Sangliers
Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (französisch für «Wildschweine»), formell {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt, sind ein Jugendverband in der Schweiz, der sich im Rahmen der Jurafrage für den Verbleib des Berner Juras beim Kanton Bern einsetzt.
Organisation
Gemäss Satzung sind die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ein überparteilicher Verein, der das Ziel verfolgt, dass der französischsprachige Berner Jura beim Kanton Bern verbleibt. Sie setzten sich für die Erhaltung und Förderung der Zweisprachigkeit sowie für die Achtung der Demokratie ein. Insbesondere wollen sie «die Propaganda und die extremistischen Methoden» der jurassischen Separatistenbewegungen bekämpfen, allen voran der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Während die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in ihren Anfangsjahren bezüglich Militanz den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) beinahe ebenbürtig waren, setzen sie mittlerweile auf Gewaltlosigkeit und verurteilen illegale Aktionen.<ref>Présentation. Groupe Sanglier, abgerufen am 9. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ihre Organe sind die Delegiertenversammlung, das Leitungskomitee, die Bezirks-, Gebiets- und Sektionskomitees sowie die Finanzprüfungskommission. Vierteljährlich geben die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eine Zeitschrift mit Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) («Der Wildschweinrüssel») heraus. Es bestehen organisatorische und personelle Beziehungen zur antiseparatistischen Organisation {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).
Geschichte
Anlässlich des 150. Jubiläums der Zugehörigkeit des Jura zum Kanton Bern gründete Paul Gehler die Jungbürgerbewegung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Aus dem Wunsch heraus, die Gruppierung zu modernisieren und ihre Aktivitäten auszudehnen, erfolgte am 14. Dezember 1973 in Tramelan eine Neugründung unter dem Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Ihr erster Präsident war Jean-Paul Gehler, der sie zu einer Gegenbewegung zu den separatistischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) formte. Wiederholt kam es vor, während und nach den Juraplebisziten bei Veranstaltungen zu Schlägereien mit deren Anhängern und daraus resultierenden Sachbeschädigungen. Nachdem 1974 die Gründung des Kantons Jura feststand, versuchten die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), jegliche Einflussnahme der Separatisten in den bernisch gebliebenen südlichen Bezirken zu verhindern.
Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1977 zählte die Gruppe rund 4000 Mitglieder. Am 30. Juni 1979 versammelten sich 200 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in Tramelan, um das Denkmal des Dichters Virgile Rossel zu besuchen. Auf dem Rückweg wurden sie von radikalisierten Mitgliedern der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) mit Wurfgeschossen attackiert. Ausserhalb des Dorfes kam es daraufhin zu einer Massenschlägerei.<ref>Moser: Der Jurakonflikt. S. 50.</ref> Am 16. März 1980 hielt das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) seine Delegiertenversammlung im {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) im bernisch gebliebenen Cortébert ab, was die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als Provokation empfanden. Bereits zwei Wochen zuvor kündigten sie die Anwendung von Gewalt an, worauf der Bundesrat die Berner Kantonsregierung eindringlich dazu aufforderte, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Mehrmals versuchten die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), das Versammlungslokal zu stürmen, wurden aber von den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) daran gehindert. Unter dem Schutz der sich ansonsten sehr passiv verhaltenden Kantonspolizei konnten die Delegierten ihr Treffen beenden und wurden anschliessend zum Bahnhof begleitet.<ref>Moser: Der Jurakonflikt. S. 152–155.</ref>
Als Folge der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Tramelan und Cortébert mussten sich die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) in der Öffentlichkeit heftige Kritik gefallen lassen, worauf sie ihre Aktivitäten vorübergehend komplett einstellten. 1982 bauten Marc Houmard und Guillaume-Albert Houriet die Gruppierung neu auf. Houriet führte sie bis 2007 an und verpflichtete sie auf einen gewaltfreien Kurs.
Literatur
- Christian Moser: Der Jurakonflikt – eine offene Wunde der Schweizer Geschichte. NZZ Libro, Zürich 2020, ISBN 978-3-03810-463-6.
Weblinks
- Offizielle Website (französisch)
- Groupe Sanglier im Dictionnaire du Jura
Einzelnachweise
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