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Stadtwald

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Stadtwald Eilenriede mit Graben- und Wallrest der mittelalterlichen Landwehr

Mit Stadtwald oder Stadtforst wird ein Wald bezeichnet, der sich im Besitz einer Stadt befindet. In Deutschland handelt es sich in der Regel um Körperschaftswald nach § 3 Bundeswaldgesetz. Zur Erholung der Stadtbewohner weisen Stadtwälder meist eine höhere Dichte von Freizeiteinrichtungen wie Spielplätze, Gaststätten, Reit- und Wanderwege auf.

Deutsche Stadtwälder

Zu den bekanntesten Stadtwäldern gehören in Deutschland der Tiergarten (210 ha) in Berlin sowie die zum insgesamt 28.500 ha großen Berliner Stadtforst zählenden Waldgebiete Grunewald (ca. 3.000 ha) und Köpenicker Forst (ca. 6.500 ha), der Frankfurter Stadtwald (3.866 ha), die Dresdner Heide (6.133 ha) und die Rostocker Heide (6.004 ha), die sogar zu den größten der Welt gehören. Der Duisburger Stadtwald bildet zusammen mit dem Broich-Speldorfer Wald in Mülheim an der Ruhr, dem Duisburger Sportpark und der Duisburger Huckinger Mark ein zusammenhängendes Waldgebiet von etwa 3.000 ha. Der Leipziger Auwald gehört zu den größten erhaltenen Auwaldbeständen in Mitteleuropa.

Stadtwälder in Europa (Auswahl)

Stadtwälder in Deutschland (Auswahl)

Frankreich

Österreich

Polen

Schweiz

Stadtwälder in den USA

Weblinks

Wiktionary: Stadtwald – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />