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Tubal

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Vorlage:Hinweisbaustein Tubal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Sohn Jafets (Vorlage:Bibel/Link), seine Brüder sind Gomer, Magog, Madai, Jawan, Mesech und Tiras.

Volk

Das von Tubal abstammende, gleichnamige Volk (Vorlage:Bibel/Link, Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link) lebte nördlich von Israel. Nach Ezechiel (Vorlage:Bibel/Link) waren Jawan, Tubal und Mesech Händler für Tyros, „für Menschenseelen und bronzene Geräte gaben sie deine Tauschwaren“. Tubal wird oft zusammen mit Mesech erwähnt (Vorlage:Bibel/Link). Nach dem Fall von Ägypten, Assur und Elam sieht der Prophet auch „… Mesech-Tubal und sein ganzer Prunk, Edom, die Fürsten des Nordens allesamt“ (Vorlage:Bibel/Link) ins Grab hinabsteigen. In der Weissagung gegen Sidon wird der Prophet aufgefordert, über den „Fürsten von Rosch, Mesech und Tubal“ weiszusagen (Ez 38,2). In der Weissagung gegen Gog (Vorlage:Bibel/Link) wird dieser Fürst von Rosch, Mesech und Tubal genannt, er und sein Heer finden sein Ende in Hamon Gog, und ihre Bögen dienen als Feuerholz. Jesaja erwähnt (Vorlage:Bibel/Link) diejenigen „die den Bogen spannen“, meist als Mesech gedeutet<ref>E. Dhorme: Les Peuples issus de Japhet d’après le chapitre X de la Genèse. 1932, S. 38.</ref> nach Tubal und Jawan.

Bereits 1897 will Jastrow<ref>Morris Jastrow Jr.: Mešek and Tabal. In: The American Journal of Semitic Languages and Literatures. Vol. 13, Nr. 3, 1897, ISSN 1062-0516, S. 217, Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).</ref> das Tabal der Inschriften von Chorsabad und der Annalen Sargons mit dem biblischen Tubal gleichsetzen. Die meisten Autoren setzen Tubal und das späthethitisch/luwische Königreich Tabal in der Osttürkei kommentarlos gleich<ref>so zum Beispiel: G. A. Wainwright: Asiatic Keftiu. In: American Journal of Archaeology. Vol. 56, Nr. 4, 1952, S. 196–212, hier S. 203; E. D. Phillips: The Scythian Domination in Western Asia: Its Record in History, Scripture and Archaeology. In: World Archaeology. Vol. 4, Nr. 2 = Nomads, 1972, ISSN 0043-8243, S. 129–138, hier S. 133; Michael C. Astour: Ezekiel’s Prophecy of Gog and the Cuthean Legend of Naram-Sin. In: Journal of Biblical Literature. Vol. 95, Nr. 4, 1976, ISSN 0021-9231, S. 567–579, hier S. 569; Maurits van Loon: The Place of Urartu in First-Millennium B.C. Trade. In: Iraq. Vol. 39, Nr. 2, 1977, ISSN 0021-0889, S. 229–231, hier S. 230; Moshe Elat: The Iron Export from Uzal (Ezekiel XXVII 19). In: Vetus Testamentum. Vol. 33, Nr. 3, 1983, ISSN 0042-4935, S. 323–330, hier S. 324; etc.</ref>.

Die mittelalterlichen Spanier führten ihren Ursprung auf Tubal zurück<ref>Peter Hoppenbrouwers: Medieval Peoples Imagined (= Working Papers European Studies Amsterdam 3). Opleiding Europese Studies – Universiteit van Amsterdam, Amsterdam 2005, S. 13.</ref>. Auch die Iberer in Georgien beanspruchten Tubal als ihren Ahnherren.

Literatur

Einzelnachweise

<references />