Kesbern
Kesbern Stadt Iserlohn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(376)&title=Kesbern 51° 20′ N, 7° 42′ O
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| Höhe: | 435 m | |||||
| Fläche: | 13,12 km² | |||||
| Einwohner: | 376 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner2025">Stadt Iserlohn: Einwohnerzahlen 2025. (XLSX) Abgerufen am 17. März 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 58644 | |||||
| Vorwahlen: | 02352, 02371 | |||||
Lage von Kesbern in Nordrhein-Westfalen
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Kesbern ist ein Stadtteil von Iserlohn in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Die Stadt Iserlohn mit ihrem Stadtteil Kesbern liegt im Nordwesten des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Ende 2025 hatte Kesbern knapp 400 Einwohner.<ref name="Einwohner2025" />
Geschichte
Kesbern wurde 1432 im Iserlohner Urkundenbuch mit einem Hinricke Kesenbern erstmals erwähnt. Der Ort 1486 urkundlich mit in unsen ampt van Iserenloen to Kesserburen beschrieben. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Amt Iserlohn) hatten in der Aver Buyrschap die Steuerpflichtigen Hentzken to Kesberen und Evert to Kesberen jeweils vier Goldgulden Abgabe zu leisten.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 43 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486.</ref>
Im Jahr 1600 wird erstmals eine eigene Bauerschaft (Kesemer Burschafft) erwähnt. Als ein Brabecksches Gut wurde 1662 Rentrops Hof zu Kesbern bezeichnet. 1705 waren in der Keßberer Baurschafft 25 Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Iserlohn im Kataster verzeichnet. Darunter die zwei Königlichen Kammergüter Hof Püel und Hof Hesse. Das Königliche Gut Schepper zu Niedern Dahlhauß mit 60 Morgen der größte Hof in der Bauerschaft gab 50 Rtl. an Abgabe.<ref>Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister, Band 6, Münster 1980. Darin: Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705. Bearb. von Willy Timm, S. 381–382.</ref> 1717 erscheint erstmals der heutige Ortsname Kesbern. 1831 kamen Teile der Iserlohner Mark zu Kesbern.
1885 gab es in Kesbern 20 Wohnplätze, 83 Wohnhäuser, 96 Haushaltungen und 585 Einwohner.<ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Berlin 1887, S. 99, Online-Ausgabe.[1]</ref>
Die Deutung des Ortsnamens kann mit „Quelle, Wasserstelle bei einer Talmulde“ umschrieben werden. Was zur Lage des Ortes an einem Tal im Quellbereich des Lägerbachs passt.<ref>Flöer, Michael: Die Ortsnamen des Märkischen Kreises, Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB) 12, Bielefeld 2018, S. 217/18 (Kesbern).[2]</ref>
Bis 1974 gehörte die ehemalige Gemeinde Kesbern zum Amt Hemer im damaligen Kreis Iserlohn. Am 1. Januar 1975 wurde sie in die Stadt Iserlohn eingemeindet.<ref>§ 2 Sauerland/Paderborn-Gesetz</ref> Kesbern ist der südlichste Stadtteil von Iserlohn. Im Süden Kesberns befindet sich der Flugplatz Altena-Hegenscheid. Westlich des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Kesberner Kalkbuchenwald.
Wappen
Die Pflugscharen des Wappens der ehemaligen Gemeinde symbolisieren den ländlich-dörflichen Charakter Kesberns. Die Wolfsangeln bezeichnen die frühere Zugehörigkeit zum ehemaligen Amt Hemer. Die drei „Hügel“ stehen für das gebirgige Gebiet der früheren Gemeinde.
Weblinks
Einzelnachweise
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