My Darkest Hate
| My Darkest Hate | |
|---|---|
My Darkest Hate beim Rock unter den Eichen 2017 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Death Metal |
| Website | http://www.mydarkesthate.de/ |
| Gründungsmitglieder | |
| René Pfeiffer (bis 2001) | |
Gitarre |
Jörg M. Knittel |
| Aktuelle Besetzung | |
Gitarre |
Jörg M. Knittel |
| Wolfgang Nillies (ab 2025) | |
Gesang |
Claudio Enzler (ab 2006) |
| Mario Henning (ab 2024) | |
| Gustavo Enzler (ab 2025) | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gesang |
Chris Simper (ab 2001) |
Gitarre |
Oliver Grosshans (ab 2001) |
Bass |
Oliver Schort (ab 2001) |
Bass |
Andreas Siegl (ab 2006) |
Gitarre |
Jonas Khalil (ab 2016) |
| Roberto Palacios (ab 2008) | |
Schlagzeug |
Klaus Sperling (ab 1999) |
My Darkest Hate ist eine deutsche Death-Metal-Band. Einziges konstantes Mitglied ist Gitarrist Jörg M. Knittel. Die Band steht aktuell bei Massacre Records unter Vertrag und hat bislang sechs Studioalben veröffentlicht.
Geschichte
Gegründet wurde die Band von Jörg M. Knittel (ehemals Sacred Steel) in den 1990er Jahren mit dem Ziel, Death Metal zu spielen. In den folgenden Jahren suchte Knittel nach weiteren Band-Mitgliedern und nahm schließlich 1998 mit Sänger René Pfeiffer und mit Hilfe eines Drum-Computers das Demo Blood Pounding Black auf. 1999 wurde die Besetzung mit Schlagzeuger Klaus Sperling (u. a. Ex-Primal Fear) und Gitarrist Oliver Grosshans (Ex-Sacred Steel) vervollständigt und im Oktober 2000 wurde das Debütalbum Massive Brutality aufgenommen. Es erschien im April 2001 bei Vile Music / Zomba. Im Sommer 2001 verließ René Pfeiffer die Band aufgrund einer massiven Tinnitus-Erkrankung und beendete seine musikalische Karriere. Für ihn kam Sänger Chris Simper, E-Bassist wurde Oliver Schort. Das zweite Studioalbum To Whom It May Concern erschien 2002 über Massacre Records und die Band spielte im Sommer des Jahres auf bekannten Festivals wie dem Party.San und dem Summer Breeze. Es erschienen bei Massacre Records mit At War (Februar 2004) und Combat Area (März 2006) zwei weitere Studioalben, bevor die Band für längere Zeit pausierte.
Zwar war diese Pause beabsichtigt, allerdings sollte sie nicht bis 2016 andauern.<ref name="rh355">Patrick Schmidt: My Darkest Hate: Zieh die Zügel an! In: Rock Hard. Nr. 355, Dezember 2016, S. 96.</ref> Während der Pause fanden verschiedene Besetzungswechsel statt, 2006 verließ Chris Simper die Band und wurde durch Claudio Enzler (Sacrificium, Thy Bleeding Skies) ersetzt und 2008 ersetzte Roberto Palacios (Insanity, Chinchilla) den Bassisten Oliver Schort. Außerdem bestritt die Band gelegentliche Live-Auftritte, und 2014 begann Knittel mit dem Schreiben neuer Lieder.<ref name="rh355" /> Im Herbst 2016 erschien das nächste Studioalbum Anger Temple, nun mit Jonas Khalil statt Oliver Grosshans an der Gitarre. Auch diesmal folgte eine längere Pause, die Knittel auf äußere Umstände wie Besetzungswechsel, die Corona-Pandemie und persönliche Lebensumstände zurückführte.<ref name="rh463">Patrick Schmidt: My Darkest Hate: Schwäbisch zum Quadrat. In: Rock Hard. Nr. 463, Dezember 2025, S. 84.</ref> Um 2020 begann Knittel, neue Stücke zu schreiben. Die Aufnahmen zum Album fanden im Tonstudio von Andy Classen statt, wo rund 20 Jahre zuvor bereits Combat Area aufgenommen wurde. Das Album Rust And Bones erschien Ende 2025 und enthält mit Flammenland den ersten deutschsprachigen Titel der Band. Mit TZ von der Mundart-Grindcoreband Muggeseggel und Dave Ingram von Benediction sind zudem erstmals Gastsänger vertreten.<ref name="rh463" />
Diskografie
- Blood Pounding Black (1998, Demoaufnahme)
- Massive Brutality (2001, Vile Music / Zomba)
- To Whom It May Concern (2002, Massacre Records)
- At War (2004, Massacre Records)
- Combat Area (2006, Massacre Records)
- Anger Temple (2016, Massacre Records)
- Rust And Bones (2026, Massacre Records)
Weblinks
Belege
<references />