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(864) Aase

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Asteroid
(864) Aase
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2.20830 AE
Exzentrizität 0.190496
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 5.44930 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 7,2 km ± 0,4 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,24
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Karl Wilhelm Reinmuth
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1921 SB, 1944 RC, 1967 RA1, 1970 PC
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(864) Aase ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 30. September 1921 vom deutschen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl bei einer Helligkeit von 13,5 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt nach einer Figur aus dem Drama Peer Gynt des norwegischen Dichters und Dramatikers Henrik Ibsen (1828–1906).

Ursprünglich waren Nummer und Name einem Asteroiden zugewiesen worden, der am 13. Februar 1917 in Heidelberg entdeckt worden war. Der französische Astronom André Patry aus Nizza fand 1958, dass der zwischenzeitlich am 7. Dezember 1926 ebenfalls in Heidelberg entdeckte und in der Folge (1078) Mentha benannte Asteroid mit dem 1917 gefundenen Objekt identisch war. Das Minor Planet Center behielt daraufhin die Nummer und den Namen (1078) Mentha für dieses Objekt bei und gab die Nummer (864) frei. Diese wurde später der bis dahin noch unbenannten Entdeckung von Reinmuth zugeteilt.

Wissenschaftliche Auswertung

Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2012 für (864) Aase zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 7,3 km bzw. 0,24.<ref>J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, C. Nugent, M. S. Cabrera: Preliminary Analysis of WISE/NEOWISE 3-Band Cryogenic and Post-cryogenic Observations of Main Belt Asteroids. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 759, Nr. 1, L8, 2012, S. 1–8, doi:10.1088/2041-8205/759/1/L8 (PDF; 3,27 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 14. bis 19. Dezember 2007 auf dem Pic du Midi in Frankreich. Weitere Beobachtungen erfolgten im Mai 2009, Oktober 2010 und Februar 2011 am gleichen Ort und am Observatorium Borówiec in Polen. Die während insgesamt sieben Nächten aufgezeichneten Lichtkurven wurden zu einer Rotationsperiode von 3,2325 h ausgewertet.<ref>A. Kryszczyńska, F. Colas, M. Polińska, R. Hirsch, V. Ivanova, G. Apostolovska, B. Bilkina, F. P. Velichko, T. Kwiatkowski, P. Kankiewicz, F. Vachier, V. Umlenski, T. Michałowski, A. Marciniak, A. Maury, K. Kamiński, M. Fagas, W. Dimitrov, W. Borczyk, K. Sobkowiak, J. Lecacheux, R. Behrend, A. Klotz, L. Bernasconi, R. Crippa, F. Manzini, R. Poncy, P. Antonini, D. Oszkiewicz, T. Santana-Ros: Do Slivan states exist in the Flora family? I. Photometric survey of the Flora region. In: Astronomy & Astrophysics. Band 546, A72, 2012, S. 1–51, doi:10.1051/0004-6361/201219199 (PDF; 2,36 MB).</ref> Auch nach Messungen vom 18. Juni bis 10. Juli 2016 während fünf Nächten am Organ Mesa Observatory in New Mexico konnte eine Rotationsperiode von 3,2324 h h bestimmt werden.<ref>F. Pilcher: Rotation Period Determinations for 392 Wilhelmina and 854 Aase. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 44, Nr. 1, 2017, S. 9, bibcode:2017MPBu...44....9P (PDF; 178 kB).</ref>

Eine Auswertung der Daten des Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) aus den Jahren 2015 bis 2018 in einer Untersuchung von 2020 ergab für den Asteroiden eine Rotationsperiode von 3,232 h, darüber hinaus konnte eine taxonomische Zuordnung mit einer Wahrscheinlichkeit von 14 % für einen C-Typ und 86 % für einen S-Typ angegeben werden.<ref>N. Erasmus, S. Navarro-Meza, A. McNeill, D. E. Trilling, A. A. Sickafoose, L. Denneau, H. Flewelling, A. Heinze, J. L. Tonry: Investigating Taxonomic Diversity within Asteroid Families through ATLAS Dual-band Photometry. In: The Astrophysical Journal Supplement Series. Band 247, Nr. 1, 2020, S. 1–7, doi:10.3847/1538-4365/ab5e88 (PDF; 14,3 MB).</ref>

Aus photometrischen Messungen vom 14. und 15. April 2021 am Center for Solar System Studies (CS3) in Kalifornien und Colorado wurde zunächst eine Rotationsperiode von 3,240 h abgeleitet. In Verbindung mit archivierten Daten von ATLAS, der Zwicky Transient Facility (ZTF) am Palomar-Observatorium in Kalifornien und des United States Naval Observatory (USNO) in Arizona konnten zwei alternative Rotationsachsen mit retrograder Rotation und einer Periode von 3,23256 h sowie erstmals dreidimensionale Gestaltmodelle des Asteroiden berechnet werden.<ref>R. D. Stephens, D. R. Coley, B. D. Warner: Main-belt Asteroids Observed from CS3: 2022 April–June. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 49, Nr. 4, 2022, S. 314–326, bibcode:2022MPBu...49..314S (PDF; 6,96 MB).</ref> Aus den Daten von ATLAS konnte in einer Untersuchung von 2022 mit der Methode der konvexen Inversion noch einmal eine Rotationsperiode von 3,23255 h bestimmt werden.<ref>J. Ďurech, M. Vávra, R. Vančo, N. Erasmus: Rotation Periods of Asteroids Determined With Bootstrap Convex Inversion From ATLAS Photometry. In: Frontiers in Astronomy and Space Sciences. Band 9, 2022, S. 1–7, doi:10.3389/fspas.2022.809771 (PDF; 1,01 MB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />