Zum Inhalt springen

Tabea Zimmermann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Februar 2026 um 21:25 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Tabea Zimmermann by Marco Borggreve.jpg
Tabea Zimmermann (2007)

Tabea Zimmermann (* 8. Oktober 1966 in Lahr) ist eine deutsche Bratschistin und Hochschullehrerin.

Leben und Wirken

Tabea Zimmermann begann an der Musikschule ihrer Heimatstadt Lahr mit dem Bratschenspiel bereits als Dreijährige und mit dem Klavierspiel als Fünfjährige. Als ihren wichtigsten Lehrer bezeichnet sie Dietmar Mantel, der sie über zehn Jahre lang unterrichtete.<ref>„Aber am allerwichtigsten war mein erster Lehrer an der Musikschule Lahr: Dort habe ich zehn Jahre lang tollsten Anfangsunterricht gehabt bei Dietmar Mantel. Die Basis, die er gelegt hat, die Grundeinstellung zur Musik und die Flexibilität, die er mir antrainiert hat, das ganz genaue Hören, das Abstimmen von Intonation – gleich im kleinsten Kindesalter habe ich das mit der musikalischen Muttermilch aufgesogen. Meine größte Dankbarkeit gilt meinem ersten Lehrer“ (Gespräch mit Maja Ellmenreich beim Deutschlandfunk, 26. Januar 2020, download auf evs-musikstiftung.ch).</ref> Sie studierte Bratsche bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg, schloss ihr Studium 1985 an der Musikhochschule in Saarbrücken ab und perfektionierte sich ab 1986 bei Sándor Végh am Mozarteum in Salzburg. Während ihres Studiums nahm sie an internationalen Wettbewerben teil und gewann erste Preise in Genf (1982), Budapest (1984) und am Internationalen Bratschenwettbewerb Maurice Vieux in Paris (1983). Hierauf erhielt sie ein Instrument des französischen zeitgenössischen Geigenbauers Étienne Vatelot, auf der sie seitdem spielte. 2019 wechselte sie auf ein maßgefertigtes Instrument des Geigenbauers Patrick Robin.

Von 1987 bis 1989 unterrichtete sie als jüngste Professorin Deutschlands an der Musikhochschule Saarbrücken. 1994 übernahm sie die Bratschenklasse der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, seit Oktober 2002 bis Anfang 2023 war sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin; zum Sommersemester 2023 kehrte sie als Professorin für Viola und Kammermusik an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) zurück.

Seit 2024 ist Tabea Zimmermann Mitglied der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft (Casino Gesellschaft von 1802).

Von 1987 bis zu dessen frühem Tod im Jahr 2000 gab Tabea Zimmermann mit ihrem ersten Ehemann, dem israelischen Dirigenten David Shallon, regelmäßig Konzerte. Mit ihm hat sie zwei Söhne. Danach war sie mit dem US-amerikanischen Dirigenten Steven Sloane verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat.

2011 wurde Tabea Zimmermann in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste gewählt. Sie ist 2022 zur Präsidentin des Stiftungsrates der Hindemith-Stiftung gewählt worden.

Tabea Zimmermann lebt mit ihren drei Kindern in Berlin.

Auszeichnungen

Tabea Zimmermann erhielt nachfolgende Auszeichnungen:

Weblinks

Commons: Tabea Zimmermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Benjamin Britten (1974) | Olivier Messiaen (1975) | Mstislaw Rostropowitsch (1976) | Herbert von Karajan (1977) | Rudolf Serkin (1978) | Pierre Boulez (1979) | Dietrich Fischer-Dieskau (1980) | Elliott Carter (1981) | Gidon Kremer (1982) | Witold Lutosławski (1983) | Yehudi Menuhin (1984) | Andrés Segovia (1985) | Karlheinz Stockhausen (1986) | Leonard Bernstein (1987) | Peter Schreier (1988) | Luciano Berio (1989) | Hans Werner Henze (1990) | Heinz Holliger (1991) | H. C. Robbins Landon (1992) | György Ligeti (1993) | Claudio Abbado (1994) | Sir Harrison Birtwistle (1995) | Maurizio Pollini (1996) | Helmut Lachenmann (1997) | György Kurtág (1998) | Arditti Quartet (1999) | Mauricio Kagel (2000) | Reinhold Brinkmann (2001) | Nikolaus Harnoncourt (2002) | Wolfgang Rihm (2003) | Alfred Brendel (2004) | Henri Dutilleux (2005) | Daniel Barenboim (2006) | Brian Ferneyhough (2007) | Anne-Sophie Mutter (2008) | Klaus Huber (2009) | Michael Gielen (2010) | Aribert Reimann (2011) | Friedrich Cerha (2012) | Mariss Jansons (2013) | Peter Gülke (2014) | Christoph Eschenbach (2015) | Per Nørgård (2016) | Pierre-Laurent Aimard (2017) | Beat Furrer (2018) | Rebecca Saunders (2019) | Tabea Zimmermann (2020) | Georges Aperghis (2021) | Olga Neuwirth (2022) | George Benjamin (2023) | Chin Un-suk (2024) | Simon Rattle (2025) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Gidon Kremer (1982) | Edgar Krapp (1983) | Alfred Brendel (1984) | Brigitte Fassbaender (1985) | Albert Mangelsdorff (1986) | Carl Dahlhaus (1987) | Heinz Holliger (1988) | Ludwig Güttler (1989) | Chick Corea (1990) | Aribert Reimann (1991) | Georg Solti (1992) | Harry Kupfer (1993) | Brian Eno (1994) | Tabea Zimmermann (1995) | Wolfgang Niedecken (1996) | Hans Zender (1997) | Peter Herbolzheimer (1998) | Michael Gielen (1999) | Klaus Doldinger (2000) | Dietrich Fischer-Dieskau (2001) | keine Verleihung (2002) | Walter Levin (2003) | Udo Lindenberg (2004) | György Ligeti (2005) | Peter Gabriel (2006) | Péter Eötvös (2007) | Paquito D’Rivera (2008) | José Antonio Abreu (2009) | Keith Emerson (2010) | Anne Sofie von Otter (2011) | John McLaughlin (2012) | Marie-Luise Neunecker (2013) | Ernie Watts (2014) | Peter Sadlo (2015) | Al Jarreau (2016) | David Garrett (2017) | Bundesjazzorchester (2018) | Quatuor Ébène (2019) | Peter Maffay (2020) Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein