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Spechtritz

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Spechtritz
Stadt Rabenau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Spechtritz 50° 57′ N, 13° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 57′ 0″ N, 13° 38′ 7″ O
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Höhe: 334 (300–365) m
Eingemeindung: 1. März 1973
Postleitzahl: 01734
Vorwahl: 0351
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Karte
Lage von Spechtritz in Rabenau
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Spechtritz ist ein Ortsteil der Kleinstadt Rabenau im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Geografie

Spechtritz ist ein Waldhufendorf, das sich in nordöstliche Richtung von einer Hochfläche zur Roten Weißeritz hinunter erstreckt. Der Ort liegt auf ca. 330 m Meereshöhe und befindet sich am untersten Rand des Osterzgebirges. In Spechtritz leben etwa 300 Einwohner (2004).

Nachbarorte
Lübau Rabenau
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Oelsa
Borlas Seifersdorf

Geschichte

Das um 1300 angelegte Waldhufendorf wurde unter der Bezeichnung Speckhart (Etymologie: Specht + Hardt) erstmals im Jahr 1450 urkundlich erwähnt. 1516 kam die slawisch klingende Bezeichnung Spechtritz in Erwähnung. Zu dieser Zeit lag die Grundherrschaft beim Rittergut Berreuth, danach war es Amtsdorf des Amts Dippoldiswalda. Spechtritz war bis 1973 zur Kirche Seifersdorf gepfarrt, danach zur Kirche Rabenau.

Spechtritz gehörte ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde, ab 1952 zum Kreis Freital. 1973 wurde Spechtritz zur Stadt Rabenau eingemeindet. Für lokale Belange existiert nach der sächsischen Gemeindeordnung ein Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher.

Einwohnerentwicklung

In den Jahren 1552 teilten sich die Einwohner in sogenannte 7 besessene Mann und 5 Inwohner und 1764 in 19 besessene Mann und 3 Häusler.

Jahr 1552 1764 1834 1871 1890 1910 1925 1939 1946 1950 1964
Einwohner 12 22 150 180 214 284 277 306 380 355 296

Quelle:<ref>HOV Sachsen: Einwohnerentwicklung von Spechtritz</ref>

Wirtschaft und Verkehr

Spechtritz war jahrhundertelang landwirtschaftlich geprägt. Bekannt ist Spechtritz für sein holzverarbeitendes Handwerk (Stuhlbau, Volkskunst). Entlang der Roten Weißeritz befanden sich bis zum Hochwasser 2002 die Reste der Spechtritzmühle und der Korkfabrik in der sogenannten Felsenmühle. Diese Gebäude wurden 2006 bzw. 2008 abgerissen und die Flächen renaturiert.

Spechtritz besitzt einen Haltepunkt an der Weißeritztalbahn. Gemeindestraßen führen nach Rabenau und Borlas.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Jedes Jahr am ersten Advent wird in Spechtritz eine große Freiluft-Weihnachtspyramide am unteren Ortseingang feierlich in Betrieb genommen. Das in der Ortsmitte stehende Kriegerdenkmal wurde am 31. Juli 1921 eingeweiht.<ref>Paul Jehne: Spechtritz. In: Weißeritz Zeitung. SLUB, 12. August 1921, abgerufen im Jahr 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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