Zum Inhalt springen

Subate

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Februar 2024 um 10:52 Uhr durch imported>M Huhn (bibliographische Angaben vervollständigt und berichtigt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Subate (dt. Subbath)
Wappen von Subate
Subate (Lettland)
Subate (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Augšdaugava
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 0′ N, 25° 54′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 0′ 11″ N, 25° 54′ 24″ O
 {{#coordinates:56,003055555556|25,906666666667|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code type=city
  }} 
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 5,32 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1917
Webseite: www.subate.lv
Datei:Subate cemetery.jpg
Der alte jüdische Friedhof in Subate

Subate (deutsch: Subbath) ist eine Stadt in Lettland nahe der Grenze zu Litauen. Subate liegt in Sēlija, dem östlichen Teil der Region Semgallen (lettisch: Zemgale), 40 km westlich von Daugavpils (deutsch: Dünaburg) und hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner (Stand ).<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geschichte

Im Jahr 1570 übertrug Gotthard Kettler, der erste Herzog von Kurland und Semgallen, der deutschbaltischen Familie Plater, die als Adlige im ganzen südöstlichen Lettland herrschten, einen Herrschaftssitz am See von Subate. So entstand Alt-Subbath. Nach der Gegenreformation trat die Familie Plater-Sybergs zum Katholizismus über. Als sie versuchte, auch ihre Leibeigenen zum Übertritt zu bewegen und den Lutheranern ihre Sankt-Georg-Kirche zu entziehen, gründeten diese auf der gegenüberliegenden Seeseite auf dem Grundbesitz des Hektor Friedrich von Sacken Neu-Subbath (lett. Jaunsubate). Erst 1894 vereinigten sich die beiden Orte.

Im späten 19. Jahrhundert machten Juden die Hälfte der Bevölkerung aus; 1914 hatte der Ort 2300 Einwohner. 1917 erhielt Subate das Stadtrecht. In der Stadt wurde hauptsächlich mit litauischem Flachs gehandelt; dieser Handel wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg bedeutungslos.

Fast alle Juden aus Subate wurden 1941 während der deutschen Besatzung durch SS-Einheiten unter Walter Stahlecker umgebracht.

Sehenswürdigkeiten

  • Die 1686 erbaute evangelisch-lutherische Kirche zu Subate repräsentiert in ihrem Stil die Bestrebungen der Kirche, einen idealen Raum für Gottesdienste zu schaffen, bei denen die Predigt im Mittelpunkt steht. Die Kirche wurde als Architekturdenkmal anerkannt.
  • Die katholische Kirche St. Michael wurde 1831 errichtet.

Berühmte Söhne und Töchter des Ortes

  • Armin von Gerkan (1884–1969), deutscher klassischer Archäologe und Bauforscher

Literatur

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
  • Arveds Švābe (Hrsg.): Latvju enciklopēdija, Bd. 3: Piejavs – Žvīgule. Trīs Zvaigznes, Stockholm 1955.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein