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Issoudun

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Issoudun
Datei:CoA civ FRA Issoudun ville.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Centre-Val de Loire
Département (Nr.) Indre (36)
Arrondissement Issoudun
Kanton Issoudun (Hauptort)
Gemeindeverband Pays d’Issoudun
Koordinaten 46° 57′ N, 2° 0′ OKoordinaten: 46° 57′ N, 2° 0′ O
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Höhe 122–161 m
Fläche
Einwohner 11.159 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 36100
INSEE-Code 36088
Website www.issoudun.fr
Datei:Issoudun tour blanche.jpg
Tour Blanche (Bergfried)

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Issoudun <templatestyles src="IPA/styles.css" />[i.su.dɛ̃] <phonos file="Fr-Paris-Issoudun.ogg"></phonos> ist eine französische Gemeinde mit 11.159 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Indre in der Region Centre-Val de Loire. Die Stadt wird vom Fluss Théols durchquert.

Geschichte

Auf halbem Weg zwischen Bourges und Châteauroux lag die gallische Siedlung Uxeldunum strategisch günstig. Sie wurde während der Eroberung durch Caesar zerstört und später neu aufgebaut. Auch in der Fehde zwischen Richard Löwenherz und Philipp August war der Ort umstritten, konnte jedoch diesen und anderen Bedrohungen standhalten. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde Issoudun ein Zentrum der Marienverehrung und ist noch heute ein Wallfahrtsort. Nach der Französischen Revolution verlor der Ort an Bedeutung. Als neue Hauptstadt für das Département Indre wurde Châteauroux ausgewählt.

Am 8. Dezember 1854 gründete Père Jules Chevalier in Issoudun die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare (Missionnaires du Sacré-Cœur d’Issoudun; kurz: M.S.C.) mit der Basilika Notre-Dame du Sacré-Cœur.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Issoudun am 10. September 1944<ref>Olivier Wieviorka, Cyriac Allard: Le Débarquement : Son histoire par l’infographie. Éditions du Seuil, Paris 2023, ISBN 978-2-02-154215-8, S. 165.</ref> von alliierten Truppen von der deutschen Besatzung befreit. Am 16. September 1944 ergab sich der deutsche General Botho Henning Elster mit 18.850 Soldaten und 754 Offizieren im Raum Issoudun und bewahrte sie so davor, in aussichtslosem Widerstand gegen die weit überlegenen alliierten Truppen „verheizt“ zu werden.

Seit 1950 ist die Region um Issoudun von vielen Kurzwellen-Radiosendern besiedelt, die französisches Radio ins Ausland übertragen. Die große Sendeanlage des Senderbetreibers TDF wird u. a. von Radio France Internationale, Radio Taiwan International, Radio Japan und einigen anderen internationalen sowie kleineren Rundfunksendern genutzt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2017
Einwohner 13.900 15.108 15.956 14.696 13.859 13.685 12.930 11.905
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Tour Blanche (Donjon aus dem 12. Jahrhundert)
  • Museum des Saint-Roch-Hospizes: Es befindet sich in einem im 12. Jahrhundert gegründeten und im 15. Jahrhundert neu errichteten Kloster. Das Gebäude umfasst eine Kapelle und einen Krankensaal aus dem 15. Jahrhundert sowie zwei Seitenflügel aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Persönlichkeiten

Sonstiges

Issoudun ist der Schauplatz der Handlung des Romans La Rabouilleuse von Honoré de Balzac.

2009 war die Gemeinde erstmals Etappenort der Tour de France.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juli 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.letour.fr</ref>

Weblinks

Commons: Issoudun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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