC Memmingen ihrem Hobby nach und laufen in sieben gemeldeten Nachwuchsklassen für die Indians auf. Diese teilen sich auf Junioren (Landesliga), Jugend (Bayernliga), Schüler (Bayernliga), Knaben (Meldeklasse B), Kleinschüler (Meldeklasse B), Kleinstschüler (Meldeklasse A) und Kleinstschüler-U8 auf.

Zusätzlich besteht für Kinder, die noch zu jung sind um am Spielbetrieb teilzunehmen, das Angebot einer Eishockeyschule, welches sehr gut angenommen wird.

Stadion und Fans

Spielstätte

Vor der heutigen Spielstätte wurde im Winter auf Natureis auf dem Westertorplatz an der Stadtmauer gespielt. Die Eissporthalle Memmingen am Hühnerberg wurde am 17. Februar 1963 als offenes Natureis-Stadion eröffnet und am 28. Dezember 1969 durch ein Kunsteis-Stadion ersetzt, ehe am 4. Dezember 1987 das Eisstadion eingeweiht wurde (das erste Spiel fand bereits am 20. November 1987 statt). Zum Komplex zählt neben der überdachten Eisfläche in den Standardmaßen 30 × 60 m noch eine nicht überdachte Fläche mit 30 × 30 m, die durch zwei weitere vier Meter breite Eisbahnen miteinander zu einer großen Eisbahn verbunden werden können. Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt mittlerweile 3650 Plätze, von denen rund 1000 Sitzplätze sind. Seit der Saison 2024/25 trägt die Halle den Sponsorennamen Alpha Cooling-Arena am Hühnerberg.<ref>Michael Franz: Neuer Stadion-Namensgeber der Memminger Eissporthalle gefunden. 5. September 2024, abgerufen am 23. Oktober 2024.</ref>

Zuschauer

Zuschauerschnitt

Der ECDC Memmingen konnte seinen Zuschauerschnitt in den letzten Jahren kontinuierlich steigern. Der Zuschauerprimus der Eishockey-Bayernliga konnte seinen Zuschauerschnitt auch 2015/16 erneut steigern. Es strömten insgesamt mehr als 1.650 Zuschauer an den Memminger Hühnerberg. Ein Jahr zuvor waren rund 1500 Zuschauer pro Spiel anwesend. Allein in den Play-offs konnten über 2500 Zuschauer im Schnitt begrüßt werden.<ref>Zuschauerstatistiken der Teams. bayernliga.com, abgerufen am 4. Januar 2015.</ref> Die letzten Spiele vor vollem Haus in Memmingen fanden in der Spielzeit 2021/22 statt. Die Finalspiele gegen die Eisbären Regensburg waren mit 3.700 Zuschauern ausverkauft.<ref>Michael Franz: Regensburg entscheidet Eishockey-Krimi: Indians nun unter Zugzwang. In: ECDC Memmingen Indians. 27. April 2022, abgerufen am 1. Mai 2022.</ref> Auch in der Saison 2025/26 machten die Memminger Fans auf sich aufmerksam, als sie unter anderem mit fast 2500 Fans zum Auswärtsspiel gegen den SC Riessersee reisten.

Fanclubs

Der Verein wird von einem Fanclub in zahlreichen Belangen unterstützt.

Seit mehreren Jahren aktiv ist die Gruppe Maustadt Clan. Diese Gruppierung zeigt sich, neben der Unterstützung der Mannschaft für sämtliche Busse zu den Auswärtsspielen, Choreographien, Fanartikel und Kartenvorverkäufe verantwortlich.

Sonstiges

Seit 2014 kommt es einmal pro Saison (meist als Auftaktspiel) zum sogenannten Teddy Bear Toss, bei dem Fans der Indians Plüschtiere auf die Eisfläche werfen. Alle Kuscheltiere werden im Anschluss einer Hilfsorganisation gespendet.<ref>Vgl. Roma Domin: Fliegende Kuscheltiere! Teddy Bear Toss in Memmingen auf der Internetseite der Hilfsorganisation humedica e. V.; abgerufen am 9. September 2016</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Plüschtiere für den guten Zweck: ECDC und Humedica wiederholen am 9.10. gegen Pegnitz den „Teddy Bear Toss“ (Memento vom 15. September 2016 im Internet Archive) auf der Internetseite des ECDC Memminingen; abgerufen am 9. September 2016</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Danke, Memmingen! ECDC-„Teddy Bear Toss“ ein überwältigender Erfolg – 1244 Plüschtiere gesammelt (Memento vom 15. September 2016 im Internet Archive) auf der Internetseite des ECDC Memminingen; abgerufen am 9. September 2016</ref><ref>Teddy Bear Toss beim Heimspiel am Freitag. In: schwaebische.de. 26. Oktober 2023, abgerufen am 7. Februar 2024.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Oberliga Nord
Logo der OL Nord

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Oberliga Süd
Logo der OL Süd

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