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Berglauf

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Der Berglauf ist ein Laufwettbewerb mit großen Höhenunterschieden. Typischerweise ist ein Berg oder eine markante Höhe das Ziel des Laufs oder wird von dem Lauf als Zwischenstation erreicht. Die Strecke verläuft oft auf Wegen und Bergpfaden (s. Traillauf), mitunter auch auf der Straße.

Datei:Jungfrau marathon 2004 kilometer 40.jpg
Kilometer 40 beim Jungfrau-Marathon in ca. 2000 Meter Höhe
Datei:Mountain running.JPG
Start eines Bergrennens in Norwegen
Datei:Mountain running pictogram.svg
Berglaufpiktogramm

Definitionen und unterschiedliche Formen

Es gibt keine einheitliche Definition eines Berglaufs. Die Form der Bergläufe hängt zumeist stark von geografischen Gegebenheiten und regionalen Gewohnheiten ab.

Bergläufe werden über verschiedene Distanzen, Höhendifferenzen und auf verschiedenem Untergrund angeboten. Daher spricht man gegebenenfalls auch von einem Bergmarathon (Länge 42,195 km und Höhendifferenz mindestens 1000 m), Ultraberglauf (Länge über 42,195 km; Höhendifferenz mindestens 2000 m) oder einem Straßenberglauf (Straßenlauf auf einen Berg). Für eine Deutsche Meisterschaft im Berglauf sollte ein Höhenunterschied von mindestens 800 m vom Start im Tal bis zum Ziel auf dem Berg vorliegen.

In Großbritannien ist es nicht unüblich, Bergläufe ohne Bindung an einen Weg auszuschreiben. Beim Lauf auf den Ben Nevis (Schottland, 1345 m) etwa ist es den Läufern auf großen Teilen der Strecke überlassen, sich selbst einen Weg auf den Gipfel zu suchen. Sofern sie mit dem Untergrund zurechtkommen, können sie dann querfeldein laufen, ähnlich wie bei einem Crosslauf oder Orientierungslauf.

Bergläufe werden in Deutschland in der Regel als Volksläufe angeboten.

Nachfolgend die Definitionen der weltweiten Verbände:

WMRA

Die World Mountain Running Association organisiert die Berglauf-Langstrecken-Weltmeisterschaften. Deren Strecken sind höchstens 45 km lang und müssen mindestens 1600 m Aufstieg beinhalten. Ein männlicher Eliteläufer sollte die Strecke in einer Zeit zwischen 105 und 240 Minuten bewältigen können. Der Wettkampf ist in wechselnde Wettbewerbe eingegliedert, z. B. den Jungfrau-Marathon in den Jahren 2007 und 2011.

UTMB

Die World Series der Ultra-Trail du Mont-Blanc findet zwar im Gebirge statt, definiert die Strecken aber primär nach Länge (20, 50, 100 km und 100 Meilen). Für die Qualifikation für den Final in Chamonix ist ein statistischer Wert maßgebend, berechnet aus der Zeit des schnellsten Läufers, der Länge des Laufs, des Aufstiegs und des Abstiegs.

International Skyrunning Federation (Skyrunner World Series)

Jeder Lauf muss eine durchschnittliche Steigung von mindestens 6 Prozent aufweisen, und mindestens 5 Prozent der Gesamtdistanz muss eine Steigung von mindestens 30 Prozent haben. Weniger als 15 Prozent der Strecke dürfen asphaltiert sein.

Nur hinauf oder auch herunter?

Ein jahrzehntealter Zwist dreht sich unter Bergläufern um die Frage, ob ein Berglauf als Bergauf-Lauf mit Start im Tal und Ziel auf dem Berg, oder als Bergauf-Bergab-Lauf mit Start und Ziel im Tal auszutragen ist. International befürworten traditionell Italiener und Engländer Läufe mit Bergab-Strecken, während die Schweiz, Österreich und Deutschland reine Bergauf-Strecken bevorzugen.

Ein reiner Bergauf-Lauf hat etwa den Vorteil, dass er eine wesentlich bessere Prüfung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer darstellt, und ein Gipfelziel motiviert die Läufer besser. Hinzu kommt, dass die Verletzungsrisiken geringer sind und dass Bergauf-Läufe für Anfänger einfacher sind. Auf der anderen Seite schafft erst ein Bergauf-Bergab-Lauf (oder sogar ein reiner Bergab-Lauf) einen deutlichen Unterschied zu herkömmlichen Laufwettbewerben: Das Gefälle erfordert eine angepasste Lauftechnik, es belastet zusätzliche Muskelgruppen, und der Abstieg erfordert wegen der Verletzungsgefahr eine hohe Aufmerksamkeit, die man trotz starker Ermüdung aufbringen muss. Es kann auch eine Parallele zum Bergsteigen gezogen werden, wo der sichere Abstieg ein unabdingbarer Teil des Sports darstellt.

Für die Berglauf-Weltmeisterschaften und Berglauf-Europameisterschaften wurde ein Kompromiss gefunden: Im jährlichen Wechsel wurden die Meisterschaften abwechselnd auf einer reinen Bergauf-Strecke und ein Jahr später auf einer Bergauf-bergab-Strecke ausgerichtet. Seit 2021 werden die Berg- und Traillauf-Weltmeisterschaften zweijährlich im Wechsel mit den Berg- und Traillauf-Europameisterschaften als kombiniertes Event beider Berglauf-Disziplinen ausgetragen.

Gesundheitliche Aspekte

Der Berglauf besitzt wie der gesamte Laufsport zahlreiche positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat. Speziell das Bergauf-Laufen fördert konditionelle Elemente bei einer geringen Belastung für Knochen und Gelenke. In alpinen Höhen und bei schlechten Wegverhältnissen sind Trittsicherheit und ein guter Trainingszustand Voraussetzungen für einen Berglauf.

Umstritten ist das Bergab-Laufen. Seine Gegner weisen auf die starken Belastungen der Gelenke und exzentrischen Muskelbelastungen hin. Befürworter argumentieren, dass trainierte Spitzensportler auch diese Belastungen verkraften würden und die Verletzungsanfälligkeit in der Praxis nicht so groß sei, wie oft prophezeit würde.

Unterkühlung und Erschöpfung führten im Sommer 2008 zum Tod von zwei Bergläufern<ref>Focus: Tod durch Unterkühlung</ref> und mehreren Verletzten während des Zugspitz-Extremberglaufs. Daraufhin forderte Reinhold Messner ein Verbot solcher Rennen.<ref>Focus: Bergsteiger will Extremläufe abschaffen</ref> Kritiker aus der aktiven Berglaufszene werfen ihm diesbezüglich zu wenig Hintergrundwissen über diese Sportart vor<ref>Zugspitzlauf</ref>, andere plädieren eher für eine rigorosere Reglementierung und leistungsorientierte Ausdünnung des zu großen und somit oft bergunerfahrenen Starterfeldes von bspw. circa 600 Teilnehmern beim sehr schwierigen Zugspitzlauf. Enorme Zeitdifferenzen zwischen Topläufern (Zieldurchgang circa zwei Stunden) und das Feld abschließenden „Hobbyläufern“ (circa fünf Stunden), bedingt durch langanhaltendes erschöpfungsbedingtes Gehen (was zu starkem Auskühlen des zuvor überhitzten Körpers führt) provozierten bei Wetterumschwüngen, wie sie selbst im Hochsommer mit plötzlichem Schneefall nicht selten sind, lebensbedrohliche Situationen. Qualifikationskriterien wie Startnachweise bei anderen schwierigen Berglaufveranstaltungen und/oder ein Zeitlimit an Zwischenstationen seien sinnvoller.

Längere Bergläufe schreiben, ähnlich wie Ultramarathons in abgelegenen Gebieten, einen Rucksack, zusätzliche Bekleidung und einen Wasser- und Nahrungsvorrat vor.

Bergläufe in den Alpen

Die namhaftesten europäischen Bergläufe finden in den Alpen statt. Zu den bedeutendsten Läufen gehören die Stationen des internationalen Berglauf-Grand-Prix der WMRA (World Mountain Running Association), der jährlich als Serie von vier bis sechs Wettbewerben ausgetragen wird.

Deutschland

Frankreich

Italien

Liechtenstein

Österreich

Schweiz

Slowenien

Bergläufe in Deutschland (außerhalb der Alpen)

Bergläufe finden auch in einigen deutschen Mittelgebirgen statt, von denen z. B. der Schwarzwald und der Harz deutliche Höhenunterschiede aufweisen. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es einige populäre Bergläufe, die in der Laufserie Pfälzer Berglaufpokal zusammengefasst werden.

Pfalz
Schwarzwald
Erzgebirge
Harz
Siebengebirge
Sonstige

Spanien

Etappenrennen

Mittlerweile gibt es in dieser Sportart auch Etappenrennen. Das wohl bekannteste ist der Transalpine-Run, der in acht Etappen über die Alpen führt. In diesen acht Tagen überwinden die Starter, die in Zweierteams starten, fast 300 km und 20.000 Höhenmeter (im Anstieg). Weiters gibt es noch den Transrockiesrun, der das Gegenstück in den amerikanischen Rocky Mountains ist.

Berglauf-Weltmeisterschaften (1985–2020)

Die Ergebnisse wurden der Ergebnisseite der World Mountain Running Association entnommen.<ref> Ergebnisseite der World Mountain Running Association</ref>

Datei:Jonathan Wyatt (-2) beim Schneeberglauf 2008.jpg
Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt beim Schneeberglauf 2008

Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
1985 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Olivia Grüner ItalienDatei:Flag of Italy.svg Chiara Saporetti ItalienDatei:Flag of Italy.svg Guidina Dal Sasso
1986 EnglandDatei:Flag of England.svg Carol Greenwood ItalienDatei:Flag of Italy.svg Valentina Bottarelli SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gaby Schütz
1987 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Fabiola Rueda Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Christiane Fladt ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuliana Savaris
1988 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Fabiola Rueda SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gaby Schütz FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot
1989 FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Fabiola Rueda ItalienDatei:Flag of Italy.svg Manuela Di Centa
1990 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Beverley Redfern ItalienDatei:Flag of Italy.svg Maria Cocchetti SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Eroica Spiess
1991 FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot ItalienDatei:Flag of Italy.svg Manuela Di Centa FrankreichDatei:Flag of France.svg Annie Mougel
1992 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Gudrun Pflüger EnglandDatei:Flag of England.svg Sarah Rowell OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Sabine Stelzmüller
1993 FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Gudrun Pflüger EnglandDatei:Flag of England.svg Carol Greenwood
1994 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Gudrun Pflüger FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Dita Hebelková
1995 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Gudrun Pflüger FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot ItalienDatei:Flag of Italy.svg Nives Curti
1996 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Gudrun Pflüger FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Catherine Lallemand
1997 FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Jaroslava Bukvajová NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Melissa Moon
1998 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Dita Hebelková ItalienDatei:Flag of Italy.svg Matilda Ravizza NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Melissa Moon
1999 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Rosita Rota Gelpi PolenDatei:Flag of Poland.svg Izabela Zatorska NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Maree Bunce
2000 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Angela Mudge DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Birgit Sonntag PolenDatei:Flag of Poland.svg Izabela Zatorska
2001 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Melissa Moon TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtová PolenDatei:Flag of Poland.svg Izabela Zatorska
2002 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Svetlana Demidenko ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonella Confortola PolenDatei:Flag of Poland.svg Izabela Zatorska
2003 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Melissa Moon SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Angela Mudge SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Tracey Brindley
2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Rosita Rota Gelpi TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtová OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr
2005 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Kate McIlroy SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Tracey Brindley TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtová
2006 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Strähl FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot
2007 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtová OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Laura Haefeli
2008 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr ItalienDatei:Flag of Italy.svg Renate Rungger ItalienDatei:Flag of Italy.svg Elisa Desco
2009 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Valentina Belotti ItalienDatei:Flag of Italy.svg Maria Grazia Roberti Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Sarah Tunstall
2010 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr ItalienDatei:Flag of Italy.svg Valentina Belotti SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Strähl
2011 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kasie Enman RusslandDatei:Flag of Russia.svg Elena Rukhlyada FrankreichDatei:Flag of France.svg Marie-Laure Dumergues
2012 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr ItalienDatei:Flag of Italy.svg Valentina Belotti Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Morgan Arritola
2013 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alice Gaggi Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Emma Clayton ItalienDatei:Flag of Italy.svg Elisa Desco
2014 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Lucy Wambui Murigi Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Allison McLaughlin
2015 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Stella Chesang Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Emily Collinge Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Emma Clayton
2016 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr ItalienDatei:Flag of Italy.svg Valentina Belotti FrankreichDatei:Flag of France.svg Christel Dewalle
2017 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Lucy Wambui Murigi OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andrea Mayr Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Sarah Tunstall
2018 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Lucy Wambui Murigi SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Maude Mathys KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Viola Jelagat
2019 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Grayson Murphy FrankreichDatei:Flag of France.svg Élise Poncet Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Phillipa Williams
2020 wg. Covid-19-Pandemie abgesagt

Elisa Desco gewann das Rennen im Jahr 2009, wurde dann aber disqualifiziert, da in ihrer Blutprobe Erythropoietin (EPO) nachgewiesen wurde.<ref>Focus: Berglauf-Weltmeisterin Desco wegen Doping gesperrt. 16. Februar 2011</ref>

Männer

Jahr Gold Silber Bronze
1985 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alfonso Vallicella OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Stuhlpfarrer ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fausto Bonzi
1986 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alfonso Vallicella OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Stuhlpfarrer Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Charly Doll
1987 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jay Johnson OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Stuhlpfarrer Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Guido Dold
1988 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Tadello ItalienDatei:Flag of Italy.svg Davide Milesi EnglandDatei:Flag of England.svg Rod Pilbeam
1989 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Jairo Correa ItalienDatei:Flag of Italy.svg Costantino Bertolla ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Bortoluzzi
1990 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Costantino Bertolla OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Florian Stern ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Bortoluzzi
1991 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Jairo Correa FrankreichDatei:Flag of France.svg Jean-Paul Payet KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Francisco Sánchez
1992 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Schmuck FrankreichDatei:Flag of France.svg Jean-Paul Payet ItalienDatei:Flag of Italy.svg Costantino Bertolla
1993 EnglandDatei:Flag of England.svg Martin Jones Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Dave Dunham FrankreichDatei:Flag of France.svg Michel Humbert
1994 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Schmuck ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonio Molinari TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ladislav Raim
1995 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Lucio Fregona SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Tommy Murray ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco Toini
1996 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonio Molinari ItalienDatei:Flag of Italy.svg Severino Bernardini OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Helmut Schmuck
1997 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco De Gasperi ItalienDatei:Flag of Italy.svg Davide Milesi FrankreichDatei:Flag of France.svg Thierry Breuil
1998 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonio Molinari DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Guido Dold
1999 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco De Gasperi EnglandDatei:Flag of England.svg Richard Findlow ItalienDatei:Flag of Italy.svg Gino Caneva
2000 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hans Kogler SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Alexis Gex-Fabry
2001 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco De Gasperi ItalienDatei:Flag of Italy.svg Emanuele Manzi EnglandDatei:Flag of England.svg Billy Burns
2002 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt FrankreichDatei:Flag of France.svg Raymond Fontaine MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Ranulfo Sánchez
2003 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco De Gasperi OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Florian Heinzle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco Gaiardo
2004 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Tesfayouhanis Mesfin FrankreichDatei:Flag of France.svg Raymond Fontaine
2005 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt ItalienDatei:Flag of Italy.svg Gabriele Abate ItalienDatei:Flag of Italy.svg Davide Chicco
2006 KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Rolando Ortiz NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Tesfay Felfele
2007 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco De Gasperi EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Yohannes Tesfay EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Ermias Tesfazghi
2008 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Martin Toroitich TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ahmet Arslan
2009 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Geofrey Kusuro EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Azeria Teklay UgandaDatei:Flag of Uganda.svg James Kibet
2010 EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Samson Kiflemariam EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Azeria Teklay UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Geoffrey Kusuro
2011 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Max King TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ahmet Arslan ItalienDatei:Flag of Italy.svg Martin Dematteis
2012 EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Petro Mamu EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Azeria Teklay RusslandDatei:Flag of Russia.svg Andrey Safronov
2013 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Phillip Kiplimo UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Geffrey Kusuro UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Nathan Ayeko
2014 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Isaac Kiprop UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Daniel Rotich UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Kibet Soyekwo
2015 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Fred Musobo ItalienDatei:Flag of Italy.svg Bernard Dematteis Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Robbie Simpson
2016 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Joseph Gray MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Israel Morales TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Ahmet Arslan
2017 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Victor Kiplangat UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Joel Ayeko UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Fred Musobo
2018 UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Robert Chemonges UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Joel Ayeko UgandaDatei:Flag of Uganda.svg Victor Kiplangat
2019 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Joseph Gray ItalienDatei:Flag of Italy.svg Cesare Maestri TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Marek Chrascina
2020 wg. Covid-19-Pandemie abgesagt

Berglauf-Langstrecken-Weltmeisterschaften (2004–2020)

Die Ergebnisse wurden der Ergebnisseite der World Mountain Running Association entnommen.<ref> Ergebnisseite der World Mountain Running Association</ref>

Frauen

Jahr Gold Silber Bronze
2004 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Angeline Joly KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Marina Rodriguez FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot
2005 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Emma Murray OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Marion Kappuscinski FrankreichDatei:Flag of France.svg Isabelle Guillot
2006 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Emma Murray Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Danielle Ballengee Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Keri Nelson
2007 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Anita Haakenstad-Evertsen FrankreichDatei:Flag of France.svg Elena Kaledina FrankreichDatei:Flag of France.svg Jeanna Malkova
2008 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtova SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Angela Mudge AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Angela Bateup
2009 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Anna Pichrtova RusslandDatei:Flag of Russia.svg Evgeniya Danilova NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Anna Frost
2010 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Brandy Erholtz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kim Dobson NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Anna Frost
2011 EnglandDatei:Flag of England.svg Philippa Maddams IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Karen Alexander EnglandDatei:Flag of England.svg Helen Fines
2012 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Stevie Kremer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Sabine Reiner Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kim Dobson
2013 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonella Confortola ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ornella Ferrara PolenDatei:Flag of Poland.svg Anna Celinska
2014 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Allison McLaughlin Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Morgan Arritola Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Shannon Payne
2015 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Strähl FrankreichDatei:Flag of France.svg Aline Camboulives ItalienDatei:Flag of Italy.svg Catherine Bertone
2016 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Annie Conway ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antonella Confortola SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Lucija Krkoc
2017 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Silvia Rampazzo Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kasie Enman RumänienDatei:Flag of Romania.svg Denisa Dragomir
2018 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Charlotte Morgan PolenDatei:Flag of Poland.svg Dominika Stelmach ItalienDatei:Flag of Italy.svg Silvia Rampazzo
2019 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Cristina Simion FrankreichDatei:Flag of France.svg Adeline Roche FrankreichDatei:Flag of France.svg Blandine L’Hirondel
2020 wg. Covid-19-Pandemie abgesagt

Männer

Jahr Gold Silber Bronze
2004 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Ricardo Mejia DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Helmut Schiessl Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Billy Burns
2005 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Helmut Schiessl SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Anton Vencelj SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Daniel Bolt
2006 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Matt Carpenter Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Galen Burrell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Zac Freudenburg
2007 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt ItalienDatei:Flag of Italy.svg Hermann Achmüller ItalienDatei:Flag of Italy.svg Gerd Frick
2008 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Jethro Lennox EnglandDatei:Flag of England.svg Thomas Owens SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Mitja Kosovelj
2009 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marc Lauenstein NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Jonathan Wyatt Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Ricky Lightfoot
2010 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Glenn Randall SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Marc Lauenstein Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Rickey Gates
2011 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Mitja Kosovelj SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Tom Owens SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Robbie Simpson
2012 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Markus Hohenwarter SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Mitja Kosovelj KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Hosea Tuei
2013 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Mitja Kosovelj WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Andrew Davies RumänienDatei:Flag of Romania.svg Ionut Zinca
2014 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Sage Canaday EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Azerya Teklay Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Andy Wacker
2015 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Tommaso Vaccina Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Andy Wacker ItalienDatei:Flag of Italy.svg Francesco Puppi
2016 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessandro Rambaldini ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco de Gasperi SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Mitja Kosovelj
2017 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Francesco Puppi ♦♦ SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Pascal Egli Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tayte Pollman
2018 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessandro Rambaldini TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Robert Krupička Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Joseph Gray
2019 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jim Walmsley ItalienDatei:Flag of Italy.svg Francesco Puppi SpanienDatei:Flag of Spain.svg Oriol Cardona Coll
2020 wg. Covid-19-Pandemie abgesagt

♦♦ Petro Mamu gewann das Rennen im Jahr 2017, wurde aber nachträglich disqualifiziert, da in seiner Blutprobe ein verbotenes Asthmamedikament nachgewiesen wurde.<ref> Berglauf-Langdistanz-Weltmeister Petro Mamu wegen eines verbotenen Asthma-Medikaments überführt. </ref>

Berg- und Traillauf-Weltmeisterschaften (ab 2021)

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Herausragende Sportler

  • Die Österreicherin Andrea Mayr wurde bislang sieben Mal<ref>Mayr krönt sich zum siebten Mal zur Berglauf-Weltmeisterin</ref> Weltmeisterin und zweimal Vizeweltmeisterin. Dies ist umso beachtlicher, als sie auch auf anderen Distanzen (10 Kilometer, Halbmarathon, Marathon) sowie in anderen Disziplinen (Skibergsteigen, Duathlon) zur nationalen und internationalen Elite zählt.
  • Der Neuseeländer Jonathan Wyatt gilt als der dominierende Bergläufer des letzten Jahrzehnts. Er wurde fünfmal Weltmeister, gewann fast alle namhaften Bergläufe und ist Inhaber zahlreicher Streckenrekorde.
  • Der Spanier Kilian Jornet ging 2007 mit dem Sieg in vier von sieben Rennen und 2008 mit dem Sieg bei drei von sechs Rennen jeweils als Gesamtsieger der Buff SkyRunner World Series der Federation for Sport at Altitude (FSA) hervor. Es gelang ihm als erstem Läufer, den UTMB dreimal (2008, 2009 und 2011) zu gewinnen.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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