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Andreas Deja

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Datei:Andres deja.jpg
Andreas Deja bei den Annie Awards 2006

Andreas Deja (* 1. April 1957 in Danzig) ist ein deutsch-US-amerikanischer Trickfilmzeichner polnischer Herkunft. Heute lebt Deja in Los Angeles.

Leben

Der 1957 in Danzig geborene Deja wuchs ab 1958 in Dinslaken auf, wo er das Theodor-Heuss-Gymnasium besuchte und der Künstler und Kunsterzieher Alfred Grimm sein Lehrer war.<ref>Bettina Schack: Deja - eine Disney-Legende aus Dinslaken, Rheinische Post, 6. April 2021, zitiert auf der Seite des Heimatvereins Dinslaken.</ref> Bereits im Alter von 11 Jahren schrieb Deja, fasziniert von Disney's damals herausgebrachten Film Das Dschungelbuch,<ref>Jory Aranda: Diese Disney-Bösewichte haben geheime Wurzeln in Duisburg. 28. Oktober 2025, abgerufen am 29. Oktober 2025.</ref> an die Walt Disney Company und erhielt Hinweise zur Ausbildung zum Trickfilmzeichner als Antwort.<ref>Ralf Schreiner: "Traumziel Hollywood", Rheinische Post, 16. Juli 2009.</ref> In Folge brachte er sich viele Fähigkeiten selbst bei, unter anderem durch das Zeichnen von Tieren im Zoo Duisburg.<ref>Jory Aranda: Diese Disney-Bösewichte haben geheime Wurzeln in Duisburg. 28. Oktober 2025, abgerufen am 29. Oktober 2025.</ref> Nach dem Abschluss seines Grafikstudiums an der Folkwang Hochschule in Essen bewarb er sich 15 Jahre später erneut, wurde zu einem Probezeichnen eingeladen und arbeitet seitdem für die Disney Studios.

Zu seinen Arbeiten für die Walt Disney Productions zählen seine Beiträge zu den Filmen Taran und der Zauberkessel (1985), Basil, der große Mäusedetektiv (1986), Arielle, die Meerjungfrau (1989) und Der Prinz und der Bettelknabe (1990). 1988 zeichnete er verschiedene Trick-Sequenzen für den Film Falsches Spiel mit Roger Rabbit. Chefzeichner war er unter anderem für die Filme Die Schöne und das Biest (1991), Aladdin (1992), Der König der Löwen (1994), Hercules (1997) und Lilo & Stitch (2002).

Seit 1987 ist Deja Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und damit Jurymitglied bei der Verleihung der Oscars. Im Februar 2007 wurde er mit dem Winsor McCay Award der Annie Awards ausgezeichnet.

Deja ist offen homosexuell.<ref>Seymour, Craig <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Yep, Theyr’e Gay“ (Memento vom 10. November 2011 im Internet Archive) (6. Oktober 2000)</ref> Seine sexuelle Orientierung wurde bisweilen in Bezug auf die Entwicklung einiger Disney-Figuren diskutiert (vgl. Queer-Coding).<ref>Gail Dines, Jean McMahon Humez: Gender, Race, and Class in Media. A Text-reader, S. 209. Sage Publications, August 2002, ISBN 978-0-7619-2261-2, Peter Schweizer: The Mouse Betrayed. S. 148. Regnery Publishing, September 1998, ISBN 0-89526-387-4, Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2 oder Daniela Elser: „Gay families in Disney movies only a matter of time, says Lion King animator Andreas Deja“ (4. März, 2011)</ref>

Filme (Auswahl)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Andreas Deja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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