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John Olden

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John Frederick Olden, auch John F. Olden, geboren als Friedrich Arzt (* 3. Oktober 1918 in Wien; † 12. September 1965 in Bullenhausen) war ein österreichisch-britischer Fernsehregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor, dessen Inszenierungen deutsche Fernsehgeschichte machten.

Leben

Datei:Grab Inge Meysel.jpg
Grab von John Olden und Inge Meysel auf dem Friedhof Ohlsdorf

John Olden erhielt Schauspielunterricht und bekam anschließend ein Engagement am Volkstheater in Wien. Er betätigte sich zudem als Kabarettist. Er emigrierte 1939 nach London und nahm als britischer Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Anschließend kam er 1945 als britischer Theateroffizier nach Deutschland, wo er sich am Wiederaufbau der zerstörten Hamburger Bühnen beteiligte. Im Jahr 1949 erhielt er eine Lizenz für die Produktion von Spielfilmen und gründete „Sphinx-Film GmbH“, die jedoch 1949/50 nur zwei Filme (Meine Nichte Susanne und Cuba-Cocktail) produzierte.<ref>Sphinx-Film GmbH (Hamburg) auf filmportal.de, abgerufen am 15. Mai 2013.</ref> Danach betätigte er sich zunächst als Funkregisseur und Produzent für Fernsehsendungen beispielsweise Maxim auf Reisen oder 1:0 für … Düsseldorf mit Peter Frankenfeld.

Von 1953 bis 1965 inszenierte er für den NDR über 40 Fernsehspiele, insbesondere Komödien und Lustspiele. John Olden heiratete 1956 die Schauspielerin Inge Meysel.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fernsehmuseum-hamburg.deOlden, John (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf fernsehmuseum-hamburg.de, abgerufen am 15. Mai 2013.</ref> Seit 1960 hatte er den Posten des Oberspielleiters im Fernsehhaus des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg inne. Er starb 1965 während der Dreharbeiten von Die Gentlemen bitten zur Kasse an einem Herzanfall.<ref>Meldung vom 22. September 1965: Gestorben John Olden auf spiegel.de, abgerufen am 15. Mai 2013.</ref> Er ruht auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg neben seiner Frau.

1966 wurde er postum für Die Gentlemen bitten zur Kasse mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet, den Preis nahm seine Frau im Verlagshaus Axel Springer in Berlin entgegen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DIE GOLDENE KAMERA 1966 - 12. Januar 1967 (Memento vom 9. Februar 2011 im Internet Archive) auf goldenekamera.de, abgerufen am 15. Mai 2013.</ref>

Filmografie (Auswahl)

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Literatur

  • Wolfgang Jacobsen: Olden, John. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 19. Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).
  • Olden, John F., in: Frithjof Trapp, Bärbel Schrader, Dieter Wenk, Ingrid Maaß: Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933 - 1945. Band 2. Biographisches Lexikon der Theaterkünstler. München : Saur, 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 708

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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